Social Media Trends 2013: 3 Tipps für Online Managers

Zum Jahreswechsel hat sich die Social Media Agentur Standout gefragt, was im Jahr 2013 auf Social Media- oder Online-Verantwortliche zukommt. Beim Durchstöbern der Blogosphäre bin ich auf interessante Artikel von Forbes, Fastcompany, Social Secrets und social media explorer gestossen. Die wichtigsten Trends habe ich für Sie zusammengefasst und mit praktischen Tipps für Social Media oder Online Managers ergänzt. Damit möchte ich Ihnen eine Hilfestellung für Ihre Jahresplanung liefern.

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1) Content bleibt King

Content-fokussiertes Marketing war bereits im Jahr 2012 ein grosses Thema und wird dies auch im neuen Jahr bleiben. In diesem Bereich sehe ich insbesondere zwei Schlagworte für 2013: Social SEO und transmediales Storytelling. Content, der auf Social Media gut ankommt, rankt auf Suchmaschinen besser. Also ist Social Media zu einem SEO-Faktor geworden. Zudem sorgen Social Media für die gewünschte Aufmerksamkeit für die Inhalte. Weiter hat sich herausgestellt, dass Inhalte besser funktionieren, wenn Sie sich transmedial präsentieren. Blogs werden mit Fotos und Videos angereichert, ebenso Facebook Post, YouTube Videos enthalten Links zu weiterführenden Texten. Von Texten gibt es kurze und eine lange Version, die je nach Social Media Channel und Zielgruppe zum Einsatz kommen.

Tipp 1: Bereiten Sie Ihre Inhalte transmedial auf

Als Social Media Agentur raten wir Ihnen, Ihre Geschichten möglichst über Texte, Fotos und Filme zu erzählen und das Material kanalgerecht zur Verfügung zu stellen. Wenn möglich, kombinieren Sie mehrere Medien in einem Channel. Auf einem Blog zum Beispiel können Sie sehr gut Videos, Bilder und Texte gleichzeitig einsetzen. Das Gleiche gilt auch für Facebook, Google+ und andere Communities.

2) Social Media Commerce

Auch wenn der direkte Sales-Effekt von Social Media bisher nur ansatzweise belegt werden konnte, sind die Erwartungen der Unternehmen in diesem Bereich hoch. Das erzeugt Druck auf Social Media Portale und Manager. Facebook will diesen Ansprüchen offenbar mit Collections gerecht werden und testet diese Strategie auf ausgewählten Unternehmensseiten. Collections funktioniert sehr ähnlich wie Pinterest, User stellen sich ihre Lieblingsprodukte zu einer Art öffentlichen Wunschliste zusammen. Wunschlisten gibt es auch bei Google. Unter www.google.com/shopping bewerten die User unterschiedlichste Artikel aus Online-Shops und man kann Einkauflisten erstellen. Veröffentlicht man seine Einkaufsliste oder Teile daraus, entsteht eine Wunschliste. Auch Amazon hat bereits seit längerem eigene Wunschlisten eingeführt, sehr erfolgreich.

Tipp 2: Verknüpfen Sie Ihren Webshop mit Social Media

Überlegen Sie sich, ob Sie Ihre Produkte via Social Commerce verkaufen wollen und können. Suchen Sie nach Möglichkeiten, Ihre Produktebeschreibungen mit Social Features wie Bewertungen, Likes oder Wunschlisten zu ergänzen. Voraussetzung ist in der Regel ein Online Shop. Erwägen Sie auch, dass Facebook zu einer Produkte-Suchmaschine werden könnte.

3) Social Intranet

McKinsey hat in einer Studie ein ungenutztes Effizienzsteigerungs-Potenzial durch Social Media in Billionenhöhe ausgemacht. Der grösste Teil davon geht auf den Einsatz von Social-Media-Technologien in der internen Kommunikation zurück. Als Social Media Agentur staunen wir immer wieder, dass bisher nur weinige Unternehmen beim Know-how-Management und bei der teamübergreifenden Zusammenarbeit auf Social Media setzen. Dafür gibt es in der Zwischenzeit schon richtig gute Tools wie zum Beispiel Jive oder Yammer, aber auch einfache Blogs, Wikis und Foren können die interne Kommunikation beflügeln.  

Tipp 3: Machen Sie Ihr Intranet zu einem Social Network

Überlegen Sie sich, mit welchen Social-Media-Technologien Sie Ihre interne Kommunikation vereinfachen können. Könnte vielleicht ein Blog mit Gastbeiträgen aus den Abteilungen die teamübergreifende Zusammenarbeit verbessern? Verfügen Ihre internen News bereits über Kommentar- und Weiterempfehlungsfunktionen? Sind Kollaborationsplattformen sinnvoll oder reicht eine personenorientierte Know-how-Datenbank um das Unternehmenswissen den richtigen Personen zugänglich zu machen?

Die Social Media Agentur Standout wünscht Ihnen viel Erfolg im Jahr 2013! Wir freuen uns, Sie bei Ihren Projekten weiterhin zu unterstützen. Und bitte sharen Sie diesen Artikel, wenn Sie die Tipps nützlich finden.

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