Online Marketing Update 2015 – Präsentationen als PDF

Am Dienstag, 12. Mai hat das Online Marketing Update von Standout in Zusammenarbeit mit Cooala und media BROS. stattgefunden. Allen Teilnehmern danken wir für das zahlreiche Erscheinen. Gerne stellen wir Ihnen die Dokumente mit den Inhalten der Speaks von Martin Kost, Mike Schwede und Ivano Celia zum Download zur Verfügung.

Die Online Marketing Präsentationen als PDF

In den drei Speaks von Ivano Celia, Martin Kost und Mike Schwede wurden folgende Themen diskutiert:

  • Wie Sie mehr Traffic auf Ihre Website locken (Martin Kost)
  • Wie Ihre Website zum eigenen Social Hub wird (Mike Schwede)
  • Wie Sie Website-Besucher als Kunden gewinnen (Ivano Celia)

SEO und mehr Traffic mit Content Marketing

von Martin Kost InhaberOnline Marketing Agentur Standout

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Von der Website zum Social Hub

von Mike Schwede Unternehmer,Cooala

cooala

Inbound Marketing – Buyers Journey, Leads und Conversion

von Ivano Celia Inhabermedia BROS. GmbH

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Inbound Marketing Events am 12. Mai 2015 in Luzern und Zürich

In den Anfangsjahren war Online Marketing noch übersichtlich: Mit einer guten Website, einem monatlichen Newsletter und ein paar Bannern war man vorne mit dabei. Dann kam die Suchmaschinenoptimierung dazu, was man dazumal noch an Techniker delegieren konnte. Social Media hat einen völlig neuen Schwung in die ganze Angelegenheit gebracht. Aber auch das reicht noch nicht. Heute ist Content Marketing angesagt, und immer öfter hört man von Inbound Marketing.

Neue Herausforderungen

Für Marketingverantwortliche wird es immer schwieriger zu entscheiden, welche Disziplin für die jeweiligen Unternehmen sinnvoll sind. Hinzu kommt, dass Social Media oft auch die Gefahr einer Abhängigkeit von meist amerikanischen Tech-Riesen mit sich bringt. Wenn es Facebook & Co. plötzlich nach mehr Geld und Daten dürstet, stehen viele Unternehmen ratlos da.

Resultate im Mittelpunkt

Wir sind überzeugt, dass nicht Kanäle, sondern Ziele in das Zentrum jeder Online-Strategie gehören. Diese sind typischerweise:

  • Traffic auf die Website generieren
  • Website-Besucher zu Kunden machen
  • Kunden an das Unternehmen binden

Wie man diese drei Ziele mit modernem Online Marketing effektiv und effizient erreicht, darum dreht sich der Event Online Marketing Update 2015 am 12. Mai in Zürich und Luzern:

3 knackige Speaks à 20 Minuten von Mike Schwede, Ivano Celia und Martin Kost.Themen:

  • Wie Sie mehr Traffic auf Ihre Website locken (Martin Kost)
  • Wie Ihre Website zum eigenen Social Hub wird (Mike Schwede)
  • Wie Sie Website-Besucher als Kunden gewinnen (Ivano Celia)

Luzern, 12. Mai 2015

Coworking im Neuweg, Neuweg 3, 6005 Luzern18.15 Uhr: Eintreffen und Begrüssung18.30 Uhr: 3 Speaks à 20 Minuten20.00 Uhr: Apéro

Zürich, 12. Mai 2015

Essbar, Badenerstrasse 101, 8004 Zürich11.00 Uhr: Begrüssung11.15 Uhr: 3 Speaks à 20 Minuten12.30 Uhr: Essen

Inbound Marketing Infografik: Die Leadgenerierungs-Maschine

Inbound Marketing ist eine Kombination aus bekannten Online Marketing Disziplinen, um damit systematisch mehr Leads (Interessenten) via Website zu gewinnen. Die wichtigsten Schritte beim Inbound Marketing sind:

  1. Mehr Traffic auf die Website bringen
  2. Besucher zu Leads machen
  3. Verkäufe abschliessen
  4. Kunden begeistern und Empfehlungen erzeugen

Damit werden aus lahmen Webauftritten echte Leadgenerierungs-Maschinen. Diese Infografik zeigt auf, wie Inbound Marketer dazu vorgehen.

Wie auch Sie von der Inbound Marketing Methode profitieren können, lesen Sie in unserem E-Book “Inbound Marketing – wie Sie mit der Inbound Methode Kunden akquirieren“.

Infografik – Die Inbound Marketing Maschine:

Aus Website-Traffic Kunden machen: 5 Tipps zur Conversion-Optimierung

Viele unserer Kunden haben ein gemeinsames Problem: Sie bringen zwar über SEO, Google Ads oder E-Mail Marketing relativ viel Traffic auf ihre Seite. Oft bleibt es aber bei diesem einen Besuch, zum Beispiel weil der Interessent im Moment des Besuchs noch nicht kaufbereit war oder weil er auf der Seite eines Mittbewerbers landet.Dabei geht extrem viel Business-Potenzial verloren. Deshalb haben wir 5 Tipps zusammengestellt, die Ihnen helfen, aus anonymen Besuchern Kontakte oder Kunden zu machen. So verhindern Sie, dass die Besucher Ihre Seite nicht einfach verlassen und Ihr Angebot vergessen. Wenn Sie nämlich die Kontaktdaten bekommen, können Sie den Kontakt über sogenanntes “Leads Nurturing” weiterhin pflegen (ohne grossen Aufwand) und so die Kaufbereitschaft aufbauen und präsent sein, wenn sich diese Entwickelt.

*** Bei diesen Tipps handelt es sich um einen Auszug aus dem E-Book „25 Website-Tipps für mehr Traffic, Leads und Kunden“, das Sie hier downloaden können. ***

1. Effiziente Calls-to-action

Calls-to-Action (CTA) sind Buttons, die das Ziel verfolgen, den Besucher zu einem Klick auf einen bestimmten Link zu bewegen. Typischerweise sind CTA sehr prominent auf der Website platziert, damit Besucher sofort wissen, welchen nächsten Schritt sie tun sollen. Die Calls-to-Action sind ein Schlüsselfaktor, um aus Traffic Leads zu machen. Dabei gilt es zu beachten:

Machen Sie CTAs grösser und fetter als die übrigen Elemente auf Ihrer Website, aber übertreiben Sie nicht.

Wählen Sie auffällige, aber schöne Farben für Ihre CTAs, denn sie sollen nicht nur auffällig, sondern auch attraktiv sein.

Stellen sie den Mehrwert für den Besucher in den Vordergrund, zum Beispiel bei CTAs für Downloads für kostenlose E-Books, Guides, Whitpapers, kostenlose Erstberatungen usw. “Kontaktieren Sie uns” hingegen funktioniert schlecht, weil es kaum Mehrwert für Ihre Kunden suggeriert.

CTAs müssen klickbar aussehen. Das erfüllen die meisten Buttons einfach. Bei Bildern sollten Sie zusätzliche Buttons integrieren. Hoover-Effekte können ebenfalls hilfreich sein.

Less is more. Beschreiben Sie den Mehrwert für die User kurz und knapp.

Testen und Optimieren. Experimentieren Sie mit unterschiedlichen Farben für Ihre CTAs. Aber auch die Texte, die Position und die Grösse der CTAs können Sie verieren und optimieren.

2. CTA Positioning

Wenn Sie Ihre Calls-to-Actions erstellt haben, müssen Sie sich für die Positionierung entscheiden. Keine gute Idee ist das wilde Streuen von CTAs auf der ganzen Seite. Das führt zu zuvielen Handlungsmöglichkeiten für die User oder sie finden die passende Option nicht mehr.

Hier unsere Tipps für die Positionierung der Calls-to-Action:

Segmentieren Sie Ihre CTAs nach den Phasen im Kaufentscheidungsprozess.Platzieren Sie die CTAs zu Downloads für Interessenten in der ersten Phase des Kaufentscheidungsprozes auf Seiten mit Inhalten, die sich um die Probleme und Wünsche Ihrer Zielgruppen drehen. CTAs für Downloads zur vertiefen Information über Ihre Lösungen platzieren Sie auf Seiten mit entsprechenden Inhalten.

Platzieren Sie CTAs über und unter dem “Fold”. “Above the Fold” bezeichnet den Bereich Ihrer Website, den die meisten User nach dem Öffnen der Seite sehen ohne zu Scrollen. CTAs dort zu platzieren macht Sinn, weil dieser bereich die grösste Aufmerksamkeit geniesst. Gerade bei Blogposts macht es aber auch Sinn, CTAs unterhalb der Artikel zu platzieren, weil der User dann wissen möchte, wie er sich vertieft informieren kann.

Platzieren Sie CTAs auch auf Thank you Pages. Thank you pages sind die Seiten die sich öffnen, nachdem jemand ein Formular ausgefüllt hat. Dort besteht eine perfekte Gelegenheit, den Nutzer weitere hilfreiche Informationen anzubieten. Wichtig ist, dass der Interessent dafür seine Adressdaten nicht erneut eingeben muss.Testen, testen, testen! Leider gibt es keine 100% allgemeingültigen Regeln für CTAs, die immer funktionieren. Deshalb sollten Sie so viel Erfahrung wie möglich sammeln und auswertern.

3. Landing Pages

Die CTAs, über die wir vorhergehend gesprochen haben, haben hauptsächlich das Ziel, Besucher auf Landing Pages zu führen.

Landing Pages, sind Seiten, die ganz gezielt auf eine Handlung des Users ausgerichtet sind. Dies ist typischerweise die Konversion von einem Besucher in einen Lead durch das Ausfüllen eines Formulars um ein Dokument herunterladen zu können. Diese Landing Pages bestehen aus:

  • Einer Headline und optional aus einem Untertitel
  • Eine kurze Beschreibung des Angebotes, bzw. was der Besucher erhält, wenn er das Formular ausfüllt
  • Mindesten ein Bild, welches das Angebot visualisiert
  • Optional auch Testimonials und Zertifikate
  • Das wichtigste Element: ein Formular

Landing Pages sind ein absolutes Must-have für die Leadgenerierung. Sie führen ihre User direkt zu der von Ihnen gewünschten Handlung, ohne Ablenkung. Besucher sollen dort nur eine einzige Handlung durchführen: das Formular ausfüllen. Damit werde sie zu Leads.

Was zeichnet eine gute Landing Page aus?

Verzichten Sie auf die Navigationselemente ihrer Website. Landing Page sollen die User Fokussieren, dabei stören die Navigationsmöglichkeiten nur.

Missbrauchen Sie nie Ihre Homepage als Landing Page!

Beschreiben Sie den Mehrwert klar und deutlich. Wieso soll der User das Formular ausfüllen. Was kann er zum Beispiel im angeboteten E-Book lernen und wo kann er es anwenden?

Stellen Sie sicher, dass der Inhalt der Landing Page mit dem Call-to-Action übereinstimmt. Ist das nicht der Fall, wird der User das Formular kaum ausfüllen.

Sammeln Sie nur Informationen, die Sie benötigen. Je weniger Felder das Formular aufweist, desto mehr Besucher werden es ausfüllen.

Gute Landingpages spielen die Hauptrolle beim Wandel Ihrer bisherigen Website zu einer Lead-Generierungs-Maschine.

Beispiel einer schlechten Landinpage:

  1. Es ist unklar, was die Seite anbietet.
  2. Es ist unklar, was das Angebot dem Interessenten nützt.
  3. Zu viel Text.
  4. Die Screenshots der Produkte sind verwirrend.
  5. Die Formulare fehlen.
  6. Die Seite dürfte zu lang sein.
  7. Verkauft eher Features, statt Mehrwerten.
  8. Costumer Proof fehlt.

Beispiel einer Standout Landingpage:

  1. Die Hauptnavigation wurde entfernt.
  2. Das Standout Logo bleibt oben Links.
  3. Klare Headline, die das Angebot beschreibt.
  4. Bild des Angebots.
  5. Kurze Beschreibung des Angebots mit Bullet Points.
  6. Das Formular befindet sich direkt auf der Seite und der Untertitel wiederholt das Angebot.
  7. Der Inhalt ist auf den Mehrwert fokussiert.
  8. Nicht zu lang.

4. Formulare

Formulare sind die wichtigsten Elemente von Landing Pages. Die Formulare kommen immer dann ins Spiel, wenn es Zeit für Anmeldungen, Downoads oder Registrierungen ist.

Wahrscheinlich stellen Sie sich die Frage, wie viele Informationen Sie von einem Lead verlangen können. Dazu gibt es keine allgemeingültige Antwort, aber Sie können sich an diesen zwei Grundsätzen richten:

  1. Verlangen Sie nur Informationen, die Sie auch benötigen. Wenn Sie nicht anrufen, brauchen Sie auch keine Telefonnummer.
  2. Je wertvoller Ihr Angebot ist, desto mehr Informationen können Sie verlangen. Wenn Sie z.B. eine kostenlose Erstberatung anbieten, können Sie viel mehr Informationen verlangen als für den Download eines E-Books.

Empfehlungen für Formulare in Landing Pages:Entgegnen Sie den Bedenken – Die User sind heute vorsichtiger, wem sie ihre Informationen zur Verfügung stellen. Das ist verständlich, da wir alle mit der Spam-Problematik kämpfen. Integrieren Sie die Privacy-Infos auf der Landing Page oder verlinken Sie eine entsprechende Seite. Seien Sie transparent, was mit den Kontaktdaten passiert.

Liefern Sie sofort (bei Downloads) – Wenn Sie zum Beispiel ein kostenloses E-Book anbieten, muss der User dieses umgehend nach dem Ausfüllen des Formulars erhalten, auch ausserhalb der Bürozeiten. Stellen Sie den Download-Link auf der Thank You Page zur Verfügung oder senden Sie umgehend automatisierte E-Mails.

5. Newsletters

Auf jede Seite, die Leads generieren will, gehört auch eine Newsletter-Abo-Funktion. Dies ist eine perfekte Möglichkeit, um E-Mail-Adressen zu sammeln und deren Besitzer kontinuierlich mit wertvollen Inhalten zu beglücken. Damit bleiben Sie als Opinion-Leader präsent oder bauen sogar aktiv das Bedürfnis nach Ihrem Angebot auf.

Weitere Website-Tipps für mehr Traffic, Leads und Kunden

Wir hoffen, Ihnen mit diesen 5 Tipps hilfreiche Denkanstösse für die Optimierung Ihrer Website vermittelt zu haben.

Es handelt sich dabei um einen Auszug aus dem E-Book „25 Website-Tipps für mehr Traffic, Leads und Kunden“, welches Sie wir hier kapitelweise veröffentlichen. Um die weiteren Teilen nicht zu verpassen, abonnieren Sie unseren Blog oder downloaden Sie das E-Book hier.

Inhalte:

  • Teil 1: Online gefunden werden
  • Teil 2: Design & Usability
  • Teil 3: Inhalt
  • Teil 4: Konvertieren

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6 Tipps für besseres Webdesign und mehr Usability

Denken Sie, dass gutes Webdesign Geschmacksache ist? Falls Sie diese Frage mit ja beantworten, könnte es sein, dass Sie einen häufigen, aber für Ihre Website verheerenden Trugschluss auf den Leim gekrochen sind: Unternehmenswebsites müssen nicht gefallen, sondern funktionieren.

In dem Moment wo ein Interessent Ihre Website zum ersten Mal besucht, hat er noch einen langen Weg vor sich bis er zum Kunden wird. Das erste Etappenziel ist, die User auf der Seite zum Verweilen einzuladen. Das tönt logisch, ist aber nicht zu unterschätzen. Je nach Branche sind Absprungraten von 30% bis 60% üblich. Das heisst, ein sehr grosser Teil der Besucher verlassen die Seite nach dem Öffnen gleich wieder, ohne auf weitere Seiten zu navigieren. Wenn es sich dabei um potenzielle Kunden handelt, dann vergeben Sie sich mit unübersichtlichem Design und schlechter Usability sehr viel Verkaufspotenzial.

Damit Sie diese unnötigen Absprünge verhindern können, haben wir Ihnen praktische Tipps zusammengestellt, die Sie als Checkliste einsetzen können.

*** Bei diesen Tipps handelt es sich um einen Auszug aus dem E-Book „25 Website-Tipps für mehr Traffic, Leads und Kunden“, das Sie hier downloaden können. ***

1. Der erste Eindruck

Die Website repräsentiert Ihr Unternehmen und Ihr Angebot. Besucher, die den Auftritt zum ersten mal sehen, beschäftigen sich typischerweise mit folgenden Fragen:

  • Ist diese Seite vertrauenswürdig?
  • Ist sie glaubhaft?
  • Wie steht es um die Professionalität des Unternehmens?
  • Ist das Unternehmen solide?
  • Fühle ich mich von der Seite angesprochen?
  • Finde ich hier, was ich suche?

Genau diese Fragen sollten Sie sich selber stellen. Versuchen Sie, diese aus der Perspektive Ihrer Zielgruppen zu beantworten. Auch wenn das Design von Websites gegenüber der Funktionalität zweitrangig ist, prägt es den ersten Eindruck eines Besuchers massgeblich.Zu diesem Schluss kommt zum Beispiel auch die Studie der Stanford University und von Consumer Web Watch “How Do People Evaluate A Website’s Credibility? Results from a Large Study”. Die Wissen-schaftler haben herausgefunden, dass Webdesign einen höheren Einfluss auf die empfundene Glaubwürdigkeit von Websites haben als bekannte Glaubwürdigkeits-Indikatoren wie z.B. Awards, Zertifikate oder Policies. Interessanterweise gaben die Testpersonen zwar an, die Glaubwürdigkeit der Seite anhand von Fakten zu bewerten, die Test bewiesen aber, dass sie sich massgeblich vom Design beeinflussen lassen. Bedeutet das, dass Sie lediglich ein schönes Design benötigen und sich das mühsame Erstellen von hochwertigem Content ersparen können? Ganz klar nein! Denn die Studie zeigt auch klar, dass das Design lediglich den ersten Eindruck prägt und alleine damit noch keine Besucher zum Kauf überzeugt. Denn nach einem positivem Ersteindruck schauen die User genauer hin und achten dann tatsächlich auf objektive Qualitätskriterien.

Tipps für einen guten ersten Eindruck:

Passendes Farbkonzept: Verwenden Sie Farben, die zu Ihrer Zielgruppe und Ihrem Angebot passen. Versuchen Sie nicht, mit vielen unterschiedlichen Farben Aufmerksamkeit zu erhaschen. Damit erreichen Sie nur das Gegenteil, die User verlieren schnell die Übersicht. Reduzieren Sie das Design auf zwei bis vier Farben, damit kommen Sie gut durch.

Animationen, Gadgets und Musik: Vermeiden Sie alles, was nicht unerlässlich ist. Flash-Animationen einzusetzen, nur weil diese irgendwie cool aussehen, ist eine schwache Strategie. In den allermeisten Fällen ist es die beste Entscheidung, auf animierte Hintergründe und Musik zu verzichten.

Layout: Kreieren Sie eine klare, einfache Navigationsstruktur und layouten Sie Ihre Inhalte innerhalb der Seiten anhand klaren Rastern, die für alle Seiten gültig sind. Geben Sie den Inhalten genügend Platz und scheuen Sie sich nicht vor den notwendigen Leerstellen. Und überhäufen Sie Ihre Besucher nicht mit zu vielen Informationen am gleichen Ort.

Typographie: Wählen Sie auf jeden Fall eine gut lesbare Schrift, eine genügend grosse Schriftart und eine angenehmen Schriftfarbe. Um den Lesern mehr Übersicht zu bieten, sollten Sie genügend Auflistungen mit Bulletpoints integrieren und verteilen Sie die Informationen in zusammenhängende Abschnitte.

2. Konsistent bleiben

Es hat sich bewährt, das Design über den ganzen Auftritt konsistent und einheitlich zu gestalten. Es empfiehlt sich, die Farben, Layouts und Schriften möglichst über alle Seiten gleich zu halten. So kann sich ein rundes Erlebnis für den User einstellen. Mit einem einzigen Template werden Sie allerdings kaum durchkommen.

Typischerweise benötigen Sie drei Layouts: eines für die Startseite, eines für Inhaltsseiten und eines für Formularseiten.

3. Die richtigen Bilder verwenden

Bilder können ein mächtiges Element einer Website sein und deshalb sollten Sie diese mit Bedacht einsetzen. Aus Bequemlichkeit verwenden zum Beispiel viele Unternehmen Stock-Images, die man auf Bilder-Portalen kaufen kann. Aber macht das wirklich Sinn?

Diverse Experimente haben die Wirkung von Stock-Bildern und echten Bildern mit Menschen aus den Unternehmen bezüglich Ihrer Wirkung bei der Lead-Generierung verglichen. Dabei ist heraus-gekommen, dass die echten Bilder bei der Wirkung die Stock-Bilder um 95% überragten. Wieso?

Weil man Stock-Bildern ansieht, dass sie kaum Relevanz im speziellen Kontext besitzen. Achten Sie also bei der Bilderwahl auf deren Relevanz und deren Nähe zu den Texten auf der Seite.

4. Navigation

Wahrscheinlich einer der wichtigsten Faktoren, die über

das Verbleiben der User auf Ihrer Website entscheiden, ist ein klares, übersichtliches und intuitives Navigationssystem. Denken Sie dabei daran, dass die User in den meisten Fällen einfach möglichst schnell Informationen finden wollen und richten Sie die Navigation kompromisslos darauf aus.

Wenn Besucher nicht finden, was sie suchen, werden sie die Seite schnell wieder verlassen. Achten Sie deshalb bei der Navigation auf folgende Punkte:

  • Halten Sie die Navigation auf der ersten Ebene einfach und am oberen Rand der Seite
  • Fügen Sie die wichtigsten Seiten in einer einfachen Navigation im Footer der Seite auf
  • Verwenden Sie eine Breadcrumb-Navigation damit die User immer wissen, wo sie sich befinden
  • Quälen Sie die User nicht mit zu vielen Navigations-Wahlmöglichkeiten auf einer Seite
  • Halten Sie die Navigation flach, meistens reichen drei Ebenen
  • Verlinken Sie Ihre Seiten auch mit Textlinks im Fliesstext untereinander
  • Vermeiden Sie komplizierte JavaScripts und vor allem Flash-Animationen besonders im Hinblick auf User die Ihre Seite via Smartphone besuchen.

Die Übergreifende Regel ist einfach: Verlangen Sie nicht vom User, dass er nachdenken muss, wie er seine Informationen findet – Don’t make me think!

5. Flash und Animationen

Flash-Animationen können Aufmerksamkeit erzeugen. Genauso können sie Seitenbesucher von Ihrer Webseite jagen. Bedenken Sie, dass mobile Geräte Flash-Animationen nicht anzeigen und dass sich viele Leute durch unerwartete Geräusche und Animationen gestört fühlen. Nutzen Sie Animationen nur dann, wenn Sie wirklich nötig und sinnvoll sind.

Falls Sie Flash mögen oder Animationen auf Ihrer Webseite benötigen, dann empfehlen wir auf HTML5 basierte Webdesign zu wechseln.

6. Zugänglichkeit sicher stellen

Stellen Sie sicher, dass wirklich jeder Ihre Seite besuchen kann, unabhängig vom Browser oder Gerät. Gerade B2B-Kunden surfen im Geschäft oft auf älteren Browser- Versionen. Und mittlerweile erfolgt fast jeder zweite Internetzugriff über ein mobiles Gerät. Es wäre doch sehr schade, wenn Sie die Hälfte Ihrer potenziellen Kunden abstossen, weil Ihre Webseite via Smartphones und Tablets nicht funktioniert.

Design spielt also eine wichtige Rolle um einen ersten guten Eindruck zu hinterlassen. Es veranlasst die User, genauer hinzuschauen. Wenn sie dann jedoch keinen hilfreichen und qualitativ hochwertigen Content finden, werden sie wohl nicht ein zweites Mal vorbeischauen.

Weitere Website-Tipps für mehr Traffic, Leads und Kunden

Wir hoffen, Ihnen mit diesen 6 Tipps hilfreiche Denkanstösse für die Optimierung Ihrer Website vermittelt zu haben.

Es handelt sich dabei um einen Auszug aus dem E-Book „25 Website-Tipps für mehr Traffic, Leads und Kunden“, welches Sie wir hier kapitelweise veröffentlichen. Um die weiteren Teilen nicht zu verpassen, abonnieren Sie unseren Blog oder downloaden Sie das E-Book hier.

Inhalte:

  • Teil 1: Online gefunden werden
  • Teil 2: Design & Usability
  • Teil 3: Inhalt
  • Teil 4: Konvertieren

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Wie Sie Ihren Website Traffic verdoppeln

Die neuste, beste und teuerste Website nützt nichts, wenn sie nicht besucht wird. Eine Website kann auch nicht allein weil sie interessant ist, Besucher anziehen. Denn woher sollten diese auch wissen, wie spannend die Website ist?

In diesem Artikel stellen wir Ihnen zwei Ansätze vor, mit denen jeder Website-Betreiber den Traffic verdoppeln kann:

  • Auf die Website aufmerksam machen
  • Suchmaschinenoptimierung

Wichtig bei der Website-Traffic-Optimierung ist, nicht aus den Augen zu verlieren, dass nur Vertreter Ihrer Zielgruppe wertvolle Besucher sind. Wenn Sie mit SEO-Tricks oder ziellosen Anzeigen User auf Ihre Website locken, denen Sie nichts anzubieten haben, bringt das nichts.

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1) Informationsbedürfnisse abholen

Um die richtigen Besucher anzuziehen, ist es extrem wichtig, die Informationsbedürfnisse Ihrer Zielgruppen zu kennen. Falls Sie sich in diesem Punkt noch unsicher sind, empfehlen wir Ihnen eine Analyse mit der Personas-Methode (siehe Artikel Content Marketing: Themen finden mit der Personas-Methode). Erst wenn Sie sich sicher sind, dass Sie die Informationsbedürfnisse Ihrer Zielgruppen kennen und diese auf der Website abdecken, lohnt sich die Traffic-Optimierung.

2) Auf die Website aufmerksam machen

Um auf Ihre Website aufmerksam zu machen, gibt es unzählige Möglichkeiten. Hier zwei Optionen, die besonders Erfolg versprechend sind:

Social Media

Wenn Sie eine aktive Community auf Facebook oder auf anderen Social-Media-Portalen haben, dann ist es relativ einfach, damit Traffic auf Ihre Website zu generieren. Teilen Sie dort einfach interessante Blogartikel oder andere nützliche, nicht werberische Inhalte. Wichtig ist dabei die Frequenz. Ideal ist es in vielen Fällen, drei bis vier Links pro Woche zu posten. Beschränken Sie sich dabei nicht auf ein einzelnes Portal, sondern stellen Sie Ihre Inhalte in allen passenden Netzwerken zur Verfügung und überlassen Sie es Ihren Zielgruppen, über welchen Kanal sie Ihnen folgen wollen. Ein sehr nützliches Tool für das Social-Media-Publishing ist die Bufferapp. Mit dieser Browser Extension können Sie Ihr Publishing einfach und effizient planen.

Facebook Ads

Facebook Ads sind sehr mächtige Traffic-Bringer. Wenn Sie Ihre Inhalte wie Blogposts oder andere interessante Seiten regelmässig mit Facebook Ads streuen, erhöhen Sie Ihren Website Traffic erheblich. Auch hier ist es erfolgskritisch, dass Sie keine werberischen Inhalte streuen, sondern die Informationsbedürfnisse Ihrer Zielgruppen ansprechen.

3) Suchmaschinenoptimierung

Neben dem aktiven Promoten der eigenen Website ist die Suchmaschinenoptimierung eine weitere Möglichkeit, um den Traffic auf Ihrer Website zu steigern. Der erste Schritt dabei ist die Keyword-Analyse. Das Vorgehen dazu ist im MOZ SEO Beginner‘s Guide in Englisch sehr gut beschrieben. Das Wichtigste Tool, das Sie dafür benötigen, ist der Google Keyword Planner. Hilfreich ist auch Übersuggest; dieses Tool liefert Ihnen Keyword-Vorschläge basierend auf Google Autocomplete.

4) Google AdWords – PPC

Die Möglichkeiten der unbezahlten, organischen Suchmaschinenoptimierung sind begrenzt. Deshalb macht es oft Sinn, mit Google AdWords und anderen Pay-per-Click-Anzeigen (PPC) zu arbeiten. Wichtig ist dabei, dass Sie sich nicht mit Ihren Mitbewerbern Bieterwettkämpfe liefern und so die Preise für die Klicks in die Höhe treiben, sondern mit einer sorgfältigen Keyword-Analyse auf Longtail-Keywords setzen.

Fazit

Die Grundlage für mehr Website Traffic ist ein Webauftritt mit Inhalten, die den Informationsbedürfnissen Ihrer Zielgruppen entsprechen. Dabei ist ein eigenes Blog eine sehr gute Möglichkeit, laufend solche Inhalte publizieren zu können.

Ein bewährtes Vorgehen sieht deshalb folgendermassen aus:

  1. Themen finden mit der Personas-Methode
  2. Keyword-Analyse
  3. Blogs schreiben (Keywords berücksichtigen)
  4. Blogs promoten auf Social Media inkl. Facebook Ads
  5. Google AdWords auf die Blogs schalten

Mit diesem Vorgehen können Sie den Traffic auf Ihrer Website verdoppeln oder verdreifachen. Der Erfolg hängt von den Inhalten, aber natürlich auch massgeblich vom Budget für die Anzeigen ab.

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25 Website-Tipps (E-Book)

Wir alle wissen, wie wichtig die Rolle der Website für eine erfolgreiche Online-Strategie ist. Praktisch jedes Unternehmen, egal ob im Business-to-Business oder im Business-to-Customer Geschäft, ob lokal oder global orientiert und ob gross oder klein, benötigt eine Online-Präsenz, um Kunden ansprechen zu können. Die Websites sind unsere digitalen Schaufenster.

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Auch wenn sich das Online Marketing in den letzten Jahren durch Social Media erheblich verändert hat, bleibt die Website das Rückgrat aller Online-Strategien. Angesichts dieser erfolgsentscheidenden Bedeutung von Websites für Unternehmen ist es erschreckend, wie ziellos viele davon aufgebaut sind.
Einfach nur eine Website zu haben, reicht noch lange nicht, um damit Traffic anzulocken, Leads zu konvertieren und Neukunden zu gewinnen. Der Schlüssel dazu ist die Inbound Marketing Methode. Damit können Sie die Ziele Ihrer Website sehr gezielt angehen. Sie können mit einer erprobten Methode Besucher anziehen, diese über Ihr Angebot aufklären und sie schlussendlich überzeugen, bei Ihnen zu kaufen. Klar, das ist einfacher gesagt als getan!

Deshalb haben wir für Sie in einem E-Book 25 Tipps für eine erfolgreiche Online-Strategie zusammengestellt.

Das E-Book finden Sie auch auf Slideshare:

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Inbound Marketing Basics (E-Book)

Inbound Marketing ist eine Methode für mehr Website-Traffic, Leads und Neukunden. Weltweit erzielen zehntausende Unternehmen damit beeindruckende Resultate. Deshalb haben wir für Sie in einem kurzen E-Book die Inbound Marketing Basics zusammengestellt.

In diesem E-Book lernen Sie:

  • Ob Inbound Marketing relevant ist für Ihr Unternehmen
  • Wie die Inbound Methode funktioniert
  • Was Sie tun müssen, um mehr Websitebesucher, Leads und Neukunden zu gewinnen

Das Inbound Marketing Basics E-Book können Sie hier downloaden.

Das E-Book ist folgendermassen aufgebaut:

1) Warum Inbound Marketing?

In diesem Kapitel beschreiben wir, welche Probleme die Inbound Methode löst, von erfolgloser Suchmaschinenoptimierung, über zielloses Social Media Marketing bis hin zu fehlender Berechenbarkeit des Return-on-Investments von Marketingmassnahmen.

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2) Für wen eignet sich Inbound Marketing?

In diesem Kapitel stellen wir die Kriterien für erfolgreiches Inbound Marketing vor und benennen die typischen Inbound-Branchen.

3) Checkliste für Ihr Unternehmen

Anhand dieser Checkliste stellen Sie schnell fest, ob Inbound Marketing für Ihr Unternehmen interessant sein könnte.

4) Fakten zum Verhalten der Internetbenutzer

Die Inbound Marketing Methode hat sich entwickelt, weil sich die User heute im Web anders verhalten als noch vor wenigen Jahren. In diese Kapitel stellen wir Ihnen die wichtigsten Zahlen zusammen.

5) Outbound- versus Inbound-Marketing

Inbound Marketing ist das Gegenteil von Outbound Marketing. In diesem Kapitel erklären wir die Unterschiede.

6) Wie Inbound Marketing funktioniert

Hier lernen Sie, wie die Methode funktioniert und was Sie tun können, damit Ihr Unternehmen davon profitiert.

7) Case Studies

Hier zeigen wir anhand von drei kurzen Beispielen, wie andere Unternehmen Inbound Marketing einsetzen und welche Resultate sie dabei erzielen.

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Sind Sie bereit für das Online Marketing 2015?

Marketingverantwortliche haben ein Problem. Einerseits wird Online Marketing immer wichtiger. Andererseits verändern sich die Regeln im Web derart rasant, dass Marketer kaum noch langfristig planen können.

Deshalb haben wir versucht, für das Jahr 2015 die wirklich relevanten Änderungen des Userverhaltens und die sinnvollen neuen technischen Möglichkeiten herauszuarbeiten. Wir wollen in diesem Artikel nicht die neusten Trend ankündigen, sondern Ihnen helfen, sich seriös auf die relevanten Veränderungen einzustellen. Dafür haben wir für Sie die Vorhersagen der Top-Meinungsführer durchforstet und interpretiert.

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Content Marketing bleibt King

In einem Punkt sind sich praktisch alle Marketingvordenker einig: Content-Marketing ist gekommen, um zu bleiben. So schreibt zum Beispiel das t3n Magazin: „Die Content-Welle wird zum Tsunami.“ In diesem Artikel wird Indra Zemzoum, Senior Digital Marketing bei Axel Springer, zitiert: „Brands werden noch stärker zu Publishern. Sie können sich nicht mehr erlauben, nur ihre Produkte zu promoten und werden mehr News, Insights und Tipps an die jeweilige Zielgruppe kommunizieren.“ Auch das Forbes Magazine schreibt in seiner Jahresvorschau: “Content marketing will be (even) bigger than ever.” Ein Grund dafür ist, dass immer mehr Social-Media- und SEO-Strategien auf dem Content-Marketing-Ansatz beruhen.

E-Mails are back! Dank Marketing Automation

Klassisches E-Mail-Marketing mit dem Massenversand an zugekaufte Adressen ist in die Jahre gekommen. Heute gibt es wesentlich intelligentere Systeme. Mit Marketing-Automation-Tools (wir nutzen z. B. HubSpot) sendet man heute individualisierte E-Mails, basierend auf den Interessen und Handlungen der User. Wenn z. B. jemand unser kostenloses E-Book „Inbound Marketing – Was Unternehmer und Marketer darüber wissen sollten“ downloaded, dann senden wir ihm daraufhin weiter Informationen zu, von denen wir annehmen, dass sich diese Person dafür interessiert.

So sparen Marketer Zeit und die User erhalten keinen Spam, sondern hilfreiche und relevante Informationen. Marketing Automation gibt es zwar schon länger, wird aber erst jetzt durch die Verknüpfung mit anderen Onlinedisziplinen wie Content Marketing und Conversion-Optimierung richtig spannend, schreibt Lizetta Staplefoote in ihrem viel beachteten Artikel „Five B2B Marketing Trends für 2015“.

Social Media Advertising

Es sieht ganz danach aus, als wäre das Zeitalter des kostenlosen Marketings in Social Media bald vorbei. Im Jahr 2014 klagten viele Unternehmen über einen deutlichen Rückgang bei den organischen Reichweiten. Bei Facebook gilt: Wer richtig viel Reichweite will, muss dafür bezahlen. Ähnliche Tendenzen zeichnen sich auch bei YouTube ab und auch Twitter hat bezahlte Reichweite im Angebot.

Ich fühle mich zurückversetzt in die 1990er-Jahre, wenn ich auf YouTube ein längeres Video anschaue und dabei 3 Mal durch Werbung unterbrochen werde. Allgemein habe ich den Eindruck, klassische Werbemodelle wiederholen sich immer mehr auch online, weil Alternativen fehlen. Was allerdings bleibt, ist dass auch Ads relevant sein müssen. Oder wie es Mike Selzner, CEO von Social Media Examiner, ausdrückt: “Those that pitch are becoming ignored.”

Ebenfalls von vielen Experten erwähnt wurde, dass „mobile“ die Onlinekommunikation im Jahr 2015 dominieren werde, aber das wissen Sie ja bereits, oder?

Fazit

Marketing, Online Marketing und Suchmaschinenoptimierung verschmelzen immer mehr. Dabei führt nach Meinung der wichtigsten Experten kein Weg an Content Marketing vorbei. Die wichtigste Marketingmassnahme wird das Produzieren von relevanten und extrem zielgruppenspezifischen Inhalten sein. Diese Inhalte können Sie dann via Social Media und Suchmaschinen bezahlt oder organisch an die Zielgruppe bringen. Ist der Erstkontakt über die Inhalte geglückt, lassen sich mit Marketing Automation aus Interessenten Kunden machen.

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Der ROI von Inbound Marketing

„Fünfzig Prozent bei der Werbung sind immer rausgeworfen. Man weiss aber nicht, welche Hälfte das ist.“ Dieses legendäre Zitat von Henry Ford beschreibt das grundlegende Problem vieler Marketer. Wer weiss schon genau, wie viel Return on Investment ein Zeitungsinserat, eine Plakatkampagne oder ein Fernsehspot bringt?

Auch bei Online-Marketing-Disziplinen wie Social Media Marketing oder bei vielen SEO-Kampagnen ist der Erfolg kaum in Gewinnen messbar. Beim Inbound Marketing hingegen können Sie den Return on Investment auf den Franken genau ausrechnen. Dies ermöglicht Ihnen als Budgetverantwortlichem perfekte Controllingmöglichkeiten und damit das Treffen von faktenbasierten Entscheiden.

Wie die Rechnung funktioniert

Inbound Marketing ist eine Methode, die sämtliche Online-Marketing-Aktivitäten umfasst, die zur Generierung von Leads im Web notwendig sind. Wenn Sie einen bestimmten Betrag in Inbound Marketing investieren, können Sie dank der Analysetools genau messen, wie viele Leads Ihre Investition hervorgebracht hat. Das ist aber noch kein finanzieller Return on Investment, wenn Sie den Wert eines Leads nicht kennen.

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Welchen Wert hat ein Lead?

Natürlich können Sie jeden einzelnen Lead verfolgen und seinen genauen Wert bestimmen. Das kann aber sehr lange dauern. Deshalb arbeitet man in der Praxis oft mit den folgenden zwei Durchschnittswerten.

Die Lead to Customer Conversion Rate:

Diese Angabe beschreibt den Anteil der Leads von der Gesamtmenge aller Leads, aus welchen schliesslich Kunden wurden. Wenn zum Beispiel ein Autohändler durchschnittlich aus 100 Leads 25 Kunden gewinnt, dann beträgt die durchschnittliche Lead to Customer Rate 0.25.

Der Customer Lifetime Value:

Dieser Wert beschreibt den Nettogewinn eines Kunden über die gesamte künftige Geschäftsbeziehung. Wenn der Kunde eines Autohändlers durchschnittlich drei Autos beim selben Händler kauft und dieser jeweils CHF 3’000.- Nettogewinn daraus löst, beträgt der Customer Lifetime Value des Kunden CHF 9’000.-

Der durchschnittliche Wert eines Leads errechnet sich aus dem der Customer Lifetime Value multipliziert mit der durchschnittlichen Lead to Customer Conversion Rate:

Ø Wert eines Leads = Ø Customer Lifetime Value x Ø Lead to Customer Conversion Rate

Beim Autohändler-Beispiel beträgt der Wert eines Leads also CHF 9’000.- x 0.25 = CHF 2’250.-

Aufgrund dieser Zahlen kann der Autohändler den Return on Investment ausrechnen. Wenn er z. B. CHF 30’000.- in Inbound investiert hat, daraus 100 Leads gewonnen hat, die jeweils einen Wert von CHF 2’250.- haben, beträgt sein ROI (100 x CHF 2’250.-) 30’000 = 7.5. Das heisst, er hat für jeden investierten Franken 7.5 Franken zurückbekommen.

Den ROI im Voraus schätzen

Eine ROI-Schätzung sollten Sie für Ihr Unternehmen machen, bevor Sie in Inbound investieren. Dazu analysieren Sie am besten die Ist-Situation.

  • Wie hoch ist der durchschnittliche Customer Lifetime Value Ihrer Kunden?
  • Wie viele Kunden gewinnen Sie monatlich mit Online Marketing?
  • Wie viele Leads generieren Sie derzeit pro Monat?
  • Wie viele Besucher weist Ihre Website monatlich auf?

Eine MBA-Student an der renommierten MIT Sloan School of Management in Cambridge (USA) hat in seiner Studie „Return on Investment from Inbound Marketing through Implementing HubSpot Software“ festgestellt, dass die Hubspot-Nutzer nach einem Jahr durchschnittlich folgende Resultate erzielten:

  • 2.40 x mehr Visitors pro Monat
  • 5.99 x mehr Leads pro Monat

Basierend auf diesen Daten können Sie im ROI Calculator von HubSpot Ihren erwarteten Return on Investment ausrechen lassen:

http://www.hubspot.com/roi-calculator

Beispiel einer Eingabe:

roi_rechner

Prognose zum Beispiel:

roi_rechner_prognose

Fazit

Um den Return on Investment von Inbound Marketing zu berechnen, müssen Sie wissen, wie viel Ihr Unternehmen durchschnittlich an einem neuen Kunden verdient und wie viele Leads Sie benötigen, um einen neuen Kunden zu gewinnen. Denn mit diesen Werten können Sie den Wert eines Leads bestimmen, den Sie generiert haben.

Der Return on Investment lässt sich natürlich immer erst im Nachhinein bestimmen. Aufgrund von Erfahrungswerten anderer Unternehmen können Sie aber eine grobe Schätzung treffen, wie der Return Ihres Investments aussehen könnte.

Weitere Infos

Gerne bieten wir Ihnen an, die Situation Ihres Unternehmens gemeinsam mit Ihnen in einer kostenlosen Kurzberatung einzuschätzen. Diese besteht aus einem Telefongespräch mit folgendem Inhalt:

  • Tipps und Tricks für die Online-Kundenakquise
  • Individuelle Potenzialanalyse
  • Beratung und Beantwortung von Fragen

Wir freuen uns, gemeinsam mit Ihnen einen Blick auf Ihr Unternehmen zu werfen!