9 Thesen zur Markenkommunikation im Netz

Content ist King! Das gilt besonders für die Markenkommunikation im Social Web. Weshalb das so ist und wie Unternehmen den Content-Thron besteigen, dazu hat der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) 9 Thesen aufgestellt. Ich finde die Thesen genial und habe sie für Sie interpretiert und praktische Tipps für Sie abgeleitet.

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1. Content nimmt durch digitale Kommunikation eine neue Rolle ein.

Das Mitmach-Web ist auch ein Selbstbestimmungs-Web. Internetbenutzer entscheiden selber, welche Inhalte aus dem unendlichen Angebot sie konsumieren. Deshalb hat klassische Werbung auf Social Media schlechte Chancen. Wörtlich schreibt der BVDW: „Wenn Content es schafft, Dialoge zu erzeugen und zu nutzen sowie emotionale und rationale Mehrwerte zu transportieren, fungiert digitale Kommunikation als Bindeglied zwischen Mensch, Marke und Technik.“ Schön ausgerückt! Content ist DER Erfolgsfaktor auf Social Media.

Tipp: Denken Sie beim Erstellen des Contents den Mehrwert für den Leser in den Vordergrund, nicht den für Ihr Unternehmen.

2. Content-Strategien müssen sich am Kaufentscheidungsprozess orientieren.

Tönt etwas abstrakt, ist aber wichtig! Content zu produzieren um bei Neukunden aufzufallen ist etwas anderes als bei Bestandskunden Loyalität zu erwecken. Analysieren Sie die Consumer Journey Ihrer (angehenden) Kunden und überlegen Sie sich gut, wo sie darin im Web Touchpoints erzeugen wollen. Dieser Punkt geht in Social Media Strategien oft vergessen. Dann wird es schwierig, mit Social Media einen Beitrag zum Unternehmenserfolg zu leisten.

3. Kein Content ohne Mehrwert.

Aus meiner Sicht gibt es zwei Arten, wie Content Mehrwert bieten kann:

1)   Emotionaler Nutzen wie Anerkennung, Zustimmung, Zugehörigkeit

2)   Praktischer Nutzen: Der Content löst mir ein praktisches Problem oder vereinfacht mein Leben.

Sie dazu auch die Checkliste für Virale Inhalte.

4. Reputation sticht Image.

Das Ziel von klassischem Marketing ist oft ein bestimmtes Bild einer Marke in den Köpfen der Zielgruppen zu zeichnen (Image). Im Web interessieren sich die Menschen eher dafür, was andere über die Marke sagen (Reputation). Die Aufgabe der Unternehmen ist dabei Content zur Verfügung zu stellen, damit Markenbotschafter darüber sprechen können!

5. Relevant sein – oder nicht sein.

Was heisst den eigentlich relevant? Das ist hier die Frage. Ein allgemeines Relevanz-Rezept gibt es wohl nicht. Der BVDW weisst aber darauf hin, wie wichtig ein Social Media Monitoring ist. Nur wer weiss, was die Zielgruppe gerade beschäftigt, kann relevante Inputs beisteuern. Aber Achtung: Nur einfach den Markennamen zu beobachten reicht nicht! Beachten Sie die ganze Branche und auch die Mitbewerber.

6. Es gibt keine ungeteilte Aufmerksamkeit.

Damit meint der BVDW, dass Content immer im medienspezifischen Format daher kommen muss. Es kann zum Beispiel Sinn machen, einen Blog als Infografik aufzubereiten um auf Pinterest zu pinnen. Content muss nicht immer Text sein!

Dass man nicht Bücher filmt und dies dann bei YouTube hochlädt, ist eigentlich klar. Dass man den YouTube Channel nicht einfach mit TV-Spots füttert, scheinbar weniger. Das sieht man immer noch bei vielen Marken. Content muss als nicht nur im richtigen Format erscheinen, sondern auch im richtigen Stil daherkommen.

7. Nutzer und Enthusiasten motivieren, anstatt selber produzieren.

Wer diesen Tipp berücksichtig kommt nicht nur zu super Content, sondern spart auch noch viel Arbeit. Laden Sie Ihre Kunden als Gastblogger ein, sie werden stolz sein und super Inhalte liefern. Machen Sie aber auch bestehender User Generated Content einfach verfügbar, zum Beispiel, indem Sie ihn in Ihre Website integrieren. Die Aufgabe der Marken ist es, den Markenbotschafter eine Bühne zu bieten!

8. Dialoge sind omnipräsent und begrenzt zugleich.

Begrenzt ist besonders die Sichtbarkeit der Inhalte in geschlossenen Communities, wie zum Beispiel private Facebook Posts mit entsprechenden Einstellungen. Damit müssen Unternehmen leben, man kann ja auch nicht an jedem Stammtischgespräch dabei sein. Ebenfalls akzeptieren müssen Unternehmen, dass sie nicht über jeden Channel alle Zielgruppen erreichen können. Macht nichts – es gibt auch keine Zeitung die jeder liest.

9. Erfolgreichen Content kann man messen.

Das kann man relativ einfach und das sollte man auch unbedingt tun. Wichtig finde ich aber, dass nicht einfach die Anzahl Likes, Shares, Tweets etc. gezählt werden. Überlegen Sie sich, was Sie mit dem Content bei wem bezwecken wollen. Dann suchen Sie nach Kennzahlen, die eine Aussage darüber machen, ob das geklappt hat.

Die Studie Wieso Social Media für Unternehmen hat gezeigt, dass Unternehmen auf Social Media erfolgreicher sind, wenn sie zielorienterte Reportings erstellen.

Ich hoffe, das hilft Ihnen bei Ihrer Content-Strategie und freue mich auf Ihre Kommentare.

„Stop talking about social media!“

Social Media Strategien sind laut einer Studie kaum mit dem Geschäftserfolg verknüpft. Kein Wunder, denn mit Präsentationen über Facebook Likes, Retweets und +1-Angaben überzeugen Social Media Verantwortliche in Unternehmen die C-Level-Entscheider nicht. Dann wird es schwierig, das enorme Potenzial von Social Media für die Unternehmensziele einzubringen. Deshalb sagt mein Lieblings-Social-Media-Forscher Brian Solis: „Der beste Tipp, den ich Social Media Managers geben kann, ist die Sprache des C-Levels zu lernen.“

Das C-Level orientiert sich nicht unbedingt in erster Linie an Internetusern oder an irgendwelchen Communities. Sie interessieren sich eher für Shareholders und Stakeholders. Um ihre Aufmerksamkeit zu erregen, müssen Social Media Manger die Zusammenhänge so erklären, dass die Mehrwerte für alle Stakeholder verständlich und ersichtlich werden.

In der Praxis schein das noch nicht angekommen zu sein, wie die Studie The Evolution of Social Business Six Stages of Social Media Transformation zeigt. Nur gerade 34% der Unternehmen sind der Ansicht, dass ihre Social Media Strategie mit dem Geschäftserfolg verknüpft ist. Und nicht einemal die Hälfte der Unternehmen geben an, dass das Top-Management „informed, engaged and aligned with their companies’ social strategie“ ist.

Offenbar wird Social Media noch immer aus Selbstzweck betrieben. Leider nutzen sie so nur wenig. Social Media sind ein Werkzeug, um Mehrwerte für die verschiedenen Stakeholder zu generieren. Daraus entstehen Dialoge und Beziehungen, die zur Erreichung von Unternehmenszielen beitragen können. Um die richtigen Social Media Massnahmen aufzusetzen, müssen deshalb unbedingt zuerst die Unternehmensziele und Prioritäten geklärt sein. Strategien auf dieser Basis schaffen nicht nur Mehrwerte für das Unternehmen, sondern sie lassen sich auch dem C-Level-Management besser erklären.

Im Interview mit B.I.G. erklärt Brian Solis, wie Social Media eingesetzt werden müssen, damit sie zu Mehrwerten für Unternehmen führen, bzw. wie Social Media dem C-Level-Management erklärt werden können.

Es lohnt sich, die sechs Minuten zu investieren!

 Deshalb: Bei Präsentationen für das Management immer aus wirtschaftlicher Perspektive und in der Management-Sprache argumentieren.

Social Media im Tourismus – Tipps und Hintergründe

Unglaublich wie „social“ die Tourismus-Branche schon war, als es Social Media noch gar nicht gab!

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Feriengäste „sharten“ ihre Ferienerlebnisse schon immer, halt einfach via Postkarte oder Fotoalbum statt Facebook oder Instagram. Auf längeren Reisen versendete man Rundmails mit Erlebnisberichten, weil es noch keine Reiseblogs gab. Feriensouveniers konnte man damals anfassen, heute haben die Check-In-Histories auf Portalen wie Foursquare deren Funktion übernommen.

Mund-zu-Mund-Propaganda war schon lange erfolgsentscheidend für Hotels und Destinationen. Damals fanden solche Empfehlungen in eins-zu-eins Gesprächen statt, heute sprechen Viele mit Vielen über die Qualität eines Hotels.

Der Tourismus ist deshalb so „social“, weil die emotionalen Ferienerlebnisse die Viralitätskriterien besonders gut erfüllen. Gerade zur Selbstdarstellung, ein wichtiger Grund um Inhalte zu teilen, eignen sich die schönsten Tage im Jahr perfekt.

Kein Wunder also wird die Tourismus-Branche vom der digitalen Welle besonders stark mitgerissen. Schon früh haben sich branchenspezifische Social Media Communities gebildet, wie z.B. die Hotelbewertungsportale Tripadvisor und HolidayCheck, aber auch Facebook, YouTube oder Google+ funktionieren im Tourismus überdurchschnittlich gut.

Anbieter können sich nicht entziehen

Social Media funktioniert im Toursimus so gut, dass es sich kaum ein Anbieter leisten kann, diesen Bereich zu ignorieren. Die Entscheidung, auf Social Media präsent zu sein, liegt aber letztlich ohnehin nicht bei den Anbietern. User entscheiden selber, ob sie z.B. eine Hotelbewertung abgeben möchten, das Einverständnis des Hotels benötigen sie dazu nicht. Trotzdem tun Tourismusanbieter gut daran, Social Media aktiv einzusetzen, nur so profitieren sie von den enormen Vorteilen optimal.

Laut einer Forrester-Studie lassen sich nicht weniger als 81% der Hotelgäste durch Kundenbewertungen beeinflussen.

5 Tipps für Hotels und Destinationen

Wenn Sie diese fünf Tipps berücksichtigen, sind Sie im Vergleich zu Ihren Mitbewerbern schon vorne mit dabei.

1) Nutzen Sie positive Bewertungen, um Interessenten von Ihrem Angebot zu überzeugen. 

Sorgen sie dafür, dass positive Bewertungen gesehen werden. Binden Sie z.B. Hotelbewertungen auf Ihrer Webseite ein. Von HolidayCheck und Tripadvisor gibt es dafür einfache Widgets. Das Gleich können Sie auch mit Ihrer Facebook-Seite oder dem Twitter-Account tun. 

2) Nutzen sie kritischen Feedbacks zur Verbesserung und zeigen Sie dies den Kritikern!

Die meisten Hotelmanagers, die ich kenne, sind sehr gut im Umgang mit Kritik – im persönlichen Gespräch. Online lassen sich einige vom Rechtfertigungsdruck zu unpassenden Antworten verleiten. Behandeln Sie deshalb Online-Kritik wie eine Reklamation im Betrieb. Nehmen Sie den Kunden ernst und lassen Sie ihn sehen, dass sein Input zu einer Verbesserung Verbesserung geführt hat. Ich habe oft erlebt, dass so aus Kritikern grosse Fans und perfekte Botschafter für das Hotel wurden. 

3) Unterstützen Sie Ihre Gäste beim Teilen ihrer Ferienerlebnissen.

 Machen Sie es zufriedenen Gästen möglichst einfach, eine Bewertung abzugeben. Drucken Sie QR-Codes mit Links zu den Bewertungs-Profilen Ihres Betriebes auf Flyers und Prospekte. Binden sie die Bewertungsmöglichkeiten auf Ihre Webseite ein. Stossen Sie auf Facebook Dialoge an, bei denen ehemalige Gäste über Ihre schönsten Erinnerungen sprechen. Besseres Word-of-Mouth als solche emotionalen Ferienberichte gibt es kaum. 

4) Erstellen Sie eine lokale Google+ Seite

Die Google+ Seite vereint Suchmaschinenoptimierung und Mundpropaganda durch Bewertungen. Gäste können Ihr Hotel auf Google+ bewerten, auf der Seite werden aber auch Bewertungen von anderen Bewertungsportalen angezeigt. Zudem tauchen Sie mit einer Google+ Seite prominenter in den Suchresultaten auf, wenn jemand zum Beispiel nach „Hotel + (Ihre Ortschaft)“ sucht. Wie wichtig das ist, können Sie sich ja vorstellen.

5) Facebook funktioniert meistens, aber auch Twitter, YouTube, Foursquare und Instagram können sich lohnen.

Facebook eignete sich sehr gut, um mit emotionalen Bildern viele potenzielle Gäste zu erreichen. Auf anderen Channels spielt User Generatet Content eine wichtigere Rolle. Suchen Sie doch einfach einmal auf Foursquare oder Instagram nach Ihrem Betrieb. Wenn Sie fündig werden, sollten Sie eine eigene Präsenz auf diesen Portalen in Erwägung ziehen.

Übrigens: Für Marketingverantwortliche von Hotels oder Gastrobetrieben bietet Standout zusammen mit Klaus Oberholzer, Social Media Experte mit Spezialisierung auf Tourismus und Gastro-Marketing, spezifische Social Media Workshops an.

Mehr über den Workshop Social Media im Tourismus

Was bringen Social Media den Unternehmen?

Viele Unternehmen wissen nicht so genau, wie sie den Nutzen von Social Media für sich messen können, bzw. ob sich der Aufwand dafür lohnt. Deshalb habe ich eine Studie durchgeführt, die sich mit den folgenden Fragen beschäftigt:
Was bringen Social Media den Unternehmen?

  • Kann man den Nutzen von Social Media messen?
  • Welches sind die Erfolgsfaktoren der erfolgreichen Unternehmen?

Dazu habe ich die Social Media Aktivitäten der sechs Schweizer Grossunternehmen Toyota Schweiz, Denner, upc cablecom, Mammut, Clariant und Hapimag analysiert. Diese Untersuchung ist jetzt als Fachbuch mit dem Titel Warum Social Media für Unternehmen? herausgekommen. Grund genug, die wichtigsten Resultate nochmals kurz zusammenzufassen.

Empfehlung von Mike Schwede, Social Media Experte:

„Lesenswert. Die Studie zeigt gut auf, wie wichtig Erfolgsmessung ist und welche Faktoren sonst für eine erfolgreiche Social Media Präsenz entscheidend sind.“

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Kommunikations-Nutzen lässt sich messen, Sales-Nutzen kaum

Die Studie zeigt, dass sich der Nutzen von Social Media bei der Verbreitung von Firmeninhalten und bei der Festigung der Kundenbindung messen lässt. Auch im Kundensupport konnte die Studie Erfolge von Social Media nachweisen. Social Media Communities sind zudem als Innovationstreiber hilfreich, die Unternehmen machen davon jedoch kaum gebrauch. Nur sehr schwer messbar ist der Nutzen von Social Media im Verkauf, da diese Media die Verkaufszahlen hauptsächlich indirekt beeinflussen.

Strategie und Reporting machen erfolgreich

Einen direkten Einfluss auf die Resultate hat das Vorgehen der Unternehmen. Je strategischer sie vorgehen, desto höher der Erfolg. Einen besonders starken Zusammenhang habe ich zwischen der Erfolgsmessung und dem Erfolg selber festgestellt: Je professioneller die Unternehmen ihre Erfolge auf Social Media messen, desto erfolgreicher sind sie. Im Vergleich unter den Social-Media-Portalen zeigt die Studie, dass Facebook deutlich den grössten Nutzen schafft, aber auch Aktivitäten auf Twitter, YouTube und Blogs sind in individuellen Einsatzbereichen sehr erfolgreich.

Unsicherheit in Unternehmen

Um den Nutzen zu evaluieren, habe ich eine Methode angewendet, die auf der Social Media Scorecard von Mike Schwede beruht. Anlass für die Studie hat mir die Erkenntnis geliefert, dass bei den Schweizer Unternehmen grosse Unsicherheit bezüglich des Nutzens von Social Media herrscht. Dies zeigt z.B. die Social Media Studie Schweiz 2012 (Bernet, ZHAW) die einerseits feststellt, dass rund dreiviertel der Schweizer Grossunternehmen den Aufwand, den sie für Social Media betreiben, höher einschätzen als den Nutzen, den sie damit erzielen. Dennoch sind über 90% dieser Unternehmen auf den Social-Media-Portalen aktiv. Diese Diskrepanz zeigt, wie gross das Bedürfnis für eine fundierte Nutzenmessung ist.

Empfehlungen an Social Media Manager:

Aus den Resultaten der Studie habe ich eine Reihe von Empfehlungen abgeleitet. Ich empfehle Social Media-Verantwortlichen und Entscheidungsträgern, genau zu überlegen, welche Ziele sie mit Social Media anstreben wollen. In den meisten Fällen ist es sinnvoll, die Aktivitäten in erster Linie auf ein hohes Engagement auszurichten. Die weiteren Nutzenpotenziale von Social Media in den Bereichen Marketing & Communications, Support & Innovation sowie Organisation sollten individuell unter Berücksichtigung des Geschäftsumfeldes angestrebt und priorisiert werden. Besonders genau sollte geklärt werden, welche Rolle Social Media im Support, als Innovationstreiber und in der internen Kommunikation spielen können. Eine Fokussierung auf Sales-Ziele ist nicht zu empfehlen.

Ziele definieren, anstreben und vor allem: reporten!

In jedem Fall empfehle ich eine schriftliche Strategie zu erstellen und alle strategischen Prozesse sauber durchzuspielen. Um den Nutzen im Auge zu behalten und die Aktivitäten zu optimieren, sollte unbedingt ein professionelles und individuelles Reporting aufgebaut werden. Dieses sollte auf die individuellen Ziele ausgerichtet sein, aber dennoch einen guten Überblick bieten, damit die eigenen Ziele auch kritisch hinterfragt werden können und Potenzial in anderen Bereichen erkannt wird.

Kanäle nach individuellem Potenzial wählen

Meist erweist es sich als sinnvoll, Facebook als Basis-Kanal der Social-Media-Strategie festzulegen. Für individuelle Ziele sollten dann selektiv weitere Kanäle unter Berücksichtigung des jeweiligen Potenzials hinzugenommen werden. So bietet z.B. Twitter ein hervorragendes Potenzial, um den Support zu unterstützen und um innovative Ideen der Zielgruppen aufzuspüren. Wenn sich die Inhalte besonders gut in Videoform transportieren lassen und die Ressourcen für die Produktion solcher Videos vorhanden sind, kann durch YouTube auch Engagement und Präsenz erzeugt werden.

Je nach Branche sollten unbedingt branchenspezifische Portale berücksichtigt werden, wie z.B. Hotelbewertungsportale im Tourismus. Bei support-intensiven Geschäftsmodellen funktionieren Support Communities sehr gut, sie sparen Ressourcen und erzeugen viel Engagement.

Ich hoffe, dass Ihnen die eine oder andere Erkenntinss weiterhilft. Für Rückfragen, Studiendetails oder für eine Präsentationen der Studie in Ihrem Unternehmen erreichen Sie mich unter martin.kost@standout.ch oder über die Kommentarfunktion unten.

Mehr über die Resultate in der Blogreihe zum Thema:
Teil 1: Nutzen von Social Media für Unternehmen
Teil 2: Millionen Impressionen mit wenig Aufwand
Teil 3: Kundenbindung durch Social Media
Teil 4: Social Media und Kundensupport

Falls Sie diese Tipps hilfreich finden, freue ich mich über Ihre Shares und Kommentare:

LinkedIn-Tipps zusammengefasst

Der Trend ist eindeutig: LinkedIn gewinnt auch im deutschsprachigen Raum immer mehr an Bedeutung. Dies stelle ich u.a. anhand der vermehrten Aktivitäten auf den LinkedIn-Profilen meiner Kunden fest. Höchste Zeit für Professionals und Unternehmen, ihre LinkedIn-Präsenz auf Vordermann zu bringen!

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Um Ihnen die Optimierung Ihrer Privat- und Unternehmensprofile möglichst einfach zu machen, stelle ich Ihnen hier die wichtigsten Tipps aus dem Ultimate Cheat Sheet for Mastering LinkedIn des US-Unternehmens HubSpot zusammen. Wenn Sie diese einfachen Tipps umsetzen, sind Sie schon mal gut gerüstet für die LinkedIn-Welle.

Tipps für alle:

1.   Suchmaschinenoptimierung

Mit drei einfachen Schritten erhöhen Sie die Auffindbarkeit Ihres Profils bei Google und Co. deutlich:

  • Bauen Sie Ihre wichtigsten Keywords in die freien Texte auf Ihrem Profil ein. Übertreiben Sie nicht, die Texte sollen natürlich und gut lesbar bleiben.
  • Auf Ihrem Profil können Sie drei Links auf andere Websites setzen. Nutzen Sie dort die Ankertexte. Schreiben Sie also nicht „meine Webseite“ sondern z.B. „Traumreisen“, wenn Traumreisen ein wichtiges Keyword für Sie ist.
  • Nutzen Sie Vanitiy URL’s wie beim nächsten Tipp beschrieben.

2.   Vanity URL erstellen

Mit einer Vanity URL sieht Ihr Profil professioneller aus und es lässt sich leichter sharen. Ihre individuelle URL können Sie sich auf dieser Seite unten rechts unter „Customize your public profile URL“ erstellen.

3.   Skills aufführen und bestätigen lassen

Wenn man als Profilsprache Englisch gewählt hat, erscheint beim Besuch eines Userprofils ein blauer Balken oberhalb des Profilfotos. Dort kann man Fähigkeiten reinschreiben, die man dem User bestätigen möchte. Falls der User bereits Bestätigungen erhalten hat oder selber Skills angegeben hat, kann man diese dort auch direkt bestätigen. Die Personen, die bestimmte Fähigkeiten bestätigt haben, erscheinen dann mit dem Profilbild neben den Skills.

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Quelle: http://blog.hubspot.com/blog/tabid/6307/bid/23454/The-Ultimate-Cheat-Sheet-for-Mastering-LinkedIn.aspx

4.   Badge zu Ihrem Profil erstellen und einbinden

Ergänzen Sie CV’s auf Ihrer Website mit einem LinkedIn Badge. Diesen holen Sie sich hier.

5.   Suchabfragen speichern

Wenn Sie aktiv auf LinkedIn nach bestimmten Profilen suchen, können Sie diese Suche speichern und jederzeit erneut durchführen. Sie können sich auch wöchentliche oder monatliche Reminders setzen, damit sie benachrichtigt werden, wenn neue Profile auftauchen, die Ihrer Suchabfrage entsprechen.

Erstellen Sie dazu einfach eine Advanced People Search und klicken Sie dann auf der Resultatseite auf „Save Search“.

Tipps für Unternehmen:

6.   Produkte und Services im Unternehmensprofil präsentieren

Auf den Unternehmensprofilen lassen sich die Produkte und Services des Unternehmens präsentieren. Von dieser Möglichkeit sollten Unternehmen unbedingt Gebrauch machen, nicht zuletzt auch wegen des SEO-Effekts.

Umfangreiche Tipps zur Gestaltung von Unternehmensprofilen gibt es in diesem kostenlosen eBook von HubSpot.

7.   Updates posten und targeten

Unternehmensnews machen Ihr Profil attraktiver und fördern das Engagement rund um Ihren Brand.

Sie können die Unternehmensnews mit einem Targeting versehen und mit Kriterien wie Unternehmensgrösse, Branche, Funktion etc. an spezifische Zielgruppen richten. Interne LinkedIn-Studien haben gezeigt, dass dies zu durchschnittlich 66% mehr Aktivitäten zu den Updates führt.

8.   Eine Branchen-Gruppe erstellen

Eine LinkedIn-Gruppe hilft Ihnen zum Opinion-Leader in einer Branche zu werden oder diese Position zu verstärken. Voraussetzung sind natürlich attraktive und relevante Inhalte sowie eine gute Betreuung und Bewerbung der Gruppe.

Eine Hilfestellung dazu finden Sie hier: 5 Tips for Managing LinkedIn Groups.

9.   Empfehlungen sammeln

Als letzter Tipp noch mein persönlicher Liebling: Sammeln Sie Empfehlungen für Ihre Produkte oder Dienstleistungen. Dies ist mächtiges Word-of-Mouth und viel glaubwürdiger als alles, was Sie selber über Ihre Produkte schreiben! Wieso nicht mal die LinkedIn-Produktebeschreibung auf der Facebook-Seite posten und um Empfehlungen bitten?

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Was eine gute Social Media Agentur auszeichnet

In meiner beruflichen Laufbahn habe ich mehrere Kommunikations-Funktionen in Unternehmen ausgeführt und dabei mit vielen Agenturen zusammen gearbeitet. Heute, als Inhaber einer Social Media Agentur, überlege ich mir, wie ich meinen Kunden einen möglichst optimalen Service liefern kann.

Was ich unter einem optimalen Service verstehe, lesen Sie unten. Was Sie darunter verstehen, interessiert mich brennend! Bitte schreiben Sie es in die Kommentare.

Zuhören statt alles besser wissen

Klar, Unternehmen wollen Agenturen mit Spezialisten, die sich in der Kommunikation auf Social Media auskennen. Besserwisser hingehen gingen mir immer gehörig auf die Nerven. Ich glaube auch nicht, dass Unternehmen Agenturen einsetzen, weil ihnen Fachwissen fehlt. Dieses lässt sich nämlich ruck-zuck „ergoogeln“.

Eher fehlen dem Kunden Ressourcen oder Know-how für die effiziente und professionelle Lösung eines Problems. Um dieses Problem als Agentur zu lösen, muss man zuerst einmal zuhören, wo genau der Schuh drückt. Erst dann kommt die Erfahrung und das Know-how in der Online-Kommunikation zum Einsatz.

Verlässlichkeit: halten, was man verspricht

Als ich als Social Media Manager Aufträge an teure Social Media Agenturen vergab, wollte ich jeweils nicht noch viel Zeit für die Qualitätskontrolle aufwenden. Schon gar nicht wollte ich mich mit Kontrollanrufen darum kümmern müssen, dass die Aufträge termingerecht ausgeführt werden. Vertraut habe ich Agenturen, die hielten, was sie versprochen hatten.

Verlässliche Agenturen beantworten auch die Fragen von Kunden zeitnah und geben Rückmeldung, wenn die Abklärungen mehr Zeit benötigen. Andererseits ist es gut zu wissen, dass die Agentur bei Unklarheiten nachfragt und nicht einfach ins Blaue arbeitet. Schlussendlich soll die Agentur dem Auftraggeber Arbeit abnehmen und nicht neue schaffen.

Selbstverständlich ist…

… dass eine Social Media Agentur über das fachliche Know-how verfügt, sich mit den aktuellen Entwicklungen in der Online-Branche auskennt, gute vernetzt ist, seine Leistung in die Gesammtkommunikation des Kunden integrieren kann und seine Preispolitik fair gestaltet. Das sind KO-Kriterien, die erfüllt sein müssen. Alleine machen sie aber noch keine gute Social Media Agentur aus.

Bauchgefühl und Empfehlungen entscheiden

Leider lassen sich die wichtigsten Qualitätsmerkmale eines Online Dienstleisters wie Verlässlichkeit, Kundenorientierung und Kommunikationsfähigkeit nicht mit Checklisten evaluieren. In einem ersten persönlichen Gespräch sagt einem das Bauchgefühl aber schon viel über den Verlauf einer möglichen Zusammenarbeit. Und als weiterer Qualitätsindikator findet eine gute Social Media Agentur auch zufriedene Kunden, die gerne Empfehlungen abgeben – offline und online.

Wer dennoch eine Checkliste für die Agenturwahl sucht, findet diese hier bei Absatzwirtschaft.

Viele Wege führen zum Ziel

Meinen Ansicht habe ich Ihnen beschrieben. Jetzt sind Sie dran: Was zeichnet eine gute Social Media Agentur für Sie aus?

Bärenstarke Social Media Unterstützung aus Berlin

Digital im Kopf – Analog im Herzen. So tickt AGENTUR GERHARD, unsere neue Partneragentur für Social Media aus Berlin. Die Social-Media-Experten Christian Wochagg und Reinhardt Neuhold unterstützen Standout mit ihrem umfangreichen Online-Know-how. Dieses haben sie bereits bei der Beratung von namhaften Brands wie Volkswagen, E-Plus oder Hapimag unter Beweis gestellt.

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Berlin – digitale Metropole und Hochburg der Kreativen. Dieses Flair bringt AGENTUR GERHARD in die Schweiz. Dank der strategischen Kooperation mit Standout profitieren die Schweizer Kunden vom geballtem Know-how und den flexibel einsetzbaren Ressourcen der beiden Social Media Agenturen.

Gemeinsam bieten Standout und AGENTUR GERHARD ein umfassendes Social Media und Suchmaschinenoptimierungs-Consulting im strategischen Bereich wie auch in der Umsetzung. Unsere Schwerpunkte sind Know-how-Transfer an die Kunden, dialogorientierte Online-Kommunikation, Social-Media-Kampagnen und die Symbiose aus Social Media und Suchmaschinenoptimierung. Alle unsere Aktivitäten integrieren sich nahtlos in die Kommunikationsstrategien unserer Kunden.

Die beiden Inhaber von AGENTUR GERHARD, Christian Wochagg und Reinhardt Neuhold, haben in den letzten Jahren Social-Media-Projekte durchgeführt für namhafte Vertreter der deutschen Automobil-, Banken-, Mobilfunk- und Tourismusbranche.

Zwei Social Media Agenturen – doppeltes Know-how

Dank der Zusammenarbeit mit AGENTUR GERHARD können wir uns voll auf die Projekte unserer Kunden konzentrieren und gleichzeitig unser Know-how auf europäischem Toplevel halten. Die Jungs von AGENTUR GERHARD haben bereits Erfahrungen auf dem Schweizer Markt gesammelt. Sie schätzen besonders die unkomplizierte Zusammenarbeit mit uns Schweizern und die hohe Kompetenz in unseren Marketing- und Kommunikationsabteilungen.

Wenn Sie wissen möchten, ob wir auch Ihnen zu erfolgreicheren Webauftritten helfen können, geben Sie uns hier ein Zeichen und wir melden uns bei Ihnen. Wir freuen uns auf eine bärenstarke Zusammenarbeit!

Mehr über AGENTUR GERHARD erfahren Sie hier: www.agentur-gerhard.de.

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Facebook EdgeRank verbessern

Der EdgeRank bestimmt, welche Posts einer Seite oder einer Person bei den Freunden oder Fans auf dem Stream landen und welche nicht. In diesem Artikel erklären wir als Social Media Agentur, wie der EdgeRank funktioniert und wie man als Seitenbetreiber die Reichweite der eigenen Posts organisch (unbezahlt) erhöhen kann.

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Den Algorithmus für die Bestimmung des EdgeRanks hat Facebook kürzlich angepasst. Mit den Änderungen will Facebook interaktionsstarke Posts fördern und Spam-Posts verhindern.

Welche Faktoren bestimmen den Facebook EdgeRank?

1) Interaktionen in der Vergangenheit

Posts erscheinen eher im Stream eines Users, wenn dieser in der Vergangenheit mit der Seite interagiert hat. Auch ob die Freunde des Users mit der Seite kommuniziert haben, spielt eine Rolle.

2) Interaktionen im Netzwerk

Wenn das Netzwerk eines Users auf den aktuellen Post der Seite reagiert, erhöht das die Chance, dass der Post auch dem User angezeigt wird.

3) Post-Typ

Einen Einfluss auf den EdgeRank hat auch der Post-Typ. Wenn der User in der Vergangenheit oft auf Posts dieses Typs reagiert hat, wird er eher angezeit. Post-Typen sind z.B. Videos, Bilder, Umfragen etc.

4) Negative Rückmeldungen

Wurde der Post von anderen Usern als Belästigung oder Spam gemeldet, wird er weniger angezeigt.

Fazit

Viele Likers auf einer Facebook Page zu haben, bringt alleine noch fast nichts. Denn die eigenen Posts konkurrenzieren in den Streams der User mit Posts von Freunden, Familie und anderen Marken, die sie mögen. Deshalb führt kein Weg an Engagement vorbei, um einen hohen EdgeRank und damit viel Aufmerksamkeit zu erzielen! Mit Engagement sind sämtliche Reaktionen von Fans auf einen Post gemeint, also Likes, Klicks, Shares, Comments etc.

Was können Sie tun?

Verwenden Sie unsere Checkliste für virale Inhalte, die wir Ihnen als Social Media Agentur zusammengestellt haben. Damit schaffen Sie Engagement und erhöhen Ihren EdgeRank.

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Facebook Graph Search: Chance für Unternehmen

Am 15. Januar 2013 hat Facebook die neue Suchfunktion Graph Search vorgestellt. Als Agentur für Social Media Marketing erklären wir Ihnen in diesem Artikel wie Graph Search funktioniert und welche Chancen diese für Ihren Unternehmensauftritt bringt.

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Endlich einen neue Suche, die alte ist unbefriedigend und lieferte höchsten bei der Suche nach Personen mit vollem Namen die gewünschten Resultate. Graph Search wird deutlich umfassender und bietet Zugang zu sämtlichen Daten auf Facebook, für die der User eine Berechtigung hat. Laut Facebook wird die neue Funktion „in den nächsten Wochen und Monate“ in allen Sprachen verfügbar werden.

Wie funktioniert Graph Search?

Graph Serach ist eine semantische Suche innerhalb von Facebook. Man kann in normaler Grammatik schreiben, wonach man sucht, wie z.B.: „Friends who live in my city“.

Während dem Tippen macht Facebook Vorschläge für Suchabfragen. Diese Vorschläge sind wichtig, denn Graph Search liefert nicht für alle Themen Resultate. Die Suche begrenzt sich vorläufig auf Personen, Orte, Fotos und Interessen. Gibt es innerhalb von Facebook keine passenden Treffer, gibt Graph Search die Resultate einer Bing-Suche aus.

Suche nach Personen

Beispiele: „software engineers who live in San Francisco and like skiing“, „people from my hometown who like hiking“ oder „people who like things I like“.

Suche nach Orten

Beispiele: „restaurants in San Francisco“ oder „tourist attractions in italy visitetd by my friends“.

Suche nach Fotos

Beispiele: „photos I like“ oder „photos of my family“.

Suche nach Interessen

Beispiele: „music my friends like“ oder „movies liked by people who like movies I like“.

Je mehr Kontakte ein User auf Facebook hat, desto umfangreicher sind seine Suchresultate. Die Reihenfolge der Treffer bestimmt Facebook nach den üblichen Relevanzkriterien, wie zum Beispiel die Anzahl Likes und Kommentare auf ein Foto.

Die Privatsphäre ist bei der neuen Suche gewährleistet, solange man seine Einstellungen unter Kontrolle hat. Einen Einblick in die persönlichen Daten bekommt nur, wer dafür berechtigt ist. Für berechtiget User werden die Personenprofile aber deutlich transparenter und auch vergessen geglaubte Inhalte tauchen plötzlich wieder auf.

Hier finden Sie weitere Beispiele und Erklärungen von Facebook.

Chance für Unternehmen

Als Agentur für Social Media Marketing fragen wir uns natürlich, was die neue Facebook-Suche den Unternehmen bringt. Ähnlich wie bei Foursquare erfahren Facebook User via Graph Search welche Restaurants oder Hotels in der Region von seinen Kontakten empfohlen werden. Ich gehe davon aus, dass dies auf für andere Produkte und Unternehmen ähnlich funktionieren wird. So werden die bereits mächtigen Online-Empfehlungen durch Likes von Kunden besser sichtbar und entfalten dadurch noch mehr Wirkung.

Zudem können Personalverantwortliche die neuen Suchfunktionen für das E-Recruiting nutzen und PR-Verantwortliche finden einfacher Ansprechpartner und Opinion-Leaders, die das Unternehmensimage beeinflussen können.

Was können Online-Verantwortliche tun?

Als Agentur für Social Media Marketing schlagen wir Ihnen die folgenden Schritte vor:

1) Seitenangaben überprüfen

  • Kategorie der Seite überprüfen. Stimmt die Kategorie mit der Branche überein?
  • Vanity-URL erstellen, falls Sie dies nicht bereits getan haben.
  • Info-Texte überprüfen. Diese sollten ihr Angebot möglichst treffend beschreiben.
  • Standortangaben korrekt eintragen.

2) Content-Strategie überprüfen

  • Stellen Sie sicher, dass Ihre Posts Reaktionen wie Likes, Kommentare etc. auslösen (siehe auch Checkliste für virale Inhalte).
  • Post-Typen variieren: Eine Mischung aus Bildern, Videos, Umfragen, Links und Texten posten.

3) Fans gewinnen

  • Fördern Sie das Fanwachstum, indem Sie Ihre Kunden u.a. auf Ihrer Webseite oder im Newsletter prominent auf Ihre Facebook Page aufmerksam machen.

Ich wünsche Ihnen viel Spass beim Ausprobieren der neuen Möglichkeiten!

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Social Media Trends 2013: 3 Tipps für Online Managers

Zum Jahreswechsel hat sich die Social Media Agentur Standout gefragt, was im Jahr 2013 auf Social Media- oder Online-Verantwortliche zukommt. Beim Durchstöbern der Blogosphäre bin ich auf interessante Artikel von Forbes, Fastcompany, Social Secrets und social media explorer gestossen. Die wichtigsten Trends habe ich für Sie zusammengefasst und mit praktischen Tipps für Social Media oder Online Managers ergänzt. Damit möchte ich Ihnen eine Hilfestellung für Ihre Jahresplanung liefern.

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1) Content bleibt King

Content-fokussiertes Marketing war bereits im Jahr 2012 ein grosses Thema und wird dies auch im neuen Jahr bleiben. In diesem Bereich sehe ich insbesondere zwei Schlagworte für 2013: Social SEO und transmediales Storytelling. Content, der auf Social Media gut ankommt, rankt auf Suchmaschinen besser. Also ist Social Media zu einem SEO-Faktor geworden. Zudem sorgen Social Media für die gewünschte Aufmerksamkeit für die Inhalte. Weiter hat sich herausgestellt, dass Inhalte besser funktionieren, wenn Sie sich transmedial präsentieren. Blogs werden mit Fotos und Videos angereichert, ebenso Facebook Post, YouTube Videos enthalten Links zu weiterführenden Texten. Von Texten gibt es kurze und eine lange Version, die je nach Social Media Channel und Zielgruppe zum Einsatz kommen.

Tipp 1: Bereiten Sie Ihre Inhalte transmedial auf

Als Social Media Agentur raten wir Ihnen, Ihre Geschichten möglichst über Texte, Fotos und Filme zu erzählen und das Material kanalgerecht zur Verfügung zu stellen. Wenn möglich, kombinieren Sie mehrere Medien in einem Channel. Auf einem Blog zum Beispiel können Sie sehr gut Videos, Bilder und Texte gleichzeitig einsetzen. Das Gleiche gilt auch für Facebook, Google+ und andere Communities.

2) Social Media Commerce

Auch wenn der direkte Sales-Effekt von Social Media bisher nur ansatzweise belegt werden konnte, sind die Erwartungen der Unternehmen in diesem Bereich hoch. Das erzeugt Druck auf Social Media Portale und Manager. Facebook will diesen Ansprüchen offenbar mit Collections gerecht werden und testet diese Strategie auf ausgewählten Unternehmensseiten. Collections funktioniert sehr ähnlich wie Pinterest, User stellen sich ihre Lieblingsprodukte zu einer Art öffentlichen Wunschliste zusammen. Wunschlisten gibt es auch bei Google. Unter www.google.com/shopping bewerten die User unterschiedlichste Artikel aus Online-Shops und man kann Einkauflisten erstellen. Veröffentlicht man seine Einkaufsliste oder Teile daraus, entsteht eine Wunschliste. Auch Amazon hat bereits seit längerem eigene Wunschlisten eingeführt, sehr erfolgreich.

Tipp 2: Verknüpfen Sie Ihren Webshop mit Social Media

Überlegen Sie sich, ob Sie Ihre Produkte via Social Commerce verkaufen wollen und können. Suchen Sie nach Möglichkeiten, Ihre Produktebeschreibungen mit Social Features wie Bewertungen, Likes oder Wunschlisten zu ergänzen. Voraussetzung ist in der Regel ein Online Shop. Erwägen Sie auch, dass Facebook zu einer Produkte-Suchmaschine werden könnte.

3) Social Intranet

McKinsey hat in einer Studie ein ungenutztes Effizienzsteigerungs-Potenzial durch Social Media in Billionenhöhe ausgemacht. Der grösste Teil davon geht auf den Einsatz von Social-Media-Technologien in der internen Kommunikation zurück. Als Social Media Agentur staunen wir immer wieder, dass bisher nur weinige Unternehmen beim Know-how-Management und bei der teamübergreifenden Zusammenarbeit auf Social Media setzen. Dafür gibt es in der Zwischenzeit schon richtig gute Tools wie zum Beispiel Jive oder Yammer, aber auch einfache Blogs, Wikis und Foren können die interne Kommunikation beflügeln.  

Tipp 3: Machen Sie Ihr Intranet zu einem Social Network

Überlegen Sie sich, mit welchen Social-Media-Technologien Sie Ihre interne Kommunikation vereinfachen können. Könnte vielleicht ein Blog mit Gastbeiträgen aus den Abteilungen die teamübergreifende Zusammenarbeit verbessern? Verfügen Ihre internen News bereits über Kommentar- und Weiterempfehlungsfunktionen? Sind Kollaborationsplattformen sinnvoll oder reicht eine personenorientierte Know-how-Datenbank um das Unternehmenswissen den richtigen Personen zugänglich zu machen?

Die Social Media Agentur Standout wünscht Ihnen viel Erfolg im Jahr 2013! Wir freuen uns, Sie bei Ihren Projekten weiterhin zu unterstützen. Und bitte sharen Sie diesen Artikel, wenn Sie die Tipps nützlich finden.