Weshalb der Blog Ihr mächtigstes Marketinginstrument im Jahr 2015 ist

Im Jahr 2014 wurde das Social Media Marketing langsam erwachsen. Dabei hat sich gezeigt, wo dessen Potenziale, aber auch Grenzen liegen. Besonders stark ist Social Media im Schaffen von Reichweite. Mit Reichweite allein machen Sie Ihr Unternehmen allerdings noch nicht erfolgreich.

Die meisten Marketer, besonders die aus dem Dienstleistungssektor und aus B2B-Betrieben, wollen messbare Erfolge sehen wie eine Steigerung des Traffics auf der Website, Leads oder sogar Neukunden. Dabei helfen die reichweitenstarken Social-Media-Portale massgeblich; erfolgsentscheidend sind aber die Inhalte, mit denen Sie Ihre Zielgruppen ansprechen.

Aus diesem Grund hat sich die Disziplin Content Marketing etabliert. Dabei werden Inhalte sehr zielgruppenspezifisch aufbereitet und angeboten. Das in den meisten Fällen mit Abstand beste Gefäss für diese Inhalte ist ein eigener Blog.

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Der Blog als SEO-Wunderwaffe

Die Updates von Google in den letzten Monaten und Jahren machten die Suchmaschinenoptimierung immer anspruchsvoller. Dazu kommt, dass mittlerweile fast alle Unternehmen SEO betreiben und deshalb die Konkurrenz auf die wichtigsten Keywords immer grösser wird. Da reicht die Optimierung der Website mit den herkömmlichen Methoden nicht mehr aus.Die Lösung liegt im Produzieren von eigenem Content. Damit können Sie Traffic über viele Keywords auf Ihrer Seite generieren. Je mehr Keywords Sie abdecken, desto besser. Auch bei der Offsite-Optimierung kommen Sie kaum um ein Blog herum. Um glaubwürdige, eingehende Links zu bekommen, benötigen Sie hochwertige Inhalte. Suchmaschinenoptimierung wird also immer mehr zum Content Marketing, und dabei steht der Blog im Mittelpunkt.

Der Blog macht Sie zum Know-how-Führer

Im Web gibt es die Faustregel 90-9-1. Sie besagt, dass 90 % der User das Web passiv nutzen, 9 % interagieren mit Inhalten von anderen und nur 1 % erstellt eigene Inhalte. Das bedeutet, dass dieses eine Prozent Content-Produzenten sich die Know-how-Führerschaft im Web teilt.Mit einem eigenen Blog gehören Sie auch zu diesem einen Prozent und können die Know-how-Führerschaft in Ihrer Branche an sich reissen. Wie das genau geht, beschreibt auch der Artikel „B2B-Marketing: Wie Sie zum Meinungsführer werden“.

Der Blog als Content-Pool

Auf wie vielen Kanälen kommunizieren Sie eigentlich? Bei uns werden es immer mehr. Deshalb haben wir uns entschieden, der Blog als Content-Pool für sämtliche unserer Inhalte zu nutzen. Das heisst, wenn wir Inhalte erstellen, tun wir das immer in der Form von Blogposts. Die Links zu den Posts streuen wir danach in den zielgruppenrelevanten Social Networks, versenden Sie per E-Mail, und Interessierte können sie abonnieren. Dies vereinfacht die Kommunikation im Web erheblich und spart Ressourcen für die wirklich wichtigen Aufgaben.

Der Blog ist messbar und beständig

Es ist immer schwierig, den Erfolg von Marketing genau zu messen. Im Vergleich zu den anderen Instrumenten bietet Ihnen das Blog jedoch ausserordentlich gute Messmöglichkeiten. Mit Google Analytics können Sie das Userverhalten der Besucher analysieren und wichtige Rückschlüsse über die Informationsbedürfnisse Ihrer Zielgruppen ziehen.Wenn Sie Ihre Content-Marketing-Strategie gemäss der Inbound-Marketing-Methode auf die Akquisition von Neukunden ausrichten, können Sie sogar den Return on Investment genau ausrechnen.Dazu kommt, dass Sie sich mit dem Blog unabhängig von kurzlebigen Social-Media-Trends machen. Wenn Sie mit Social Media gezielt Traffic auf Ihren Blog lenken (unbezahlt und mit Ads), können Sie jederzeit zwischen den Social-Media-Portalen wechseln. So werden Sie unabhängig von ständig wechselnden Bestimmungen auf Facebook und den sich laufend ändernden „In-Communities“.

Fazit

Es gibt viele gute Gründe, weshalb der Blog zu Ihrem wichtigsten Marketinginstrument im Jahr 2015 wird, besonders für B2B-Marketer und Dienstleister. Die perfekten Möglichkeiten für die Suchmaschinenoptimierung, das Potenzial zur Positionierung als Know-how-Führer und die Möglichkeit zur Kundenakquisition sind nur einige davon.

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Sind Sie bereit für das Online Marketing 2015?

Marketingverantwortliche haben ein Problem. Einerseits wird Online Marketing immer wichtiger. Andererseits verändern sich die Regeln im Web derart rasant, dass Marketer kaum noch langfristig planen können.

Deshalb haben wir versucht, für das Jahr 2015 die wirklich relevanten Änderungen des Userverhaltens und die sinnvollen neuen technischen Möglichkeiten herauszuarbeiten. Wir wollen in diesem Artikel nicht die neusten Trend ankündigen, sondern Ihnen helfen, sich seriös auf die relevanten Veränderungen einzustellen. Dafür haben wir für Sie die Vorhersagen der Top-Meinungsführer durchforstet und interpretiert.

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Content Marketing bleibt King

In einem Punkt sind sich praktisch alle Marketingvordenker einig: Content-Marketing ist gekommen, um zu bleiben. So schreibt zum Beispiel das t3n Magazin: „Die Content-Welle wird zum Tsunami.“ In diesem Artikel wird Indra Zemzoum, Senior Digital Marketing bei Axel Springer, zitiert: „Brands werden noch stärker zu Publishern. Sie können sich nicht mehr erlauben, nur ihre Produkte zu promoten und werden mehr News, Insights und Tipps an die jeweilige Zielgruppe kommunizieren.“ Auch das Forbes Magazine schreibt in seiner Jahresvorschau: “Content marketing will be (even) bigger than ever.” Ein Grund dafür ist, dass immer mehr Social-Media- und SEO-Strategien auf dem Content-Marketing-Ansatz beruhen.

E-Mails are back! Dank Marketing Automation

Klassisches E-Mail-Marketing mit dem Massenversand an zugekaufte Adressen ist in die Jahre gekommen. Heute gibt es wesentlich intelligentere Systeme. Mit Marketing-Automation-Tools (wir nutzen z. B. HubSpot) sendet man heute individualisierte E-Mails, basierend auf den Interessen und Handlungen der User. Wenn z. B. jemand unser kostenloses E-Book „Inbound Marketing – Was Unternehmer und Marketer darüber wissen sollten“ downloaded, dann senden wir ihm daraufhin weiter Informationen zu, von denen wir annehmen, dass sich diese Person dafür interessiert.

So sparen Marketer Zeit und die User erhalten keinen Spam, sondern hilfreiche und relevante Informationen. Marketing Automation gibt es zwar schon länger, wird aber erst jetzt durch die Verknüpfung mit anderen Onlinedisziplinen wie Content Marketing und Conversion-Optimierung richtig spannend, schreibt Lizetta Staplefoote in ihrem viel beachteten Artikel „Five B2B Marketing Trends für 2015“.

Social Media Advertising

Es sieht ganz danach aus, als wäre das Zeitalter des kostenlosen Marketings in Social Media bald vorbei. Im Jahr 2014 klagten viele Unternehmen über einen deutlichen Rückgang bei den organischen Reichweiten. Bei Facebook gilt: Wer richtig viel Reichweite will, muss dafür bezahlen. Ähnliche Tendenzen zeichnen sich auch bei YouTube ab und auch Twitter hat bezahlte Reichweite im Angebot.

Ich fühle mich zurückversetzt in die 1990er-Jahre, wenn ich auf YouTube ein längeres Video anschaue und dabei 3 Mal durch Werbung unterbrochen werde. Allgemein habe ich den Eindruck, klassische Werbemodelle wiederholen sich immer mehr auch online, weil Alternativen fehlen. Was allerdings bleibt, ist dass auch Ads relevant sein müssen. Oder wie es Mike Selzner, CEO von Social Media Examiner, ausdrückt: “Those that pitch are becoming ignored.”

Ebenfalls von vielen Experten erwähnt wurde, dass „mobile“ die Onlinekommunikation im Jahr 2015 dominieren werde, aber das wissen Sie ja bereits, oder?

Fazit

Marketing, Online Marketing und Suchmaschinenoptimierung verschmelzen immer mehr. Dabei führt nach Meinung der wichtigsten Experten kein Weg an Content Marketing vorbei. Die wichtigste Marketingmassnahme wird das Produzieren von relevanten und extrem zielgruppenspezifischen Inhalten sein. Diese Inhalte können Sie dann via Social Media und Suchmaschinen bezahlt oder organisch an die Zielgruppe bringen. Ist der Erstkontakt über die Inhalte geglückt, lassen sich mit Marketing Automation aus Interessenten Kunden machen.

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B2B-Marketing: Wie Sie zum Meinungsführer werden

Stellen Sie sich vor, Sie oder Ihr Unternehmen sind/ist der unbestrittene Meinungsführer in Ihrer Branche. Welche der folgenden Vorteile könnten Sie dann gegenüber Ihren Mitbewerbern verbuchen?

  • Ihre Botschaften gelten als glaubwürdiger.
  • Es wird mehr über Sie gesprochen.
  • Neukunden wenden sich an Sie, weil Sie mit den Besten arbeiten wollen.
  • Bestehende Kunden sind loyaler.
  • Für Ihre Kunden ist es ein Imagevorteil, mit Ihnen zu arbeiten.
  • Der Vertrieb wird dank des Vertrauensbonus einfacher.
  • Sie können Geld für Marketing-Massnahmen sparen.
  • Sie kommen einfacher an die besonders lukrativen Kunden heran.

Wahrscheinlich treffen auch in Ihrem Fall die meisten dieser Punkte zu. Die Vorteile der Meinungsführerschaft sind also gewaltig und machen diese zu einem der mächtigsten Tools im B2B-Marketing. Aber wie wird man zum Meinungsführer? Überdurchschnittliche Leistung über eine längere Zeit zu erbringen, ist sicher eine perfekte Voraussetzung. Zwingend ist eine solche Tradition jedoch nicht und dass sie allein nicht ausreicht, verdeutlicht uns der legendäre Unternehmer Henry Ford mit dem folgenden Zitat:

“Enten legen ihre Eier in aller Stille. Hühner gackern dabei wie verrückt. Was ist die Folge? Alle Welt isst Hühnereier.

Oder stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie sitzen bei einem Fest mit unbekannten Leuten an einem Tisch. Dabei kommt die Runde auf ein Thema zu sprechen, in dem Sie der absolute Experte sind. Ihr Tischnachbar hat zwar nicht viel Ahnung davon, spricht aber die meiste Zeit in einem erklärenden Tonfall und die anderen Gäste hängen so an seinen Lippen, dass Sie gar nicht dazu kommen, das Wort zu ergreifen und etwas entnervt schweigen. Was denken Sie, wer gilt später als DER Experte?

Es mag manchmal falsch sein, aber es ist nachvollziehbar: Als Meinungsführer gilt derjenige, der sich zu einem Thema regelmässig äussert, und zwar so, dass er verstanden wird und den Empfängern das Gefühl gibt, etwas zu lernen.

11 Tipps zur Meinungsführerschaft

Genau so funktioniert es auch im B2B-Marketing. Deshalb habe ich Ihnen eine Liste mit 11 Tipps zusammengestellt, wie Sie zum Meinungsführer in Ihrer Branche werden können:

1. Verkaufen Sie im ersten Schritt nichts ausser Lösungsideen

 

Mit werberischen und verkäuferischen Texten werden Sie viel weniger Aufmerksamkeit erhalten, als wenn Sie den Lesern ohne Eigeninteresse Lösungsideen für deren dringlichsten Probleme präsentieren.

2. Bleiben Sie am Ball

 

Sie können sich noch so genial zu einem Thema äussern, wenn Sie dies nur einmal tun, werden Sie keinen nachhaltigen Erfolg damit erzielen.

 

3. Schränken Sie Ihre Zielgruppe ein

Sie können nicht für alle Menschen gleichzeitig relevant sein. Wenn Sie Ihre Zielgruppe auf einen klar definierten Kreis einschränken, steigen Ihre Chancen auf die Meinungsführerschaft deutlich. Mit Ihrem Geschäft haben Sie sich ja auch auf eine genau definierte Zielgruppe ausgerichtet, oder?

4. Setzen Sie sich mit den Bedürfnissen Ihres Publikums auseinander

Relevant werden Sie, indem Sie die Probleme und Wünsche Ihrer Zielgruppe aufgreifen und Lösungsvorschläge präsentieren. Dazu müssen Sie ganz genau wissen, was Ihre Zielgruppe nachts nicht schlafen lässt.

5.  Sprechen Sie in der Sprache Ihrer Zielgruppe

Wenn Sie sich an Laien wenden, können Sie mit Fachchinesisch kaum punkten. Lernen Sie, die Sprache des Publikums zu sprechen.

6. Steigen Sie in Diskussionen ein

Social Media bieten sehr gute Möglichkeiten, Diskussionen rund um Ihr Spezialgebiet zu finden oder sie sogar selbst anzustossen. Nehmen Sie aktiv an diesen Gesprächen teil und zeigen Sie Engagement.

7. Teilen Sie Ihr Wissen

Die Zeiten von „Wissen ist Macht“ sind seit der digitalen Revolution vorbei. Heute gilt: “The first who shares is king.”

8. Sprechen Sie öffentlich über Ihr Thema

In den Köpfen der Menschen scheint tief und fest verankert zu sein, dass jeder, der öffentlich über ein Thema spricht, ein absoluter Experte ist. Profitieren Sie davon.

9. PR

Ähnliches wie für das Sprechen in der Öffentlichkeit gilt auch für PR: Wer in der Zeitung oder in einem Magazin erwähnt wird, ist Meinungsführer.

10. Nutzen Sie Social Media

Teilen Sie regelmässig gute Artikel von Ihnen oder anderen zu Ihrem Thema über Ihre Social-Media-Kanäle.

11. Suchmaschinenoptimierung

Optimieren Sie Ihre Webinhalte für die Suchmaschinen rund um die relevanten Suchbegriffe zu Ihrem Thema.

Fazit

Die Meinungsführerschaft an sich zu reissen, ist absolut möglich, passiert aber nicht von allein. Es steckt harte Arbeit dahinter. Die meisten Aufgaben drehen sich rund um das Thema Content-Marketing, bei dem es um die Erstellung von relevanten Inhalten für die Zielgruppe geht.

Next Step – vom Content- zum Inbound Marketing

Wer nicht nur die Meinungsführerschaft anstrebt, sondern systematisch mehr qualifizierte Leads über seine Webseite erzeugen will, für den eignet sich die Inbound-Marketing-Methode. Diese funktioniert über vier Schritte:

Schritt 1: Besucher auf die Website bringen

Schritt 2: Besucher zu Leads machen

Schritt 3: Leads zu Kunden machen

Schritt 4: Kunden zu Empfehlern machen

Wenn Sie mehr über die Inbound-Marketing-Methode erfahren möchten, empfehlen wir Ihnen das E-Book „Inbound Marketing – was Unternehmer und Marketingverantwortliche darüber wissen sollten“.

 

Content Marketing Strategie in 9 Schritten

Haben Sie schon einmal über die Einführung einer Content Marketing Strategie nachgedacht? Falls Ihre Antwort ja heisst, sind Sie damit guter Gesellschaft, wie die aktuelle Studie vom Content Marketing Institut zeigt.

Gerade im B2B-Marketing beschäftigen sich in den USA fast alle Unternehmen mehr oder weniger intensiv mit dem Thema. Auch hierzulande spüren wir als Inbound Marketing Agentur eine deutlich wachsende Nachfrage.

Nachdem wir vor einiger Zeit bereits über die Content Marketing Ziele geschrieben haben, möchten wir Ihnen in diesem Artikel einen Baukasten vorstellen, mit dem Sie sich Ihre eigene Content Marketing Strategie bauen können.

Das Strategie-Haus führt Sie Schritt für Schritt durch die wichtigsten Fragen, die Sie beantworten sollen, bevor Sie loslegen.

Content Marketing Strategie-Haus Standout

In 9 Schritten zur Content Marketing Strategie

Wie bei jeder Kommunikationsstrategie von Unternehmen bilden auch hier die Unternehmensziele die Basis. Darauf bauen die folgenden 9 Schritte auf.

1 Marketing- und Kommunikationsziele

Die Marketing- und Kommunikationsziele leiten sich von den Business-Zielen Ihres Unternehmens ab. Sie gelten nicht nur, aber auch für Content Marketing.

Der einzige Grund, weshalb Sie Content Marketing tun sollten, ist diese Ziele zu unterstützen. Als behalten Sie sie immer im Auge.

Checklist:

  • Was kann Marketing und Kommunikation beitragen, um das Unternehmen erfolgreicher zu machen?

2 Content Audit

Falls es in Ihrem Unternehmen keine Übersicht aller eigenen Inhalte und Content-Gefässen gibt, sollten Sie eine Solche erstellen. Dies hilft Ihnen später, Content-Quellen zu finden und die Inhalte strategisch zu orchestrieren.

Checklist:

  • Wer erstellt Content in Ihrem Unternehmen? (Marketing, Corporate Communications, Sales, Customer Services, Internal Communications, POS)
  • Welcher Content ist bereits vorhanden? (online und offline Content, Texte, Videos, Bilder, Content von Kunden, Partnern und weiteren Stakeholdern)
  • Wo und in welchen Frequenzen werden Inhalte publiziert?

3 Zielgruppen-Analyse

Der Erfolg Ihrer Content Marketing Strategie hängt massgeblich davon ab ob Sie es schaffen, die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppen zu erfassen!

Versetzen Sie sich in die Lage Ihrer Zielgruppe, um deren Bedürfnisse zu verstehen.

Checklist:

  • Welches sind die Probleme und Wünsche unserer Kunden im Zusammenhang mit unserem Angebot?
  • Welche Mehrwerte können wir unseren Zielgruppen bieten?
  • Welche Inhalte konsumieren unsere Zielgruppen sonst? In welcher Form?

4 Content Marketing Ziele

Jetzt wird es konkret. Skizzieren Sie einen Zustand, den Sie erreichen wollen.

Checklist:

  • In welcher Nische wollen wir zum Meinungsführer werden?
  • Mit welchen Botschaften soll die Marke gestärkt werden?
  • Wie viel mehr Traffic wollen wir auf unserer Website erzeugen?
  • Wie stark wollen wir die Verweildauer der User auf unserer Seite verbessern?
  • Wie viele Leads wollen wir längerfristig pro Monat generieren? Welche Arten von Leads?
  • Wie viele Kunden wollen wir aus den Leads gewinnen?
  • Wie viele Kunden wollen wir zu Markenbotschaftern machen?
  • Wie viele Shares auf Social Media wollen wir erzielen?
  • Wie fassen wir alle Ziele in einem Content Marketing Vision Statement zusammen?

Von nun an richten Sie sämtliche Content Marketing Aktivitäten konsequent auf diese Ziel aus. Aktivitäten die nicht zur Erreichung dieser Ziele beitragen, lassen sie sein.

Priorisieren Sie Ihre Ziele gemäss ihrem Einfluss auf den Unternehmenserfolg.

5 Inhalte, Stories

In diesem Punkt geht es um das Aufspühren von Inhalten und Geschichten, die Ihrer Zielgruppen weiterhelfen.

Checklist:

  • In welchen Themen helfen wir unserer Zielgruppe weiter?
  • Welche Mehrwerte enthalten unsere Inhalte für die Zielgruppe?
  • Welche Inhalte stellen wir in welcher Form zur Verfügung? (Blogs, Videos, Whitepapers, Tutorials, Facebook Posts, Tweets, Bilder auf Bilderportalen, E-Mail-Newsletter, weitere)
  • Wie grenzen wir uns von anderen Meinungsführern in dem Bereich ab?

6 Organisation

Content Marketing ist keine Onemanshow. Zusammenarbeit ist von der Strategie bis zur Umsetzung sehr erfolgsfördernd.

Unser Tool-Tip:

www.podio.com

Mit Podio lassen sich sämtliche Prozesse der internen Zusammenarbeit für das Content Marketing abbilden – von der Themenfindung, Content Creation über Promotion bis hin zur Erfolgsauswertung und der kontinuierlichen Verbesserung.

Checklist:

  • Wer koordiniert sämtliche Content Marketing Aktivitäten?
  • Sind alle Content Lieferanten geschult in Storytelling?
  • Sind alle beteiligten Personen überzeugt von Content Marketing?
  • Wer bestimmt die Themen?
  • Wer produziert wann welchen Content? Wie ist sichergestellt, dass der Content produziert wird?
  • Wie sehen die Freigabeworkflows aus?
  • Wer publiziert die Inhalte?
  • Wer ist für die Content Promotion zuständig?

7 Ongoing Storytelling

In der Umsetzungsphase erzählen Sie Ihren Lesern Geschichten. Überprüfen Sie jeden Artikel auf die Frage:

Welchen Mehrwert bieten dieser Inhalt?

8 Ongoing Content Promotion

Auch wenn Ihr Content noch so viel Mehrwert für die Zielgruppe bietet nützt das nichts, wenn diese nicht davon erfahren. Besonders in der Anfangsphase ist die Content Promotion erfolgsentscheidend.

Neben den Social Media Portalen und dem Newsletter spielt auch die Suchmaschinen-Optimierung eine wichtige Rolle. Für viele Themen bieten sich bezahlte Facebook Ads dank der ausgefeilten Targeting-Möglichkeiten an.

Checklist:

  • Über welche Channels promoten wir unsere Inhalte? (Facebook Page, Facebook Ads, Google+, Twitter, YouTube, Bilderportale, weitere)
  • Nach welchen Keywords suchen unsere Zielgruppen?
  • Sind die wichtigsten Keywords in den Titeln enthalten?
  • Sind Share-Buttons überall verfügbar, wo User die Inhalte teilen könnten?

Tool-Tipp Keyword-Analyse:

adwords.google.com/KeywordPlanner und ubersuggest.org

Tool-Tipp Share Buttons:

Addthis.com

9 Erfolgskontrolle und kontinuierliche Verbesserung

Wie wissen Sie, dass Sie mit Ihrer Content Marketing Strategie erfolgreich sind? Definieren Sie dazu die Key Perfomance Indexes (KPIs). Diese richten sich streng nach Ihren Zielen, die Sie sich für Ihr Content Marketing Programm gesetzt haben.

Checklist:

  • Zu welchen Themen haben wir wie viel Content veröffentlicht?
  • Wie entwickelt sich der Traffic auf der Website
  • Sind die User, die unsere Website besuchen, geografisch gesehen potenzielle Kunden?
  • Wie entwickelt sich die Absprungrate?
  • Welches sind die Quellen für den Website Traffic?
  • Wie entwickelt sich Verweildauer auf der Website
  • Wie viele Leads hat die Website oder Landingpage erzeugt?
  • Wie viele Kunden wollen wir aus den Leads gewinnen?
  • Wie viele Kunden wurden aus den Leads gewonnen?
  • Wie viele Personen haben Inhalte geteilt?
  • Wie viele Kommentare haben wir erhalten? Wie viele davon waren positiv?
  • Wie performen die Social Media Plattformen für die Content Promotion?
  • Wie etnwickelt sich der Traffic via Suchmaschinen?

Gedanken zum Schluss

Wenn alle Fragen in diesen neun Schritten seriös beantwortet haben, steht Ihre Content Marketing Strategie auf einer stabilen Basis. Wenn Sie weitere Informationen zum erfolgreichen Start mit Content Marketing möchten, empfehlen wir Ihnen, den kostenlosen Content Marketing Starter Guide.

Haben Sie Fragen zu diesem Thema? Schreiben Sie diese einfach in das Kommentarfeld und wir beantworten sie gerne!

Content Marketing Strategie: Erfolgsfaktoren der Top-Experten 2014

Schnell, einfach und gut Blogs schreiben – dank Strukturierung

Wie guter Content die Verkaufszahlen steigert

Wie guter Content die Verkaufszahlen steigert

In der guten, alten Offline-Zeit hingen die Verkaufszahlen in erster Line von den Verkäufern ab. Mit den richtigen Verkaufstechniken konnten gute Aussendienstmitarbeiter den ganzen Verkaufsprozess kontrollieren. Sie konnten sogar Bedürfnisse suggerieren wo keine waren und ein NEIN des Kunden hiess für den Verkäufer oft nur: “Noch Eine Information Nötig”.

emotional boss reprimanding his subordinate

Diese Zeiten sind vorbei. Kunden verlassen sich längst nicht mehr alleine auf die Informationen der Verkäufer, sondern sie informieren sich selbständig im Web.

Das enorme Vertrauen in die selbst recherchierten Informationen und die Skepsis gegenüber Verkäufern führt so weit, dass Kunden erst dann einem Termin mit einem Verkäufer zustimmen, wenn sie aufgrund der Webrecherche bereits einigermassen überzeugt vom Angebot sind.

Der internationale Wirtschaftsberater und Researcher Forrester behauptet sogar, dass Kunden noch vor dem ersten persönlichen Termin bereits 70-90% des Verkaufsprozesses selbständig durchlaufen haben.

Was bedeutet das für Ihr Unternehmen?

Im heutigen Online-Zeitalter hangen die Verkaufszahlen Ihres Unternehmens nicht in erster Linie von den Verkäufern ab. Die bekommen bei Neukunden gar nicht erst die Möglichkeit zu verkaufen, wenn Ihr Unternehmen online nicht überzeugen kann. Um Ihre Verkaufszahlen steigern zu können, benötigen Sie also Online-Content, der auf die Bedürfnisse Ihrer Kunden zugeschnitten ist.

Die Aufgaben des Content im Verkauf

So komisch wie das klingen mag: Content (nicht der Verkäufer) ist das erste Bindeglied in der Beziehung zwischen Neukunden und Anbietern. Der Vorteil des Contents in den ersten Phasen des Verkaufsprozesses liegt vor allem in seiner Unverbindlichkeit:

  • Content informiert unverbindlich
  • Content lässt sich anonym konsumieren und via Suchmaschine jederzeit abrufen
  • Content schafft Vertrauen in die Kompetenz des Anbieters

3 Tipps für verkaufsfördernden Content

Natürlich kann der Content seine Aufgaben im Verkaufsprozess nur wahrnehmen, wenn er richtig aufgebaut ist. Die drei wichtigsten Grundregeln lassen sich folgendermassen zusammenfassen:

1) Mehrwert für die Leser

Wenn der Content lediglich die Produktvorteile anpreist, wird er seine Wirkung verfehlen. Schreiben Sie nie einen Artikel ohne dass Ihnen klar ist, welchen Mehrwert dieser den Lesern (nicht Ihnen) bringen wird.

2) Content genau auf Konsumentenbedürfnisse ausrichten

Setzen Sie sich mit den Bedürfnissen Ihrer Zielgruppe auseinander. Machen Sie klar, dass Sie die Probleme der Kunden verstanden haben und zeigen Sie ihnen Lösungen auf.

3) Dialog über Content starten

Gute Artikel sind die besseren Dialogöffner als direkte Angebote. Senden Sie potenziellen Kunden Links zu passenden Artikeln mit dem Vermerk „das könnte Sie vielleicht interessieren“ und fragen Sie später nach, ob der Content hilfreich war.

Content Marketing

Die systematische Veröffentlichung von Content mit dem Ziel, letztendlich neue Kunden zu gewinnen, nennt man auch Content Marketing. Die Grundlagen dazu finden Sie im Artikel „Content Marketing: Definition, Ziele und Strategie“.

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit diesem Artikel weiterhelfen konnten und freuen uns über Shares und Kommentare.

Content Marketing: Themen finden mit der Personas-Methode

Wer erfolgreich Social Media oder Content Marketing betreiben will, muss die folgende Frage beantworten können: Für welche Inhalte interessieren sich meine Zielgruppen? Mit diesem Wissen ist es als Unternehmen keine Kunst mehr, sich bei den Zielgruppen bekannt zu machen und die Kunden wie mit einem Magnet auf die Webseite zu ziehen. In diesem Blog stellen wir eine Methode vor, wie Sie in 5 Schritten an diese wertvollen Informationen kommen.

Emotions

Bewährt hat sich dabei die Personas-Methode. Sie hilft uns, die Online-Welt durch die Brille unserer Zielgruppen zu betrachten.

Was sind Kunden-Personas?

Kunden-Personas sind fiktive Personen, die bestimmte Kundengruppen repräsentieren: ideale Kunden, potenzielle Kunden für das Produkt XY, eine Kundengruppe mit speziellen Bedürfnissen etc. Von diesen fiktiven Personen machen wir uns eine möglichst plastische Vorstellung, indem wir ihr ihnen alle typischen Merkmale ihrer Kundengruppe zusprechen, zum Beispiel Alter, Charakteristik, Gehaltsklasse, Motivation, Probleme und Umfeld.

Vorteile der Personas-Methode

Ursprünglich wurden Personas von Webentwicklern erstellt, um bedürfnisgerechte Websites zu gestalten. Im Online-Marketing helfen uns Personas bei zentralen Aufgaben:

  • Informations-Bedüfnisse der Zielgruppen identifizieren
  • Probleme der Zielgruppen verstehen, die es zu lösen gilt
  • Massgeschneiderte Texte für Zielgruppen zu schreiben

Schritt 1: Personas benennen

Benennen Sie spontan maximal 3 Personas, die Ihre wichtigsten Zielgruppen repräsentieren. Geben Sie den Zielgruppenvertretern einfach die Namen, welche Ihnen in den Sinn kommen.

Geben Sie jeder Persona ein Gesicht. Verwenden Sie dazu beliebige Bilder z.B. aus Google, die zu Ihren Personas passen könnten.

Beispiel: Klaus, der Golfer

Schritt 2: Demografische Merkmale

Ordnen Sie Ihren Personas so viele demografische Merkmale wie möglich zu. Eine gute Hilfestellung ist die Aufteilung der demografischen Merkmale in drei Teilbereiche gemäss Wikipedia:

  • Sozio-Geographisch z. B. die Aufteilung nach Wohngebieten, Regionen, Kantonen etc.
  • Sozio-Ökonomisch z. B. Beruf, Einkommen, Haushaltsgröße, Ausbildung
  • Sozio-Demographisch z. B. Alter, Geschlecht, Größe, Gewicht, Familienstände, Anzahl der Kinder im Haushalt, Nationalität, Religionszugehörigkeit, …

Beispiel: Die demografischen Merkmale von Klaus, dem Golfer

  • Wohnt in der Agglomeration von Zürich
  • Arbeitet als Marketing-Leiter in der Auto-Branche
  • Verdient zwischen 120’000 und 150’000 Schweizer Franken pro Jahr
  • Hat einen Master-Abschluss
  • Ist Familienvater von zwei Töchtern im Alter von 3 und 5 Jahren
  • Feierte kürzlich seinen 40. Geburtstag

Schritt 3: Probleme und Wünsche identifizieren

Dieser Schritt ist erfolgsentscheidend. Nehmen Sie sich unbedingt die Zeit, um sich in die Lage der Personas zu versetzen. Dann beantworten Sie die folgenden Fragen:

  • Welche Probleme wollen die Personas lösen?
  • Was benötigen sie, um die Probleme zu lösen?
  • Welche Wünsche haben die Personas?
  • Was benötigen sie, um sich die Wünsche zu erfüllen?
  • Nach welchen Informationen könnten sie typischerweise im Web suchen?
  • Welche Trends könnten die Branchen oder Umfelder der Personas beeinflussen?

Beispiel: Die Probleme von Klaus, dem Golfer

  • Er kommt beim Golfen einfach nicht auf das Handicap seiner Freunde und hat nicht genügend Zeit, um noch mehr zu üben.
  • Er wünscht sich, dass ihm jemand hilft, trotz Zeitmangel besser Golfen zu lernen.
  • Er sucht nach Tipps von einem Profi, um seinen Abschlag zu perfektionieren.
  • Immer mehr seiner Freunde erzählen von hilfreichen Video-Tutorials, dank denen sie besser spielen.

Schritt 4: Online-Verhalten identifizieren

Sie wissen jetzt, wer Ihre Personas sind und welche Bedürfnisse sie haben. Nun benötigen Sie noch Informationen über das Verhalten der Zielgruppen im Web. Diese können Sie einfach erraten, oder anhand von Website-Analysen, Befragungen oder Experimenten datenbasiert eruieren.

Orientieren Sie sich dabei an den folgenden Fragen:

  • Wie nutzen Ihre Personas das Internet?
  • Sind sie privat auf Facebook vertreten?
  • Nutzen sie Facebook beruflich?
  • Welche weiteren Social Networks nutzen sie?
  • Welche Suchbegriffe (Keywords) geben sie bei Google ein?
  • Welche Art von Newsletter würden sie am ehesten abonnieren?
  • Würden sie eher Artikel lesen, Videos schauen oder Bilder betrachten?
  • Sind sie eher an Unterhaltung interessiert oder an informativen Inhalten?

Beispiel: Online-Verhalten von Klaus, dem Golfer

  • Klaus ist als Automobil-Marketing-Profi ein Internet-Poweruser
  • Er nutzt Social Media sowohl privat wie auch beruflich
  • Er würde einen Newsletter mit Golf-Tipps von einem Profi abonnieren
  • Er sucht aktiv nach Video-Tutorials, um seine Technik zu verbessern

Schritt 5: Probleme lösen und Wünsche erfüllen

Sie haben jetzt alle Informationen die sie benötigen. Erstellen Sie jetzt einfach Inhalte, mit denen sie dazu beitragen, die Probleme ihrer Personas zu lösen oder deren Wünsche zu erfüllen. Bieten Sie möglichst praktische Hilfestellungen an.

Beispiel: Inhalte, die Klaus, den Golfer ansprechen

  • Videotutorials: Ein Golflehrer erklärt, worauf man beim perfekten Abschlag achten muss
  • Blogartikel: Die 10 häufigsten Fehler beim Golfen, die ein tiefes Handicap verhindern
  • Newsletter mit dem Titel „Step by Step zu einem tiefen Handicap“
  • Premium Content: 10 Online-Golf-Lektionen zur perfekten Vorbereitung auf das nächste Turnier

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!

Möchten Sie mehr über Content Marketing erfahren?

Dann laden Sie jetzt den Content Marketing Starter Guide mit praktischen Tipps und Checklists herunter.

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Content Marketing: Definition, Ziele und Strategie

In diesem Artikel tragen wir die wichtigsten Grundlagen zum Thema Content Marketing zusammen. Damit wollen wir Ihnen die folgenden Fragen beantworten:

  • Was ist Content Marketing?
  • Für welche Ziele eignet sich Content Marketing?
  • Wie ist eine Content Marketing Strategie aufgebaut?

Was ist Content Marketing?

„Traditional marketing and advertising is telling the world you’re a rock star. Content Marketing is showing the world that you are one.”

@Robert_Rose

Als Content Marketer preisen Sie nicht einfach Ihre Produkte an, sondern Sie bedienen Ihre Kunden laufend mit mehrwertigen Informationen. Informationen sind mehrwertig, wenn Sie zum Beispiel:

  • die Lösung eines Problems aufzeigen
  • praktisch anwendbares Know-how vermitteln
  • Spezialwissen für Fachleute kommunizieren

Im Gegenzug wird Ihr Unternehmen in der Branche als kompetenter Problemlöser bekannt. Diese Reputation führt zu mehr Leads, einfacheren Verkäufen und zufriedeneren Kunden.

Content Marketing kann in der Umsetzung unterschiedliche Formen annehmen. Typische Beispiele sind:

  • Blogposts
  • Whitepapers
  • Infografiken
  • Videos
  • Facebook-Posts

Nutzen, Ziele und ROI von Content Marketing

Mit Content Marketing können Sie folgende Ziele erreichen:

  • Mehr Traffic auf Ihrer Website
  • Mehr Aufmerksamkeit für Ihre Marke
  • Als Meinungsführer in Ihrer Branche bekannt werden
  • Mehr Leads gewinnen
  • Leads zu Kunden machen
  • Aus Kunden Markenbotschafter machen

Wie man die passenden Inhalte findet

Grundlage für die Content Creation ist eine saubere Zielgruppendefinition und die Ableitung von Personas. Wer seine Zielgruppen und Personas kennt, richtet sich bei der Themenplanung nach dem Content Marketing Funnel. Dieser leitet sich vom klassischen Marketing- bzw. Purchase Funnel ab. Damit lassen sich die Informationsbedürfnisse der Zielgruppen identifizieren. Es ist erfolgsentscheidend zu verstehen, dass potenzielle Kunden während des Kaufentscheidungsprozesses unterschiedliche Phasen mit unterschiedlichen Informationsbedürfnissen durchgehen.

purchase-funnelQuelle: www.standout.ch

Erfolgreich mit Content Marketing ist, wer seinen potenziellen Kunden hilfreiche Inhalte zu allen drei Phasen in deren Kaufentscheidungsprozess bietet. Mit diesen Inhalten können Unternehmen ihre Kunden in dem Prozess begleiten und sie sogar zur Kaufentscheidung führen.Inhaltlich unterscheiden sich die Phasen folgendermassen:

Awareness-Content

In der Awareness-Phase dreht sich alles um die „Probleme“ der Kunden. Denn wenn Kunden ein „Problem“ erkennen, beginnen sie mit ihrer Recherche. Dies kann eine Google-Suche sein, sie sind dann aber auch empfänglich für Push-Botschaften wie z.B. Facebook-Posts, die das Thema aufgreifen. In diesem Moment können Content Marketer besonders einfach erste Touch Points erzeugen, wenn sie hilfreiche Inhalte anbieten.Beispiele für „Probleme“ und Awareness-Inhalte:

  • Mein Auto wird langsam alt und muss immer öfter in die Garage —> Blogpost: 5 Tipps um Unterhaltskosten von alten Autos zu senken
  • Wir haben zwar eine schöne Website, aber zu wenige Besucher —> Blogpost: Die besten Strategien zur Traffic-Steigerung

Consideration-Content

In der Consideration-Phase stehen Lösungsansätze im Vordergrund. Sie helfen dem Kunden, mögliche Lösungsansätze zu finden und evaluieren.Beispiele für Consideration-Content:

  • Blogpost: Neuwagen vs. Occasion: Diese 5 Fragen helfen bei der Entscheidung
  • Blogpost: Wie Sie mit Suchmaschinenoptimierung den Traffic auf Ihrer Website steigern

Decision-Content

In die Decision-Phase tritt ein Kunde ein, wenn für ihn der Lösungsansatz fest steht. Um die Beispiele oben aufzugreifen: Der Kunde hat entschieden, einen Neuwagen zu kaufen, bzw. mit Suchmaschinenoptimierung mehr potenzielle Kunden auf die eigene Website zu ziehen. Jetzt sucht er nach dem richtigen Anbieter. Die passenden Inhalte suchen sie oft auf den Websites der Unternehmen.Beispiele für Decision-Content:

  • Produktbeschreibungen, USPs
  • Referenzen-Seite
  • Preise, Preisbeispiele

Die Content Marketing Strategie

Um für Sie eine passende Content Marketing Strategie zu finden, gehen wir nach unserem Strategiehaus vor. Bei allen Massnahmen verlieren wir eines nie aus den Augen: Ihre Unternehmensziele.

Wie wir Sie als Content Marketing Agentur unterstützen

Möchten Sie Content Marketing anwenden, haben aber nicht genügend personelle Ressourcen?

Wir unterstützen Sie mit:

  • Content Marketing Strategien
  • Content Produktion
  • Content Promotion

Tipps gegen Schreibblockaden – #bloCKparade

Jeder, der Texte schreibt, kenn sie: die fiese Schreibblockade. Man sitzt vor dem weissen Bildschirm und weiss einfach nicht, wie man den Text beginnen soll. In diesem Moment ist jede Ablenkung willkommen: E-Mails checken, Facebook, News. Doch die Texte schreiben sich nicht von alleine.

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Blockaden gemeinsam niederbloggen

Um gemeinsam gegen die Blockaden anzukämpfen, hat PR-Doktor Kerstin Hoffmann zur Blogparade gegen die Schreibblockaden aufgerufen. Auf Social Media findet ihr die Tipps unter dem Hashtag #bloCKparade. Ein toller Fundus an unzähligen Tipps für jeden Schreiber-Typen. Diese Idee finde ich super und trage gerne meine persönlichen Tipps bei:

Einfach anfangen! Ja aber…

Einfach loszuschreiben ist ein oft gehörter Tipp. Aber die Anlaufschwierigkeiten sind ja genau das Problem bei Schreibblockaden! Mir persönlich hilft es, den Text einfach irgendwo in der Mitte mit einem Detail zu beginnen, bei dem ich mich besonders gut auskenne und genau weiss, wie ich es beschreiben will. Danach hat man den Anfang bereits geschafft und es wird immer einfacher!

Wieso schreibe ich eigentlich? – Die Planung

Wer einen Text schreibt, verfolgt damit ein bestimmtes Ziel. Mir hilft es enorm, das Ziel aufzuschreiben. Welche Fragen soll der Text dem Leser beantworten? Danach frage ich mich, mit welchen Inhalten ich diese Fragen beantworten kann. Aus diesen Notizen lässt sich einfach eine gute Struktur für den Artikel bauen. Dieses Vorgehen hilft nicht nur gegen die Schreibblockade, sondern erhöht die Qualität der Texte enorm!

Mini-Blockaden einrechnen – Der Druck

Schreibblockaden sind normal und gehören zum Schreiben dazu. Ich plane jeweils etwas Zeit für kleine Blockaden ein. Das schmälert den Druck auf die eigene Kreativität und lässt ihr Zeit, allmählich in Schwung zu kommen.

Büro oder Strassencafé – Die Umgebung

Das Büro ist nicht immer der richtige Ort um gute Texte zu schreiben. Manchmal braucht man etwas Ruhe oder Inspiration. Gelegentlich schreibe ich in Cafés oder zuhause. In jüngster Zeit besuche ich auch immer öfter Lesesäle von Bibliotheken. Die Atmosphäre mit all den hoch konzentrierten Menschen um mich herum wirkt sehr inspirierend.   Wie geht ihr mit Schreibblockaden um?