Wo steht das Social Marketing im Jahr 2014?

Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, was Marketingverantwortliche in anderen Unternehmen im Bereich Social Media planen? Und wie Sie sich Ihren Mitbewerbern gegenüber einen Wettbewerbsvorteil verschaffen können? Ein Umfrage von socialbakers gibt die Antworten dazu. Diese finden Sie hier kurz und übersichtlich zusammengefasst.

Socialbakers befragte mehr als 500 Marketingverantwortliche aus 20 Branchen in 82 Ländern.

Auf welche Kanäle setzt Ihr denn?

Die spannendst Frage meiner Meinung nach lautet, auf welche Kanäle die Marketingverantwortlichen im Jahr ihre Ressourcen einsetzen wollen:

socialbaker social media channels

Facebook (81 %)

Eine grosse Überraschung ist es nicht, dass die meisten Marketingmanager nach wie vor auf den Social-Media-Platzhirsch Facebook setzen. Das ist sinnvoll, denn über Facebook lassen sich einfach die meisten Menschen erreichen.

Twitter (44 %)

Für uns deutschsprachige Marketer ist es schon ein bisschen überraschend, dass immerhin 44 % der Befragen auf Twitter setzen. Da das Twittern mit wenig Aufwand verbunden ist, lohnt es sich und wird auch hierzulande einen grösseren Einfluss gewinnen.

YouTube (30 %)

Viel aufwendiger als das Twittern ist das Produzieren von Videos für einen eigenen YouTube Channel. Doch oft lohnt sich dieser Aufwand, denn die Internetbenutzer sehen sich sehr gerne Videos an.

Instagram (19 %)

Im Web zeichnet sich allgemein ein Trend zum Zeigen von Bildern im Bereich der Sozialen Medien ab. Davon profitieren Instagram, Facebook und Twitter.

Google+ (14%)

Immer wieder wird der unmittelbare Durchbruch von Google+ vorhergesagt – stattgefunden hat er bisher jedoch nicht. Google+ wird meines Erachtens von vielen Unternehmen unterschätzt, weil sie es als „zweites Facebook“ verstehen. Ich sehe in Google+ eher eine Schnittstelle zwischen Social Media und einer Suchmaschinenoptimierung. Deutlich wird dies besonders im Zusammenspiel mit anderen Google-Produkten wie zum Beispiel Google Maps. Hier bringt eine Google+-Seite handfeste Wettbewerbsvorteile.

Das Beobachten der Konkurrenz lohnt sich!

86.6 % der Marketingverantwortlichen finden es wichtig, die Social-Media-Aktivitäten der Konkurrenz zu beobachten. Dieser Benchmark lässt einen Rückschlüsse über die eigenen Massnahmen ziehen.

socialbakers analytics

Zitat socialbakers: “Marketers who fly blind without the support of benchmarking data are at a huge disadvantage.”

Ein Wettbewerbsvorteil lässt sich erarbeiten durch eine genaue Beobachtung der Mitbewerber und konsequente Optimierung der eigenen Massnahmen.

Socialbaker als Anbieter von Analytics Tools findet es schlimm, dass sich 86 % Unternehmen auf Gratistools verlassen. Meiner Meinung nach reichen diese allerdings oft aus. Die Beobachtung der Mitbewerber sollte sehr gezielt angegangen werden; da lässt sich auch „Handarbeit“ nicht vermeiden.

59 % arbeiten mit Publishing Tools

Mit Tools wie Hootsuit oder Buffer lassen sich Inhalte direkt auf mehrere Social Media Channels aufteilen. Das spart Zeit und wird offenbar von einem grossen Teil der Unternehmen auch so gemacht.

socialbakers tools

Ich mache immer wieder die Erfahrung, dass automatisch gepostete Inhalte weniger Resonanz erzeugen. Welche Erfahrung haben Sie gemacht? Ihre Meinung würde mich interessieren!

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