Content Marketing Secrets: besser und effizienter bloggen

Wenn Ihr Unternehmen auf den Content-Marketing-Zug aufspringen und einen Corporate Blog starten will, dann werden sich Ihnen früher oder später folgende drei Fragen aufdrängen:

  • Worüber sollen wir überhaupt schreiben?
  • Wie schreiben wir spannender?
  • Wie schreiben wir schneller?

Das kompakte eBook „Corporate Blogs: Mehr Traffic und neue Kunden im Web gewinnen“ gibt Antworten auf diese Fragen.

Eine Zusammenfassung lesen Sie hier:

Stellen Sie sich vor: Ein Restaurant serviert jeden Mittag dasselbe Menü. Was ist die Konsequenz? Die Gäste werden mangels Abwechslung früher oder später ausbleiben. Ähnlich verhält es sich mit Ihrer Website. Mit Corporate Blogs machen Sie diese attraktiver und bringen die nötige Abwechslung ins Spiel: Ihre Kunden haben allen Grund, die Website regelmässig zu besuchen. Gleichzeitig erzielen Sie ein besseres Ranking bei Google.

Lernen Sie mit diesem Artikel, wie Sie mit minimalem Aufwand einen professionellen Corporate Blog auf die Beine stellen.

Content-Marketing-Themen in 4 Schritten finden

Was für ein Restaurant gutes Essen ist, sind für einen Corporate Blog spannende Inhalte. Die Kunst besteht darin, die Informationsbedürfnisse der Zielgruppen zu erkennen und mit den passenden Inhalten aufzugreifen. Servieren Sie nur, was Ihre Kunden auch wirklich mögen.Mit den folgenden 4 Schritten treffen Sie genau den Geschmack Ihrer Kunden.

Schritt 1: Personas identifizieren. Haben Sie ein genaues Bild Ihrer Zielgruppe vor Augen? Falls nicht, versuchen Sie es mit Personas (exemplarische Vertreter Ihrer Zielgruppe). Geben Sie ihnen Namen und ein Gesicht – das schafft einen persönlichen Bezug. Teilen sie ihnen typische Merkmale, Bedürfnisse sowie Eigenschaften zu. Je klarer Sie sich die Zielgruppe vorstellen können, desto besser. Jetzt wissen Sie, für wen Sie schreiben.Evaluieren Sie nun deren typische Probleme und Herausforderungen. Um zu wissen, mit welchen Inhalten Sie die Zielgruppe ansprechen können, müssen Sie verstehen, was Ihre Zielgruppe beschäftigt. Überlegen Sie, mit welchen Inhalten Sie diese Probleme lösen können.

Schritt 2: Fragen sammeln. Sammeln Sie jetzt möglichst viele Fragen von potenziellen Kunden zu Ihrem Angebot. Der Fragenkatalog darf ruhig 50 bis 100 Fragen enthalten. Diese Fragen werden jetzt nach Informationsbedürfnissen sortiert und priorisiert. Schon haben Sie mögliche Blogthemen, über die es sich zu schreiben lohnt.

Schritt 3: Keywords analysieren. Sie haben nun schon einige Themen für einen Blog im Köcher. Aber suchen Ihre Kunden wirklich nach Antworten in diesen Themenbereichen? Finden Sie es heraus: Mit dem Google Keyword-Planer.Dieser gibt Auskunft über das Suchvolumen und die Relevanz Ihrer Keywords und Wortgruppen. Auch hier gilt: Je mehr Begriffe Sie zusammenhaben und prüfen können, desto besser.

Schritt 4: Themen zusammenführen. Dank der Persona-Methode können Sie sich nun in Ihre relevante Zielgruppe hineindenken. Sie kennen ihre Fragen und Probleme und haben die Google-Suchbegriffe analysiert. Diese Informationen gilt es, jetzt zu kombinieren. Gibt es Themen, die:

  • Probleme Ihrer Personas ansprechen,
  • in den Fragen der Kunden immer wieder vorkommen und
  • bei Google oft gesucht werden?

Genau das sind die Themen, über die Sie in Ihrem Unternehmensblog schreiben sollten. Es ist an der Zeit, einen Redaktionsplan für die ersten 10 bis 20 Artikel zusammenzustellen.

Blogartikel effizient und professionell schreiben – aber wie?

Ein Koch stellt seine Zutaten fein säuberlich bereit, bevor er mit der Zubereitung beginnt. Nicht anders ist es beim Bloggen. Einfach in die Tasten zu hauen, führt zu Ineffizienz und wirkt sich negativ auf die Qualität des Blogs aus. Überlegen Sie sich eine Antwort auf die folgenden beiden Fragen und halten Sie sich diese stets vor Augen:

  • Wer soll meinen Artikel lesen?
  • Welchen Mehrwert bietet mein Artikel dem Leser?

Danach beginnen Sie mit den Schreibarbeiten:

Titelideen sammeln. Überlegen Sie sich mindestens drei mögliche Titel. Jede Variante besteht – wenn möglich – aus fünf bis acht Wörtern und enthält das Hauptkeyword, unter welchem die Leser Ihren Artikel via Google finden sollten. Die Titelvarianten lassen Sie vorerst im Raum stehen. Am Schluss wird es Ihnen leichtfallen, sich für einen passenden Titel zu entscheiden.

Notizen machen, gliedern und loslegen. Bestimmt haben Sie schon eine Vorstellung davon, welche Themen Sie in Ihrem Artikel aufgreifen möchten. Notieren Sie sich diese Ideen. Das wird Ihnen helfen und eine Gedankenstütze sein, den Text flüssig zu schreiben. Ihre Notizen gliedern Sie am besten bereits in die Elemente:

  • Einleitung: Zeigen Sie auf, was den Leser erwartet. Machen Sie Lust auf mehr.
  • Hauptteil: Gehen Sie dem Thema auf den Grund. Einfach und verständlich.
  • Schlussfolgerung: Fassen Sie das Wichtigste kurz und bündig zusammen.
  • Call-to-Action: Sagen Sie, was Sie jetzt vom Leser erwarten.

Legen Sie auch schon die Länge Ihres Blogartikels fest. Wir empfehlen etwa 800 bis 1000 Wörter pro Artikel. Dies sollte reichen, um ein Thema genügend zu vertiefen und für die Leser einen Mehrwert zu schaffen. Jetzt steht Ihnen nichts mehr im Weg, Ihren Blog effizient und professionell zu schreiben.

Die Leserzahlen in Schwung bringen

Machen Sie auf Ihre Texte aufmerksam. Nutzen Sie dafür Ihre Social Media-Kanäle und erhöhen Sie die Suchmaschinenpräsenz (organisch mittels Einbindung wichtiger Keywords im Blog oder auch mit Google AdWords). Bieten Sie auch eine E-Mail-Abo-Funktion an. Ihre Inhalte wollen und sollen geteilt werden.

Fazit

Corporate Blogs machen Ihre Website attraktiver, erhöhen das Ranking auf Google und bieten ideale Inhalte zur Bewirtschaftung der eigenen Social Media-Präsenzen.

Relevante Themen finden Sie, indem Sie sich den Hut Ihrer Zielgruppen aufsetzen und deren Informationsbedürfnisse eruieren. Mit einer strukturierten Vorbereitung erhöhen Sie die Qualität Ihrer Texte und erhöhen gleichzeitig die Effizienz beim Schreiben.

Detailliertere Ausführungen zum Thema sowie praktische Beispiele finden Sie im eBook „Corporate Blogs: Mehr Traffic und neue Kunden im Web gewinnen“ von Martin Kost, das Sie für wenig Geld bei Amazon bestellen können.

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Content Marketing für IT-Unternehmen – Fachartikel im Swiss IT Magazine

Content Marketing für IT-Unternehmen – Fachartikel im Swiss IT Magazine

Das Swiss IT Magazine ist das führende IT Magazin der Schweiz und behandelt immer wieder interessante Marketing Themen. Zur jüngsten Ausgabe mit dem Schwerpunktthema Content Marketing haben wir den Artikel „Content Marketing für IT-Unternehmen“ beigesteuert. Diesen Artikel können Sie hier als PDF downloaden oder und direkt in diesem Blogartikel lesen.

Übrigens: In der gleichen Ausgabe des Swiss IT Magazines ist auch der Leitartikel „Die 10 wichtigsten Faktoren für erfolgreiches Content Marketing“ von Prof. Ursula Stalder, HSLU, sehr empfehlenswert.

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Weshalb sich Content Marketing für IT-Dienstleister besonders gut eignet

Kaum eine Branche eignet sich besser für Content Marketing als die IT-Branche. Dies hat mit der hohen Komplexität dieser Branche zu tun, aber auch mit veränderten Voraussetzungen im Vertrieb von IT-Dienstleistungen und Software.

Mit Content Marketing können Unternehmen äusserst effizient Aufmerksamkeit für ihre Marke und ihr Angebot gewinnen, die Besucherzahlen auf ihren Websites steigern, Leads für den Verkauf generieren und den Verkaufsprozess aktiv unterstützen. Ein Blick auf die Websites der schweizerischen IT-Dienstleistungsunternehmen und Softwareanbietern lässt vermuten, dass viele Marketingverantwortliche dieses Potenzial für Ihre Unternehmen noch nicht erkennen. In Gesprächen zeigt sich, dass diese oft fälschlicherweise davon ausgehen, in ihren Unternehmen wären gar keine geeigneten Inhalte für Content Marketing zu finden. Diese Annahme ist in den allermeisten Fällen schlicht falsch und auf mangelnde Kenntnisse der Methoden zurückzuführen, mit denen jedes Dienstleistungs- und Softwareunternehmen ansprechende und verkaufsfördernde Inhalte finden kann.

Neue Verkaufsvoraussetzung in der IT-Branche

Die Annahme, Content-Marketing eigne sich für das eigene Unternehmen nicht, könnte sich vor allem in der IT-Branche als fatal herausstellen. Denn gerade Dienstleister und Softwareanbieter sind im Verkauf mit einem sich ständig verändernden Umfeld konfrontiert. Denn für B2B Einkäufer ist das Internet mittlerweile die wichtigste Informationsquelle, wie eine Studie der Deutschen Messe Interactive zeigt. Dies macht alte Verkaufsstrategien wie zum Beispiel einen Wissensvorsprung auszuspielen hinfällig. Auch reines Vertrauen in Networking und die persönliche Beziehung ist bei modernen, gut informierten Kunden riskant.

Was IT-Dienstleister und Softwareanbieter heute mehr denn je benötigen:

  • eine starke Positionierung als Know-how-Träger und vertrauenswürdige IT-Problemlöser,
  • eine Onlinestrategie, die potenzielle Kunden auf die Seite bringt und zur Kontaktaufnahme mit dem Unternehmen bewegt,
  • Inhalte, mit denen sie gut informierte, IT-affine Kunden überzeugen können.

Natürlich treffen diese Punkte auch für andere Anbieter zu. Dass sie in der IT-Branche jedoch besonders erfolgsentscheidend sind, hängt mit den besonderen Eigenschaften dieser Branche zusammen:

  • IT-Dienstleistungen und Software sind sehr komplexe und deshalb besonders erklärungsbedürftige Angebote.
  • Wegen der Komplexität spielt auch der Faktor Vertrauen in der IT-Branche eine besonders wichtige Rolle.
  • IT-Kunden sind besonders technologieaffin und erwarten von den Anbietern ein zeitgemässes Kommunizieren im Web.

Diese Herausforderungen lassen sich mit Networking-Veranstaltungen und klassischer Werbung nicht mehr meistern. Deshalb ist Content Marketing für die IT-Branche mit ihren komplexen, erklärungsbedürftigen Angeboten erfolgsentscheidender als für die meisten anderen Branchen.

Wie IT-Dienstleister Content-Marketing-Themen finden

Für die Content-Marketing-Themenfindung gibt es unterschiedliche Methoden. Da die IT-Branche, wie oben erwähnt, ein sehr Know-how- und vertrauensbasierter Bereich ist, eigenen sich hier entsprechend besonders informative Themen. Die einfachste Methode, um solche Themen für das eigene Unternehmen zu finden, ist die Orientierung an den Fragen der Kunden. Marketingverantwortliche können einfach sämtliche Fragen sammeln, die immer wieder an Verkäufer, Kundenberater und andere Vertreter des Unternehmens gestellt werden. Dabei stellt sich schnell heraus, dass es sich immer wieder um die gleiche Art von Fragen handelt. Zudem verändern sich die Fragen der Kunden im Verlauf des Kaufprozesses immer nach dem gleichen Schema.

Typischerweise beginnt der Kaufprozess bzw. die Customer Journey eines Kunden in der IT-Branche mit einer konkreten Herausforderung in seinem Unternehmen. Bei dem Kunden eines Webapplikation-Programmierers kann dies zum Beispiel sein, dass die Applikationen auf der bisherigen Website die Unternehmenssoftware immer häufiger an ihre Grenzen bringen. Wenn der Kunde dieses Problem feststellt, dann drängen sich ihm erste Fragen auf. Typische sind in dieser Phase Fragen wie: Lassen sich die Applikationen auf unserer Website den neuen Ansprüchen noch anpassen? Oder: Welche Folgen würde einen neue Website mit sich bringen?

Sollte der Kunde sich für eine neue Website inkl. neuer Applikationen entscheiden, drängen sich ihm weitere Fragen auf, wie z. B.: Welche Technologien decken unsere Bedürfnisse am besten ab und welche Dienstleister gibt es, die uns helfen könnten? Und natürlich: Was kostet ein solches Projekt?

Im dritten Schritt wird der Kunde sich vertieft mit einzelnen Anbietern auseinandersetzen. Dabei drängen sich ihm typischerweise Fragen auf wie: Wie gut kennt sich dieser Anbieter mit der von uns gewählten Technologie aus? Welche Referenzprojekte kann er aufweisen? Oder: Wie vertrauenswürdig ist dieser Anbieter?

Die geeignetste Content-Marketing-Strategie für IT-Dienstleister ist, alle diese Fragen zu sammeln und sie dann auf den richtigen Kanälen in der richtigen Form zu beantworten. So können Unternehmen den Kaufprozess ihrer Kunden von Beginn an begleiten. Dies bringt Anbietern den Vorteil, dass sie zuoberst auf der Liste stehen, wenn der Kunde langsam die Bereitschaft entwickelt, mit einem Dienstleister Kontakt aufzunehmen.

The Return on Investment von Content Marketing

„Die Hälfte des für Werbung ausgegebenen Geldes ist zum Fenster hinausgeworfen, ich weiß nur nicht, welche Hälfte“, soll der berühmte Unternehmer Henry Ford einmal gesagt haben. Tatsächlich ist es extrem schwierig herauszufinden, welchen finanziellen Mehrwert Investitionen in das Image und die Reputation von Unternehmen genau bringen.

Für IT-Dienstleister, die mit Content Marketing in erster Linie Kontaktdaten von Interessenten (Leads) für den Verkauf generieren möchten, ist die Rechnung viel einfacher. Sie können einfach die Summe aller investierten Ressourcen in Content Marketing berechnen und dank eines speziellen Analysetools evaluieren, wie viele Leads diese Investitionen hervorgebracht haben. Für einen genauen finanziellen Return on Investment müssen sie auch den Wert eines Leads kennen. Um nicht jeden Lead einzeln nachverfolgen zu müssen, arbeiten viele Unternehmen mit Durchschnittswerten. Diese errechnen sich aus der durchschnittlichen Lead-to-Customer-Rate, also der Abschlussrate der Leads und dem Customer Lifetime Value, also dem Wert, den ein durchschnittlicher Kunden über die gesamte Dauer der Geschäftsbeziehung bringt. Mit diesen Zahlen können IT-Dienstleister also genau bestimmen, wie viel Mehrwert ihnen die Investition in Content Marketing über die Zeit bringt und entsprechend fundierte Investitionsentscheide fällen.

Um aber überhaupt einen Return on Investment erzeugen zu können, müssen die IT-Dienstleister das Setup und die Umsetzung von Content Marketing organisatorisch bewältigen kriegen. Hier stellen sich spezielle Herausforderungen für die Branche.

IT-Consultants, die Blogs schreiben?

In den meisten IT-Unternehmen ist sehr viel Know-how vorhanden, das sich perfekt für die Veröffentlichung im Rahmen einer Content-Marketing-Strategie eignet. Auch das Verständnis für das Potenzial von Content Marketing ist in technologieaffinen IT-Unternehmen meistens vorhanden. In einigen Unternehmen lassen sich auch Know-how-Träger finden, die bereit sind, einen Teil ihrer Arbeitszeit in das Erstellen von Content, wie zum Beispiel in das Schreiben von Blogs, zu investieren. Andere Unternehmen stellt die Content-Kreation jedoch vor eine grosse Herausforderung. In solchen Fällen macht es Sinn, diese Arbeit an spezialisierte Content Marketing Agenturen zu delegieren. Diese entlocken wie Journalisten das Know-how den internen Spezialisten und bereiten diese Inhalte für die Zielgruppen verständlich, kanalgerecht und suchmaschinenoptimiert auf. Zudem kennen sich Content Marketing Agenturen mit den Kanälen zur Verbreitung der Inhalte sowie mit den Tools für eine effiziente Umsetzung und Erfolgskontrolle von Content Marketing aus, wodurch Unternehmen wertvolle Zeit einsparen können.

Content-Marketing ist in der IT-Branche angekommen

Es gibt kaum eine Branche, in der Content Marketing auf fruchtbareren Boden stösst als die der Informationstechnologie. Kein Wunder, dass bei IT-Dienstleistern und Softwareanbietern im englischsprachigen Raum Content Marketing bereits weitverbreitet ist. Ein Studie des Content Marketing Institutes zeigt, dass in Nordamerika bereits 83% aller B2B-Unternehmen eine Content Marketing Strategie erarbeitet haben. Im deutschsprachigen Raum haben jetzt viele Anbieter noch die Möglichkeit, die Themen ihrer Nische im Web zu besetzen und sich so bei den entsprechenden Google-Keywords den First-Mover-Bonus zu sichern.

Content Marketing Agentur vs. Freelancer

Content Marketing Agentur oder Freelancer: Wer hilft beim Schreiben? Wenn Unternehmen eine Content Marketing Strategie implementieren wollen, dann stellt sich schnell die Frage, wer denn all die neuen Inhalte produzieren soll. Zum Beispiel das Schreiben von einem bis zwei Blogartikel pro Woche benötigt Zeit, die intern auf die Schnelle oft nicht verfügbar ist. Die Schaffung einer Stelle für Content Creation ist eine gute Lösung, zieht aber oft ein langwieriger Bewilligungsprozess und einiges an Einschulungsaufwand mit sich.Um schneller mit Content Marketing starten zu können, stehen viele Unternehmen vor der Entscheidung, mit einer Content Marketing Agentur zu arbeiten oder einen Freelancer zu beauftragen. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile, die wir in diesem Artikel für Sie zusammentragen.

Vorteile von Content Freelancern

  • Der wichtigste Vorteil von Freelancern ist der tiefere Stundenansatz.
  • Bei Freelancern gibt es manchmal die Option für eine spätere Festanstellung.
  • Freelancer sind oft anpassungsfähiger als Agenturen.

Nachteile von Freelancern

  • Sie benötigen oft eine längere Einarbeitungszeit, da es nur wenige erfahrene Content Marketing Freelancer gibt.
  • Bei Freelancern kommt es vor, dass sie aufgrund anderer Anstellungen plötzlich nicht mehr verfügbar sind.
  • Sie benötigen mehr Führung und Kontrolle, da sie oft keine Qualitätssicherungsprozesse durchlaufen.

​Vorteile von Content Marketing Agenturen

  • Erfahrene Content Marketing Agenturen kennen alle Aspekte des Content Marketings und beherrschen neben der Content Creation auch die Strategie und Konzeption. Deshalb können sie den Auftraggeber auch beraten.
  • Agenturen können flexibler und bei Bedarf auch langfristiger Ressourcen zur Verfügung stellen.
  • Bei Agenturen profitieren die Auftraggeber von den Erfahrungen mit anderen Kunden bezüglich Content Marketing Know-how aber besonders auch bezüglich einer reibungslosen Zusammenarbeit mit den Kunden.

Nachteile von Content Marketing Agenturen

  • Sie verlangen einen höheren Stundenansatz.
  • Es gibt derzeit nur wenige spezialisierte Content Marketing Agenturen.
  • Die Qualität hängt auch bei Agenturen von den einzelnen Mitarbeitern ab.

Fazit

Content Freelancer eignen sich für Unternehmen, die eher punktuell Unterstützung wünschen und sehr genau definieren können, was zu tun ist. Dies erfordert auch die Bereitschaft, genügend Zeit in ein detailliertes Briefing und in die Einschulung zu investieren. Agenturen hingegen eignen sich eher für Unternehmen, die ihr Content Marketing ganz oder teilweise auslagern möchten und einen Partner suchen, der auch einen Teil der Verantwortung übernehmen kann.

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Content Marketing Funnel – So finden Sie Inhalte, die Ihnen beim Verkaufen helfen

Im Verkaufsprozess von Produkten und Dienstleistungen spielt das Web eine immer wichtigere Rolle. Die Kunden googeln Probleme, evaluieren Lösungsansätze selbständig und selektionieren Anbieter, ohne zuvor je mit einem Verkäufer oder Berater zu sprechen.

Wie Content Marketing den Verkauf fördert

Content Marketing bietet Ihnen die Möglichkeit, erste Online-Touchpoints mit dem Kunden zu schaffen, noch bevor dieser sich bei einem Konkurrenten von Ihnen meldet. Mit dem Content Marketing Funnel finden Sie passende Inhalte, mit denen Sie bildlich gesprochen Ihren Kunden an der Hand nehmen und durch dessen Kaufentscheidungsprozess begleiten können. Das schafft Ihnen im Moment der Entscheidung einen erheblichen Wettbewerbsvorteil.

Was ist ein Content Marketing Funnel?

Es handelt sich um eine Ableitung des Purchase Funnel (auch Sales Funnel genannt). Die trichterförmige Darstellung zeigt die Phasen der Buyer’s Journey, die ein Kunde bei einer grösseren Anschaffung durchläuft. Der Prozess besteht aus mehreren Phasen, in denen ein Kunden unterschiedliche Informationsbedürfnisse entwickelt. Die wichtigsten drei Phasen sind die Awareness-, Consideration- und die Decision-Phase.

Awareness-Phase

In der Awareness-Phase stellt der Kunde fest, dass ihn ein bestimmtes Problem beschäftigt, bzw. dass er sich eine Änderung wünscht. Typischerweise googelt er nun die Symptome des Problems, hört sich im Bekanntenkreis herum, spricht auf Artikel rund um das Thema in den Offline-Medien an und klickt auf entsprechende Social Media Posts.

Diese Phase ist ein guter Zeitpunkt für einen ersten Touchpoint eines Unternehmens mit einem Interessenten, egal über welches Medium dieser Kontakt stattfindet. Die Inhalte, die zu Awareness-Phasen-Touchpoints führen, sind typischerweise losgelöst von Produkt und Brand des Anbieters. Die Texte, Videos oder Bilder sollten lediglich das Problem aufgreifen und aufzeigen, dass es Lösungen gibt.

Beispiel Awareness-Phase

Herr Müller ist Marketingleiter eines Städtischen Energiewerks. Vor rund 3 Monaten hat sein Unternehmen eine neue Website gelauncht, die ihm optisch sehr gut gefällt. Jetzt stellt er fest, dass die Seite 20% weniger Besucher misst als vor dem Relaunch. Nun googelt er nach möglichen Ursachen und fragt Kollegen nach Hilfe. Bei seiner Recherche stösst er auf einen Artikel mit dem Titel: “12 Fehler, die Sie bei einem Website Relaunch vermeiden sollten”. Er lernt, dass er einige Suchmaschinenoptimierungs-Aspekte vernachlässigt hat (z.B. 301 Redirects und Keyword-Optimierung) und deshalb weniger Besucher über Google den Weg auf seine Seite finden.

Consideration-Phase

In der Consideration-Phase beginnt der Kunde Lösungsansätze für sein Problem genauer zu untersuchen. Diese Lösungsansätze können bereits bestimmte Angebote oder Produkte sein. Typischerweise sucht der Kunde nun auf Google nach detaillierten Beschreibungen der Lösungsansätze, nach Meinungen von Personen, die bereits Erfahrungen damit gemacht haben oder nach Fakten und Resultaten des Lösungsansatzes.

Beispiel Consideration-Phase

Herr Müller wird bewusst, dass die Website seines Unternehmens für eine bessere Auffindbarkeit auf Suchmaschinen optimiert werden muss. Er liest Artikel wie „10 Tipps zur schnellen Suchmaschinenoptimierung“ oder „SEO nach einem Website Relaunch“.

Decision-Phase

In der Decision-Phase hat sich der Kunde für einen Lösungsansatz entschieden und sucht nun nach dem besten Anbieter. Dazu verschafft er sich einen Überblick auf dem Markt und erstellt sich vielleicht eine Liste mit seinen Favoriten. Jetzt ist er empfänglich für die USP’s und verkaufsorientierte Inhalte der Anbieter.

Beispiel Decision-Phase

Herr Müller besucht die Websites von SEO-Toolanbietern und Online-Marketing-Agenturen. Jetzt interessieren ihn besonders die Preise und die Referenzen der Anbieter. Auch Testimonials von Kunden der Anbieter schaut er sich nun sehr genau an.

5 Schritte, wie Sie den Content Marketing Funnel für Ihr Unternehmen nutzen können

  1. Definieren Sie je einen Content Marketing Funnel für jedes Ihrer Angebote, bzw. für jeden Bereich.
  2. Sammeln Sie alle Fragen Ihrer Kunden rund um Ihr Angebot und ordnen Sie jede Frage einer Phase im Funnel zu.
  3. Überprüfen Sie, ob auf Ihrem Webauftritt bereits Inhalte vorhanden sind, die diese Fragen beantworten.
  4. Ergänzen Sie die fehlenden Inhalte ganz gezielt mit zusätzlichen Blogposts, E-Book, Videos oder Bildern.
  5. Überlegen Sie sich, über welche Kanäle Sie Ihre Zielgruppen in jeder Phase am besten erreichen. Erstellen Sie einen Kommunikationsplan und schaffen Sie die Online-Touchpoints auf den gewählten Medien wie zum Beispiel Social Media, Blogs (via Google), Website, E-Mails, E-Books oder auch Offline-Medien.

Wir hoffen, dass dieser Artikel hilfreich war für Sie.

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Aus Website-Traffic Kunden machen: 5 Tipps zur Conversion-Optimierung

Viele unserer Kunden haben ein gemeinsames Problem: Sie bringen zwar über SEO, Google Ads oder E-Mail Marketing relativ viel Traffic auf ihre Seite. Oft bleibt es aber bei diesem einen Besuch, zum Beispiel weil der Interessent im Moment des Besuchs noch nicht kaufbereit war oder weil er auf der Seite eines Mittbewerbers landet.Dabei geht extrem viel Business-Potenzial verloren. Deshalb haben wir 5 Tipps zusammengestellt, die Ihnen helfen, aus anonymen Besuchern Kontakte oder Kunden zu machen. So verhindern Sie, dass die Besucher Ihre Seite nicht einfach verlassen und Ihr Angebot vergessen. Wenn Sie nämlich die Kontaktdaten bekommen, können Sie den Kontakt über sogenanntes “Leads Nurturing” weiterhin pflegen (ohne grossen Aufwand) und so die Kaufbereitschaft aufbauen und präsent sein, wenn sich diese Entwickelt.

*** Bei diesen Tipps handelt es sich um einen Auszug aus dem E-Book „25 Website-Tipps für mehr Traffic, Leads und Kunden“, das Sie hier downloaden können. ***

1. Effiziente Calls-to-action

Calls-to-Action (CTA) sind Buttons, die das Ziel verfolgen, den Besucher zu einem Klick auf einen bestimmten Link zu bewegen. Typischerweise sind CTA sehr prominent auf der Website platziert, damit Besucher sofort wissen, welchen nächsten Schritt sie tun sollen. Die Calls-to-Action sind ein Schlüsselfaktor, um aus Traffic Leads zu machen. Dabei gilt es zu beachten:

Machen Sie CTAs grösser und fetter als die übrigen Elemente auf Ihrer Website, aber übertreiben Sie nicht.

Wählen Sie auffällige, aber schöne Farben für Ihre CTAs, denn sie sollen nicht nur auffällig, sondern auch attraktiv sein.

Stellen sie den Mehrwert für den Besucher in den Vordergrund, zum Beispiel bei CTAs für Downloads für kostenlose E-Books, Guides, Whitpapers, kostenlose Erstberatungen usw. “Kontaktieren Sie uns” hingegen funktioniert schlecht, weil es kaum Mehrwert für Ihre Kunden suggeriert.

CTAs müssen klickbar aussehen. Das erfüllen die meisten Buttons einfach. Bei Bildern sollten Sie zusätzliche Buttons integrieren. Hoover-Effekte können ebenfalls hilfreich sein.

Less is more. Beschreiben Sie den Mehrwert für die User kurz und knapp.

Testen und Optimieren. Experimentieren Sie mit unterschiedlichen Farben für Ihre CTAs. Aber auch die Texte, die Position und die Grösse der CTAs können Sie verieren und optimieren.

2. CTA Positioning

Wenn Sie Ihre Calls-to-Actions erstellt haben, müssen Sie sich für die Positionierung entscheiden. Keine gute Idee ist das wilde Streuen von CTAs auf der ganzen Seite. Das führt zu zuvielen Handlungsmöglichkeiten für die User oder sie finden die passende Option nicht mehr.

Hier unsere Tipps für die Positionierung der Calls-to-Action:

Segmentieren Sie Ihre CTAs nach den Phasen im Kaufentscheidungsprozess.Platzieren Sie die CTAs zu Downloads für Interessenten in der ersten Phase des Kaufentscheidungsprozes auf Seiten mit Inhalten, die sich um die Probleme und Wünsche Ihrer Zielgruppen drehen. CTAs für Downloads zur vertiefen Information über Ihre Lösungen platzieren Sie auf Seiten mit entsprechenden Inhalten.

Platzieren Sie CTAs über und unter dem “Fold”. “Above the Fold” bezeichnet den Bereich Ihrer Website, den die meisten User nach dem Öffnen der Seite sehen ohne zu Scrollen. CTAs dort zu platzieren macht Sinn, weil dieser bereich die grösste Aufmerksamkeit geniesst. Gerade bei Blogposts macht es aber auch Sinn, CTAs unterhalb der Artikel zu platzieren, weil der User dann wissen möchte, wie er sich vertieft informieren kann.

Platzieren Sie CTAs auch auf Thank you Pages. Thank you pages sind die Seiten die sich öffnen, nachdem jemand ein Formular ausgefüllt hat. Dort besteht eine perfekte Gelegenheit, den Nutzer weitere hilfreiche Informationen anzubieten. Wichtig ist, dass der Interessent dafür seine Adressdaten nicht erneut eingeben muss.Testen, testen, testen! Leider gibt es keine 100% allgemeingültigen Regeln für CTAs, die immer funktionieren. Deshalb sollten Sie so viel Erfahrung wie möglich sammeln und auswertern.

3. Landing Pages

Die CTAs, über die wir vorhergehend gesprochen haben, haben hauptsächlich das Ziel, Besucher auf Landing Pages zu führen.

Landing Pages, sind Seiten, die ganz gezielt auf eine Handlung des Users ausgerichtet sind. Dies ist typischerweise die Konversion von einem Besucher in einen Lead durch das Ausfüllen eines Formulars um ein Dokument herunterladen zu können. Diese Landing Pages bestehen aus:

  • Einer Headline und optional aus einem Untertitel
  • Eine kurze Beschreibung des Angebotes, bzw. was der Besucher erhält, wenn er das Formular ausfüllt
  • Mindesten ein Bild, welches das Angebot visualisiert
  • Optional auch Testimonials und Zertifikate
  • Das wichtigste Element: ein Formular

Landing Pages sind ein absolutes Must-have für die Leadgenerierung. Sie führen ihre User direkt zu der von Ihnen gewünschten Handlung, ohne Ablenkung. Besucher sollen dort nur eine einzige Handlung durchführen: das Formular ausfüllen. Damit werde sie zu Leads.

Was zeichnet eine gute Landing Page aus?

Verzichten Sie auf die Navigationselemente ihrer Website. Landing Page sollen die User Fokussieren, dabei stören die Navigationsmöglichkeiten nur.

Missbrauchen Sie nie Ihre Homepage als Landing Page!

Beschreiben Sie den Mehrwert klar und deutlich. Wieso soll der User das Formular ausfüllen. Was kann er zum Beispiel im angeboteten E-Book lernen und wo kann er es anwenden?

Stellen Sie sicher, dass der Inhalt der Landing Page mit dem Call-to-Action übereinstimmt. Ist das nicht der Fall, wird der User das Formular kaum ausfüllen.

Sammeln Sie nur Informationen, die Sie benötigen. Je weniger Felder das Formular aufweist, desto mehr Besucher werden es ausfüllen.

Gute Landingpages spielen die Hauptrolle beim Wandel Ihrer bisherigen Website zu einer Lead-Generierungs-Maschine.

Beispiel einer schlechten Landinpage:

  1. Es ist unklar, was die Seite anbietet.
  2. Es ist unklar, was das Angebot dem Interessenten nützt.
  3. Zu viel Text.
  4. Die Screenshots der Produkte sind verwirrend.
  5. Die Formulare fehlen.
  6. Die Seite dürfte zu lang sein.
  7. Verkauft eher Features, statt Mehrwerten.
  8. Costumer Proof fehlt.

Beispiel einer Standout Landingpage:

  1. Die Hauptnavigation wurde entfernt.
  2. Das Standout Logo bleibt oben Links.
  3. Klare Headline, die das Angebot beschreibt.
  4. Bild des Angebots.
  5. Kurze Beschreibung des Angebots mit Bullet Points.
  6. Das Formular befindet sich direkt auf der Seite und der Untertitel wiederholt das Angebot.
  7. Der Inhalt ist auf den Mehrwert fokussiert.
  8. Nicht zu lang.

4. Formulare

Formulare sind die wichtigsten Elemente von Landing Pages. Die Formulare kommen immer dann ins Spiel, wenn es Zeit für Anmeldungen, Downoads oder Registrierungen ist.

Wahrscheinlich stellen Sie sich die Frage, wie viele Informationen Sie von einem Lead verlangen können. Dazu gibt es keine allgemeingültige Antwort, aber Sie können sich an diesen zwei Grundsätzen richten:

  1. Verlangen Sie nur Informationen, die Sie auch benötigen. Wenn Sie nicht anrufen, brauchen Sie auch keine Telefonnummer.
  2. Je wertvoller Ihr Angebot ist, desto mehr Informationen können Sie verlangen. Wenn Sie z.B. eine kostenlose Erstberatung anbieten, können Sie viel mehr Informationen verlangen als für den Download eines E-Books.

Empfehlungen für Formulare in Landing Pages:Entgegnen Sie den Bedenken – Die User sind heute vorsichtiger, wem sie ihre Informationen zur Verfügung stellen. Das ist verständlich, da wir alle mit der Spam-Problematik kämpfen. Integrieren Sie die Privacy-Infos auf der Landing Page oder verlinken Sie eine entsprechende Seite. Seien Sie transparent, was mit den Kontaktdaten passiert.

Liefern Sie sofort (bei Downloads) – Wenn Sie zum Beispiel ein kostenloses E-Book anbieten, muss der User dieses umgehend nach dem Ausfüllen des Formulars erhalten, auch ausserhalb der Bürozeiten. Stellen Sie den Download-Link auf der Thank You Page zur Verfügung oder senden Sie umgehend automatisierte E-Mails.

5. Newsletters

Auf jede Seite, die Leads generieren will, gehört auch eine Newsletter-Abo-Funktion. Dies ist eine perfekte Möglichkeit, um E-Mail-Adressen zu sammeln und deren Besitzer kontinuierlich mit wertvollen Inhalten zu beglücken. Damit bleiben Sie als Opinion-Leader präsent oder bauen sogar aktiv das Bedürfnis nach Ihrem Angebot auf.

Weitere Website-Tipps für mehr Traffic, Leads und Kunden

Wir hoffen, Ihnen mit diesen 5 Tipps hilfreiche Denkanstösse für die Optimierung Ihrer Website vermittelt zu haben.

Es handelt sich dabei um einen Auszug aus dem E-Book „25 Website-Tipps für mehr Traffic, Leads und Kunden“, welches Sie wir hier kapitelweise veröffentlichen. Um die weiteren Teilen nicht zu verpassen, abonnieren Sie unseren Blog oder downloaden Sie das E-Book hier.

Inhalte:

  • Teil 1: Online gefunden werden
  • Teil 2: Design & Usability
  • Teil 3: Inhalt
  • Teil 4: Konvertieren

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9 Content-Marketing-Tipps, die überzeugen

Ein kleines Rollenspiel: Sie spielen einen potenziellen Kunden, der Ihre Website zum ersten Mal besucht. Jetzt beantworten Sie bitte die folgenden Fragen:

  1. Verstehen Sie innerhalb von Sekunden, was das Unternehmen anbietet?
  2. Verstehen Sie, auf welcher Seite Sie sind und um was es geht?
  3. Wissen Sie, was Sie als nächstes tun können?
  4. Wird klar, weshalb Sie bei diesem Unternehmen kaufen sollen statt bei jemand anderem?

Wenn Sie alle diese Fragen mit “Ja” beantworten können, dann herzlichen Glückwunsch! Wenn nicht, dann helfen Ihnen die folgenden Tipps, eine Content Strategie für Ihre Website zu finden, die Ihre Kunden überzeugt.

*** Bei diesen Tipps handelt es sich um einen Auszug aus dem E-Book „25 Website-Tipps für mehr Traffic, Leads und Kunden“, das Sie hier downloaden können. ***

1. Die Message

Die Botschaft punktgenau an den Kunden zu bringen, ist anspruchsvoll. Mit diesem Vorgehen tasten Sie sich Schritt für Schritt zum perfekten Ergebnis:

Experimentieren Sie mit unterschiedlichen Titeln und Untertiteln für Ihre wichtigsten Seiten. Um die Frage Nummer 4 (Wieso soll jemand bei Ihnen kaufen?) zu beantworten, benötigen Sie eine sogenannte Value Proposition: Welchen Mehrwert bieten Sie, mit dem Sie sich vom Wettbewerb abheben?

Führen Sie Besucher mit Calls-to-Action zum nächsten Schritt. Geben Sie den Usern klare Handlungsaufforderungen für die nächsten Schritte ab. Führen Sie die Kunden so durch den Kaufentscheidungsprozess.

Testen und Optimieren. Leider gibt es keine allgemeingültigen Formeln für Titel, die immer funktionieren. Deshalb lohnt es sich, mehrere Varianten auszutesten und die Resultate zu vergleichen. In diesem kontinuierlichen Verbesserungsprozess lernen Sie Ihre Zielgruppen deren Informationsvedürfnisse immer besser kennen.

2. Hilfreiche Inhalte anbieten

Natürlich wollen Sie auf Ihrer Website Informationen über Ihre Angebote anbieten, um deren Absatz zu steigern. Sie sollten sich aber bewusst sein, dass noch nicht alle Seitenbesucher kaufbereit sind. Diese Besucher benötigen lehrreiche Inhalte die Ihnen helfen, ihr Problem zu verstehen und mögliche Lösungsansätze zu prüfen.

Zudem ist es wichtig, dass Sie auf Ihrer Website nicht nur über Ihre Angebote sprechen, sondern hauptsächlich darüber, wie diese den Kunden helfen. Stellen Sie deswegen möglichst viele lernreiche Inhalte wie E-Books, Guides, Whitepapers, Videos und andere Formate zur Verfügung. Diese Inhalte begleiten Ihre Interessenten durch den Sales Funnel, also durch den Kaufentscheidungsprozess bis sie zu Kunden werden.

Sobald der Kunde Kaufbereitschaft aufgebaut hat, wird er sich für die Angebotsbezogenen Inhalte zu interessieren beginnen. Dort sollten Sie eine ähnliche Sprache wie in Verkaufsgesprächen verwenden. Sprechen Sie Ihre Kunden direkt mit “Sie” an und schreiben Sie aus der “Wir”-Perspektive. Dies macht anonyme Inhalte menschlicher. Schreiben Sie Ihre Inhalte immer mit einem Fokus auf die Lösung der Probleme Ihrer Kunden. Anstelle von “Wir sind die besten” betonen Sie lieber “So helfen wir Ihnen beim Problem XY”.

3. Die Bedeutung von Qualität

Mittlerweile hat sich herumgesprochen, dass viel Content eine gute Sache ist (Content is King). Das stimmt nur bedingt, denn die User werden anspruchsvoller und die Suchmaschinen unterscheiden zwischen gutem und schlechtem Content. Deshalb müsste es heute heissen: Quality Content is truly King.

Qualitativ hochwertige Inhalte sind also definitiv ein Must-have für jede Website:

Bieten Sie einzigartige Inhalte. Damit punkten Sie bei Suchmaschinen und bei Menschen besser als mit Einheitsbrei.

Schreiben Sie in erster Linie für Menschen, nicht für Suchmaschinen. Menschen lesen nicht wie Roboter.

Bieten Sie Mehrwerte und lernreiche Inhalte, die Ihren Zielgruppen wirklich weiterhelfen. Teilen Sie ihr Know-how grosszügig.

Halten Sie die Inhalte aktuell. Wenn die News auf Ihrer Website über ein Jahr alt sind, wird sich wohl der eine oder andere User fragen, ob es Ihre Firma überhaupt noch gibt.

Versetzen Sie sich in die Lage Ihrer Besucher und lernen Sie so, wie Sie Ihhalte aufbereiten können, die ganz genau den Informationsbedürfnissen Ihrer Zielgruppe entsprechen.

4. Phrasen und Fachchinesisch vermeiden

Sicher sollten Sie die Fachausdrücke korrekt verwenden können, übertreiben sie aber nicht damit, wenn Ihre Zielgruppe diese nicht versteht.

Nehmen Sie sich besonders in Acht vor allzu oft gelesenen Phrase wie zum Beispiel:

  • Bei uns steht der Kunde im Mittelpunkt
  • Wir sind flexibel und dynamisch
  • Ein führender Anbieter für…
  • Wir arbeiten professionell und effizient…

5. Klar sein, nicht clever

In der klassischen Werbung haben wir gelernt, dass clevere, mehrdeutige und reisserische Titel besonders gut funktionieren. Das tun einige von ihnen noch immer, im Web eignen sie sich aber nicht besonders. Die User sind reisserische Titel langsam überdrüssig. Viel besser funktionieren ehrliche, klare Titel, die den Usern zeigen, was sie erwartet.

Wenn Sie auf reisserische Überschriften verzichten und dafür klar und ehrlich sind, werden Ihnen die Leser mehr Vertrauen schenken und Ihre Chance steigen, diese zu Kunden zu machen. Machen Sie die Dinge nicht komplizierter als sie sind, nur um sich selber al clever hinzustellen. Sagen Sie in einfachen Worten, was Sache ist. So werden Sie verstanden und die Botschaft erreicht den künftigen Kunden.

6. Blogging

Eine Inbound Marketing Strategie ohne Blog ist kaum vorstellbar, denn Blogs ergänzen Website perfekt. Sie spielen eine tragende Rolle beim Generieren von Traffic auf die Websites.

Gute Gründe für einen eigenen Blog sind:

  • Es entstehen laufend frische Inhalte und mehr Seiten, was für das Google Ranking Gold wert ist.
  • Der Blog hilft Ihnen, die Meinungsführerschaft in Ihrer Branche zu übernehmen
  • Blogs generieren viel Traffic auf Ihrer Website und machen diese bekannt
  • In den Blogs können Sie die Informationsbedürfnisse Ihrer Zielgruppen perfekt ansprechen
  • Blogs generieren wertvolle Inbound Links auf Ihre Website

Blogging ist nicht so schwer, wie Sie sich das vielleicht vorstellen. Sie werden sehen, dass das Schreiben nach den ersten Artikeln und etwas Übung immer schneller und müheloser geht. Tipps dazu finden Sie auch im Artikel Schnell, einfach und gut Blogs schreiben. Falls Sie intern die Ressourcen nicht aufbauen können, kann man das Blogschreiben auch outsourcen.

7. Inhalte teilbar und social machen

Social Media Portale wie Facebook und Twitter haben in den letzten Jahren einen unglaublichen Aufstieg erlebt und die Online-Kommunikation revolutioniert. Das hat sie zu wertvollen Marketing-instrumenten gemacht. Social Media eignet sich perfekt, um eigene Inhalte, z.B. Blogposts, zu verbreiten.

Deshalb sollten Sie Social Media Elemente auf Ihrer Website berücksichtigen. Stellen Sie sicher, dass Besucher Ihre Inhalte via Social Share Buttons mühelos über ihr präferiertes Netzwerk teilen können.

Berücksichtigen Sie auch, dass Social Media Nutzer in erster Linie Inhalte teilen, die sie als hilfreich erachten. Mehr Informationen dazu finden Sie auch in unserer Checkliste für virale Inhalte.

8. Unterschiedliche Content-Typen einsetzen

Obwohl geschriebene Texte gerade für Suchmaschinen sehr wertvoll sind, bereichern weitere Content-Typen Ihre Website massgeblich. Möglichkeiten dazu sind zum Beispiel:

  • Infographics
  • Videos
  • Podcasts und andere Audio-Formate
  • Games
  • Tools
  • Games

Besonders Videos gewinnen auch in der Suchmaschinenoptimierung laufend an Beduetung. Variieren Sie so viele unterschiedliche Content-Typen wie möglich und sammlen Sie Erfahrungen.

9. Costumer Proof

Ganz egal was Sie verkaufen, potenzielle Künden möchten sehen, dass Sie andere Kunden bereits glücklich gemacht haben. Tesitmonials, Kundenbewertungen und Case Studies sind wertvolle Inhalte, um Interessenten zu einer Kaufentscheidung zu führen.Stellen Sie authentische Zitate von Kunden zur Verfügung und platzieren Sie diese prominent auf Ihrer Seite.

Hier unsere Tipps, um das Maximum aus Ihrern Testimonials herauszuholen:

  • Geben Sie immer die echten Namen und Titel Ihrer Testimonials an und ergänzen Sie diese wenn möglich Fotos der Personen. Das ist machmal schwierig. Wenn die Person ein Bild auf Xing oder LinkedIn hat, fragen Sie, ob Sie dieses verwenden dürfen.
  • Integrieren Sie Testimonials auf den Seiten mit den Details zu den Angeboten. Wenn Kunden dort recherchieren, erreichen sie die Testimonials genau zur richtigen Zeit.

Je mehr Costumer Proof, desto besser. Tue Gutes und lass andere darüber sprechen. Betrachten Sie Testimonials und Casestudies als wichtigen Bestandteil Ihrer Strategie und integrieren Sie das Sammeln von entsprechenden Feedbacks in die Gescäftstätigkeit.

Stellen Sie sich den Reviews auch auf anderen Portalen wie zum Beispiel Google Reviews, Tripadvisor für Hotels oder Kununu frü Arbeitgeber-Bewertungen.

Inhalte, bzw. Content Marketing spielen also eine entscheidende Rolle im Verkaufsprozess. Vertiefte Informationen wie Sie sich eine erfolgreiche Content Marketing Strategie aufbauen, finden Sie in unserem Content Marketing Guide:

Weitere Website-Tipps für mehr Traffic, Leads und Kunden

Wir hoffen, Ihnen mit diesen 9 Tipps hilfreiche Denkanstösse für die Optimierung Ihrer Website vermittelt zu haben.

Es handelt sich dabei um einen Auszug aus dem E-Book „25 Website-Tipps für mehr Traffic, Leads und Kunden“, welches Sie wir hier kapitelweise veröffentlichen. Um die weiteren Teilen nicht zu verpassen, abonnieren Sie unseren Blog oder downloaden Sie das E-Book hier.

Inhalte:

  • Teil 1: Online gefunden werden
  • Teil 2: Design & Usability
  • Teil 3: Inhalt
  • Teil 4: Konvertieren

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Wie Sie Ihren Website Traffic verdoppeln

Die neuste, beste und teuerste Website nützt nichts, wenn sie nicht besucht wird. Eine Website kann auch nicht allein weil sie interessant ist, Besucher anziehen. Denn woher sollten diese auch wissen, wie spannend die Website ist?

In diesem Artikel stellen wir Ihnen zwei Ansätze vor, mit denen jeder Website-Betreiber den Traffic verdoppeln kann:

  • Auf die Website aufmerksam machen
  • Suchmaschinenoptimierung

Wichtig bei der Website-Traffic-Optimierung ist, nicht aus den Augen zu verlieren, dass nur Vertreter Ihrer Zielgruppe wertvolle Besucher sind. Wenn Sie mit SEO-Tricks oder ziellosen Anzeigen User auf Ihre Website locken, denen Sie nichts anzubieten haben, bringt das nichts.

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1) Informationsbedürfnisse abholen

Um die richtigen Besucher anzuziehen, ist es extrem wichtig, die Informationsbedürfnisse Ihrer Zielgruppen zu kennen. Falls Sie sich in diesem Punkt noch unsicher sind, empfehlen wir Ihnen eine Analyse mit der Personas-Methode (siehe Artikel Content Marketing: Themen finden mit der Personas-Methode). Erst wenn Sie sich sicher sind, dass Sie die Informationsbedürfnisse Ihrer Zielgruppen kennen und diese auf der Website abdecken, lohnt sich die Traffic-Optimierung.

2) Auf die Website aufmerksam machen

Um auf Ihre Website aufmerksam zu machen, gibt es unzählige Möglichkeiten. Hier zwei Optionen, die besonders Erfolg versprechend sind:

Social Media

Wenn Sie eine aktive Community auf Facebook oder auf anderen Social-Media-Portalen haben, dann ist es relativ einfach, damit Traffic auf Ihre Website zu generieren. Teilen Sie dort einfach interessante Blogartikel oder andere nützliche, nicht werberische Inhalte. Wichtig ist dabei die Frequenz. Ideal ist es in vielen Fällen, drei bis vier Links pro Woche zu posten. Beschränken Sie sich dabei nicht auf ein einzelnes Portal, sondern stellen Sie Ihre Inhalte in allen passenden Netzwerken zur Verfügung und überlassen Sie es Ihren Zielgruppen, über welchen Kanal sie Ihnen folgen wollen. Ein sehr nützliches Tool für das Social-Media-Publishing ist die Bufferapp. Mit dieser Browser Extension können Sie Ihr Publishing einfach und effizient planen.

Facebook Ads

Facebook Ads sind sehr mächtige Traffic-Bringer. Wenn Sie Ihre Inhalte wie Blogposts oder andere interessante Seiten regelmässig mit Facebook Ads streuen, erhöhen Sie Ihren Website Traffic erheblich. Auch hier ist es erfolgskritisch, dass Sie keine werberischen Inhalte streuen, sondern die Informationsbedürfnisse Ihrer Zielgruppen ansprechen.

3) Suchmaschinenoptimierung

Neben dem aktiven Promoten der eigenen Website ist die Suchmaschinenoptimierung eine weitere Möglichkeit, um den Traffic auf Ihrer Website zu steigern. Der erste Schritt dabei ist die Keyword-Analyse. Das Vorgehen dazu ist im MOZ SEO Beginner‘s Guide in Englisch sehr gut beschrieben. Das Wichtigste Tool, das Sie dafür benötigen, ist der Google Keyword Planner. Hilfreich ist auch Übersuggest; dieses Tool liefert Ihnen Keyword-Vorschläge basierend auf Google Autocomplete.

4) Google AdWords – PPC

Die Möglichkeiten der unbezahlten, organischen Suchmaschinenoptimierung sind begrenzt. Deshalb macht es oft Sinn, mit Google AdWords und anderen Pay-per-Click-Anzeigen (PPC) zu arbeiten. Wichtig ist dabei, dass Sie sich nicht mit Ihren Mitbewerbern Bieterwettkämpfe liefern und so die Preise für die Klicks in die Höhe treiben, sondern mit einer sorgfältigen Keyword-Analyse auf Longtail-Keywords setzen.

Fazit

Die Grundlage für mehr Website Traffic ist ein Webauftritt mit Inhalten, die den Informationsbedürfnissen Ihrer Zielgruppen entsprechen. Dabei ist ein eigenes Blog eine sehr gute Möglichkeit, laufend solche Inhalte publizieren zu können.

Ein bewährtes Vorgehen sieht deshalb folgendermassen aus:

  1. Themen finden mit der Personas-Methode
  2. Keyword-Analyse
  3. Blogs schreiben (Keywords berücksichtigen)
  4. Blogs promoten auf Social Media inkl. Facebook Ads
  5. Google AdWords auf die Blogs schalten

Mit diesem Vorgehen können Sie den Traffic auf Ihrer Website verdoppeln oder verdreifachen. Der Erfolg hängt von den Inhalten, aber natürlich auch massgeblich vom Budget für die Anzeigen ab.

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So lohnt sich Content Marketing: Akquisition neuer Kunden im Web

Mit Content Marketing können Sie mehr Website Traffic, Aufmerksamkeit für Ihre Marke und die Meinungsführerschaft in Ihrer Branche anstreben. Wenn Sie Dienstleister oder ein B2B-Unternehmen sind, dann macht Content Marketing für Sie besonders Sinn, wenn Sie damit neue Kunden akquirieren können.

In diesem Artikel beschreiben wir eine Content-Marketing-Strategie, bei der dieAkquisition neuer Kunden im Zentrum steht. Dabei bedienen wir uns der Inbound-Marketing-Methode – ein bewährtes Online-Marketing-Konzept, das genau auf dieses Ziel zugeschnitten ist. Der Vorteil einer akquiseorientierten Content-Marketing-Strategie ist, dass Sie den Return on Investment genau ausrechnen können.

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Für wen lohnt sich Content Marketing?

Dass Content Marketing aufwendig ist, lässt sich nicht wegdiskutieren. Die Erstellung von Inhalten für die unterschiedlichen Informationsbedürfnisse der Zielgruppen benötigt Zeit und redaktionelles Know-how. Das bedeutet, Content Marketing ist eine Investition, für die Sie einen Return erwarten. In unserem Fall besteht dieser Return aus Neukunden. Lohnen tut sich diese Content-Marketing-Strategie deshalb insbesondere für Unternehmen, die auf Leads aus dem Web angewiesen sind. Das sind typischerweise:

  • IT und Technologie
  • Bildung
  • B2B-Dienstleister
  • Finanzen
  • Medizin
  • Elektrizitätswerke, Energie
  • Versicherungen und Krankenkassen
  • Dienstleister allgemein

Wie funktioniert die Kundenakquise im Web?

Im Rahmen Ihrer Content-Marketing-Strategie ziehen Sie potenzielle Kunden mit genau auf deren Informationsbedürfnisse angepassten Inhalten auf Ihre Website. Üblicherweise schreiben Sie dazu Blogposts, die auf relevante Keywords optimiert sind, damit die Kunden bei ihrer Recherche darauf stossen. Zudem verbreiten Sie die Inhalte über die passenden Social Media Channels. Für zusätzliche Reichweite sorgen Facebook-Ads oder Google AdWords.

Das Generieren von Website Traffic ist ein Indiz dafür, dass Sie Aufmerksamkeit für Ihre Marke erzeugen und sich eine Reputation als Know-how-Träger in Ihrer Branche erarbeitet haben. Das ist eine gute Ausgangslage; für die Akquisition neuer Kunden sind aber weitere Massnahmen notwendig.

Hochwertigen Content gegen Kontaktdaten

Für die Akquise benötigen Sie Leads – nicht bloss Besucher. Der erste Schritt in diese Richtung ist, dass Sie besonders hochwertigen, relevanten und hilfreichen Content anbieten, den Ihre potenziellen Kunden unbedingt haben wollen. Das können zum Beispiel E-Books, Guides oder praktische Vorlagen sein. Als Gegenleistung für den Download verlangen Sie die Kontaktdaten der potenziellen Kunden. Damit erhalten Sie nicht bloss die wertvollen Daten, sondern auch Hinweise darüber, wofür sich die Person interessiert.

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Marketing Automation

Oft haben diese Personen noch kein konkretes Kaufinteresse und es lohnt sich nicht immer, direkt Kontakt aufzunehmen. Deshalb besteht der nächste Schritt aus Massnahmen zur Qualifizierung der Kontakte. Dies geschieht am einfachsten mit einem Marketing-Automation-System. Darin können Sie E-Mail-Workflows erstellen, die automatisch E-Mails an die Kontakte senden. Diese E-Mails enthalten weitere relevante und nützliche Inhalte wie zum Beispiel Links zu passenden Blogartikeln. Empfindet der Empfänger die E-Mails als hilfreich, dann baut er Vertrauen zu Ihnen auf und beginnt, Sie als kompetenten Problemlöser wahrzunehmen.

Von da an wird der Kontakt für die Verkaufsabteilung interessant. Der einfachste Weg, um das Interesse an einem persönlichen Gespräch abzutasten, ist, dem Kontakt einen Link zu einem weiteren Angebot zu senden. Dies kann zum Beispiel eine kostenlose Erstberatung oder die Testversion einer Software sein. Wenn der Kontakt dieses Angebot beansprucht und ein entsprechendes Formular ausfüllt, sprechen wir von einem Lead. Von da an liegt es an der Verkaufsabteilung, den Lead zu einem Kunden zu konvertieren.Der Return on Investment der Akquisemassnahmen berechnet sich ganz einfach aus dem Wert der neuen Kunden geteilt durch die Summe aller Aufwände für die Content-Erstellung, und -Platzierung. Wie Sie dazu genau vorgehen, ist in dem Artikel „Der ROI von Inbound-Marketing“ beschrieben.

Fazit

Content ist der Schlüssel zur Kundenakquise im Web, sofern er die Informationsbedürfnisse des Kunden während seines Kaufentscheidungsprozesses abdeckt. Content allein erzeugt aber noch keine Leads und Neukunden. Gefragt ist eine methodische Platzierung der Inhalte gemäss der Inbound-Marketing-Methode. Wer Content-Marketing zur Kundenakquise einsetzt, kann verhältnismässig einfach den Return on Investment berechnen und damit fundierte Investitionsentscheidungen treffen.

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Dienstleistungsmarketing im Jahr 2015: Verschlafen Sie die digitale Revolution nicht

Das Rechercheverhalten von Kunden hat sich mit der digitalen Revolution massgeblich verändert. Um erfolgreich am Markt bestehen zu können, müssen sich Unternehmen anpassen. Besonders betroffen sind Dienstleistungsunternehmen. Allerdings profitieren Dienstleister auch von den neuen Akquisemöglichkeiten im Web. In diesem Artikel schreiben wir, weshalb das so ist und was Sie tun müssen, um für das Jahr 2015 gerüstet zu sein.

Die Herausforderungen im Dienstleistungsmarketing sind nach wie vor die gleichen. Dienstleister verkaufen immaterielle Güter. Diese sind nicht lagerbar und der Kunde kann nicht ein fertiges Produkt betrachten und dann über den Kauf entscheiden, sondern er kauft etwas, das noch gar nicht existiert. Deshalb ist es die Aufgabe des Dienstleistungsmarketings, Vertrauen in einen Anbieter herzustellen.

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Dienstleistungsmarketing im Web

Während also die Vertrauensbildung nach wie vor die Hauptaufgabe des Dienstleistungsmarketings ist, haben sich die Möglichkeiten dafür weiterentwickelt. Die Positionierung als Meinungsführer einer Branche ist ohne Web kaum mehr vorstellbar. Das Internet bietet Dienstleistern die perfekte Möglichkeit, ihr Know-how unter Beweis zu stellen. Wer dies allerdings nicht tut, wird von den anderen übertönt. Auch die klassischen Massnahmen des Dienstleistungsmarketings wie Referenzen aufzeigen, Success Stories einbinden oder zufriedene Kunden sprechen lassen, finden praktisch nur noch online statt.

Customer Journey von Dienstleistungskunden

Moderne Kunden recherchieren im Web, bevor sie sich auf ein Verkaufsgespräch einlassen. Auf ein persönliches Gespräch lassen sich viele Kunden erst dann ein, wenn sie bereits von einem Angebot überzeugt sind. Das bedeutet, dass der Kunde einen grossen Teil des Kaufprozesses selbstständig durchläuft. Wenn Sie als Anbieter die Customer Journey des Kunden verstehen, können Sie ihn passiv in seiner Recherche begleiten.

Unser Technologiepartner und Marketing-Software-Anbieter HubSpot unterscheidet drei Phasen der Customer Journey:

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Quelle: www.hubspot.com

Awareness Stage

In der ersten Phase stellt der Kunde fest, dass er ein Problem hat. Er informiert sich über die Symptome seines Problems, um herauszufinden, was eigentlich los ist.

Consideration Stage

In der Consideration Stage versteht er sein Problem und beginnt, sich mit Lösungsmöglichkeiten auseinanderzusetzen.

Decision Stage

In der Decision Stage kennt der Kunde seine Optionen und entscheidet sich langsam für einen Anbieter.Die Informationsbedürfnisse der Kunden unterscheiden sich in den drei Phasen deutlich. Gutes Dienstleistungsmarketing stellt dem Kunden Informationen für alle Phasen auf Abruf zur Verfügung.

Dienstleistungsmarketing-Instrumente

Welche Instrumente stehen Ihnen zur Verfügung, um die Informationsbedürfnisse des Kunden über die drei Phasen abzudecken und ihn so bei seiner Recherche begleiten zu können?

Website Content

Im statischen Teil Ihrer Website können Sie die Informationen platzieren, die der Kunde in der dritten Phase, der Decision Stage, benötigt. Dabei handelt es sich um Referenzen, Case Studies, Testimonials, Preise oder zum Beispiel das Angebot für eine kostenlose Erstberatung.

Blogs

Der Blog ist das perfekte Medium, um den Kunden am Anfang seiner Customer Journey, in der Awareness Stage, abzuholen, indem Sie Artikel über die Symptome der Probleme anführen, mit denen sich der Kunde beschäftigt. Aber auch in der Consideration Stage spielen Blogposts eine wichtige Rolle, weil sie damit Ihre Lösung für das Problem erklären können.

Suchmaschinenoptimierung

Die Suchmaschinenoptimierung ist ein absolutes Must-have im Dienstleistungsmarketing. Denn wer bei der initialen Onlinerecherche nicht präsent ist, wird es später schwer haben, die Aufmerksamkeit des Kunden zu erlangen.

Wichtig ist zu verstehen, dass Sie nicht zwingend unter „Agentur für …“ oder „Dienstleistung XY“ die erste Google-Position benötigen. Wichtiger sind die Keywords, die der Kunde eingibt, wenn er die Symptome seines Problems recherchiert.

Social Media

Social Media eignet sich im Dienstleistungsmarketing besonders für das Networking (Xing und LinkedIn) und um Reichweite für die Blogposts zu erzeugen (Facebook und Twitter).

Conversion-Optimierung

Im Dienstleistungsmarketing wollen Sie die Kunden ja nicht bloss auf Ihre Website locken. Genauso wichtig ist es, dass diese zu Leads konvertieren, indem sie ein Formular ausfüllen. Das macht grundsätzlich niemand gerne, weshalb Marketer gezielt mit Conversion-Optimierung nachhelfen.

Die Inbound-Marketing-Methode für die Kundenakquise

Spezial für Anbieter mit erklärungsbedürftigen Produkten entwickelt wurde die Inbound-Marketing-Methode. Sie kombiniert gezielt die Online-Marketing-Massnahmen zur Kundenakquise. Der Akquiseprozess ist in fünf Schritte unterteilt:

  1. Unbekannte zu Besuchern machen
  2. Besucher zu Kontakten machen
  3. Kontakte zu Leads machen
  4. Leads zu Kunden machen
  5. Kunden zu Empfehlern machen

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Fazit

Content ist King im Dienstleistungsmarketing. Die zeitgerechte Vermarktung von Dienstleistungen kommt ohne die passenden Webinhalte nicht mehr aus. Wir empfehlen einen Blog – insbesondere für die Suchmaschinenoptimierung und um die Kunden gezielt bei ihren Informationsbedürfnissen abholen zu können. Für die Leadgenerierung empfehlen wir die bewährte Inbound-Marketing-Methode. Damit lassen sich systematisch neue Kunden für das Geschäftsjahr 2015 akquirieren.

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Wie unser B2B-Marketing-Blog Kunden auf unsere Website zieht

Macht es für Unternehmen Sinn, einen eigenen Blog zu starten? Und was muss man tun, um mit einem Blog künftige Kunden anzuziehen?Diese Fragen sind für viele Unternehmen noch nicht klar beantwortet. Deshalb ruft der PR-Blogger zur Blogparade Content Marketing und Corporate Blogs 2015 #CMCB15 auf. Dabei schreiben diverse Blogger, wie sie ihre Corporate Blogs als Marketinginstrumente nutzen.

Bei uns in der Online Marketing Agentur Standout ist unser Blog das zentrale Marketinginstrument und Akquise-Tool. Deshalb nehmen wir gerne an der Blogparade teil und beschreiben, wie wir mit dem Blog Traffic auf unsere Website ziehen, einige der Besucher zu Leads werden und daraus neue Kunden entstehen.

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Damit möchten wir Ihnen Möglichkeiten aufzeigen, wie Sie Ihren eigenen Blog aufziehen können, um damit einen sinnvollen Beitrag zum Erfolg Ihres Unternehmens zu leisten – mit messbarem Return on Investment.

Thematische Ausrichtung von B2B Marketing Blogs

Dafür gibt es eine einfache, klare Regel: B2B Marketing Blogs richten sich thematisch voll und ganz nach den Informationsbedürfnissen der Zielgruppen.Die Schwierigkeit besteht darin, diese Informationsbedürfnisse evaluieren zu können. Am besten geht das mit der Personas-Methode. Dabei entwirft man eine semifiktionale Person, die als Stellvertreter für eine Zielgruppe steht. Über die folgenden Schritte kommt man dem Informationsbedürfnis der „Persona“ auf die Spur:

  • Schritt 1: Persona benennen
  • Schritt 2: Demografische Merkmale zuordnen
  • Schritt 3: Probleme und Wunsche identifizieren
  • Schritt 4: Online-Verhalten analysieren
  • Schritt 5: Probleme lösen und Wünsche erfüllen

Detailliertere Informationen zum Vorgehen mit der Personas-Methode finden Sie in dem Artikel „Content Marketing: Themen finden mit der Personas-Methode“.

Die Rolle der B2B Blogs in der Content-Marketing-Strategie

Der Kern unserer B2B-Marketing-Strategie ist die Positionierung als Know-how-Träger in unserer Sparte. Dies funktioniert bei uns am besten, wenn wir mit unseren Texten den Zielgruppen eine Hilfestellung anbieten können. Wer jemandem kompetent weiterhelfen kann, wird automatisch als Autorität anerkannt. Da leistet der Blog einen extrem wichtigen Beitrag. Über Social Media Networks wie Facebook und Twitter lassen sich komplexere Informationen nur schlecht darstellen. Der Blog hingegen ermöglicht es uns, unser Know-how zu zeigen und gezielt zu Themen Stellung zu beziehen, für die wir uns positionieren möchten.

Blog als Content Pool

Online Marketer kennen das Problem, dass man heute unzählige Portale bedienen sollte. Es wird immer schwieriger, den Überblick zu behalten und der Zeitaufwand wächst und wächst. Wenn man aber sämtlichen Content einfach mal auf dem eigenen Blog publiziert und von da aus auf die Social Media Networks und anderen Onlineportale verteilt, spart man enorm viel Zeit.

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Ziel: Leadgenerierung und Akquisition neuer Kunden

Mit unserem Blog verfolgen wir schliesslich handfeste Business-Ziele. Gemäss der Inbound Marketing Methode akquirieren wir online in vier Schritten:

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Besucher anziehen: Das machen wir, indem wir unsere Blogposts via Social Media verbreiten oder über Google Traffic auf die Posts generieren.

Besucher zu Leads konvertieren: Das machen wir, indem wir mit unseren Blogposts Kompetenz zeigen und darin für die Kontaktaufnahme werben.

Verkäufe abschliessen: Im Verkaufsprozess haben Kunden ein enormes Informationsbedürfnis. Dazu verweisen wir jeweils einfach auf bereits publizierte Artikel.

Kunden begeistern: Auch in der Kommunikation mit bestehenden Kunden spielen die Blogs eine wichtige Rolle, indem wir darüber den Kontakt aufrechterhalten.

Fazit

Der Blog ist ein extrem wichtiges Marketinginstrument für B2B-Dienstleistungs-Marketer geworden. Er bringt nicht nur bessere Suchmaschinenrankings und mehr Traffic, er schafft auch Vertrauen und hilft beim Positionieren als Know-how-Führer in einer Branche.

Weiter lassen sich mit Blogs über die Inbound-Marketing-Methode auch Leads und Neukunden akquirieren. Dann ist es sogar möglich, den Return on Investment nachzuweisen.

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