Checkliste für virale Inhalte

Wie erreicht man mehr Shares, Likes und Tweets auf den eigenen Social Media Auftritten? Als Social Media Agentur haben wir Ihnen eine Checkliste zusammengestellt, um Ihre Inhalte viraler zu machen!

Als Betreiber einer Facebook-Seite, eines Blogs oder eines Twitter-Profils will man, dass User die Inhalte möglichst oft liken oder sharen, um noch mehr Personen zu erreichen. Welche Inhalte gut funktionieren und welche weniger, lässt sich nicht immer voraussagen. Es gibt aber Elemente, die Ihre Posts eindeutig viraler machen.

Weshalb wir sharen

Zuerst nahm es mich wunder, weshalb wir eigentlich Inhalt teilen. Dabei bin ich auf die interessante Studie von Six Revisions zu diesem Thema gestossen. Die Studie bezieht sich auf die Bedürfnis Pyramide von Maslow und kommt zum Schluss, dass es besonders die obersten beiden Bedürfniss-Ebenen der Pyramide sind, die uns Inhalte teilen lassen: Selbstverwirklichung und Ich-Motive. Überlegen Sie mal, welche zwei Inhalte haben Sie zuletzt geteilt und weshalb?

Bild: Bedürfnis-Pyramide nach Maslow, die obersten zwei Bedürfnis-Ebenen lassen uns Inhalte sharen.

Die Studie zeigt, dass wir Inhalte nicht nur sharen, um unseren Freunden das Leben zu vereinfachen, sondern in erster Linie zur Selbstdarstellung. Wir definieren und anhand der Communities, in denen wir aktiv sind und was wir dazu beitragen. Das ist übrigens meiner Ansicht nach nicht nur im Internet so!

Was macht Inhalte viral?

Aus der Studie lässt sich ableiten, dass wir unser Inhalte so gestallten müssen, dass sich die User darüber definieren können. Dann bekommen wir mehr Shares und Likes. Was solche Inhalte gemeinsam haben, hat Jonah Berger untersucht, die Studie finden Siehier. Demnach zeichnen sich virale Inhalte durch die folgenden Merkmale aus:

  • Positive Inhalte sind viraler als negative Inhalte.
  • Virale Inhalte lösen Emotionen aus.
  • Praktisch verwendbare Inhalte werden öfters geteilt.

Checkliste für virale Inhalte

Die Inhalte sollen also positiv formuliert sein, Emotionen auslösen und/oder Informationen enthalten, die leicht praktisch anwendbar sind. Mit Hilfe dieses Blogs von social triggers habe ich eine Checklist zusammengestellt. Schauen Sie sich Ihre Inhalte an und beantworten Sie die folgenden Fragen:

1) Positiv formulieren

  • Ist der Inhalt positiv formuliert?
  • Wenn nicht, lässt er sich umformulieren?

2) Emotionen auslösen

  • Löst der Inhalt eine dieser Emotionen in hohem Ausmass aus?
  • Bewunderung
  • Wut
  • Angst
  • Freude
  • Lust
  • Überraschung

Wenn nicht: Lassen sich die Inhalte umformulieren, dass sie eine dieser Emotionen auslösen?

3) Praktischer Nutzen

  • Ist es dem Leser klar, wie er die Information Anwenden kann?
  • Sind die Anwendungshinweise so konkret formuliert, dass der Leser selber nicht mehr denken muss?
  • Sind Handlungsaufforderungen am Ende des Textes formuliert?

4)Relevanz

  • Wenn die Inhalte weder Emotionen auslösen noch praktischen Nutzen bringen: Können Sie darauf verzichten, diesen Inhalt zu posten?

Und jetzt, wie wende ich das an?

Probieren geht über Studieren! Gehen Sie diese Checkliste bei Ihren nächsten drei Posts durch. Optimieren Sie Ihre Inhalte so, dass Sie möglichst viele Fragen mit ja beantworten können. Als Agentur für Social Media und Online Marketing haben wir damit gute Erfahrungen gemacht.

Und bitte sharen Sie diesen Artikel, wenn er Ihnen weiter geholfen hat!

4 Kommentare

Trackbacks & Pingbacks

  1. […] Sie dazu auch die Checkliste für Virale Inhalte. […]

  2. […] Tourismus ist deshalb so „social“, weil die emotionalen Ferienerlebnisse die Viralitätskriterien besonders gut erfüllen. Gerade zur Selbstdarstellung, ein wichtiger Grund um Inhalte zu teilen, […]

  3. […] Sie unsere Checkliste für virale Inhalte, die wir Ihnen als Social Media Agentur zusammengestellt haben. Damit schaffen Sie Engagement und […]

  4. […] Stellen Sie sicher, dass Ihre Posts Reaktionen wie Likes, Kommentare etc. auslösen (siehe auch Checkliste für virale Inhalte). […]

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