Content Marketing Secrets: besser und effizienter bloggen

Wenn Ihr Unternehmen auf den Content-Marketing-Zug aufspringen und einen Corporate Blog starten will, dann werden sich Ihnen früher oder später folgende drei Fragen aufdrängen:

  • Worüber sollen wir überhaupt schreiben?
  • Wie schreiben wir spannender?
  • Wie schreiben wir schneller?

Das kompakte eBook „Corporate Blogs: Mehr Traffic und neue Kunden im Web gewinnen“ gibt Antworten auf diese Fragen.

Eine Zusammenfassung lesen Sie hier:

Stellen Sie sich vor: Ein Restaurant serviert jeden Mittag dasselbe Menü. Was ist die Konsequenz? Die Gäste werden mangels Abwechslung früher oder später ausbleiben. Ähnlich verhält es sich mit Ihrer Website. Mit Corporate Blogs machen Sie diese attraktiver und bringen die nötige Abwechslung ins Spiel: Ihre Kunden haben allen Grund, die Website regelmässig zu besuchen. Gleichzeitig erzielen Sie ein besseres Ranking bei Google.

Lernen Sie mit diesem Artikel, wie Sie mit minimalem Aufwand einen professionellen Corporate Blog auf die Beine stellen.

Content-Marketing-Themen in 4 Schritten finden

Was für ein Restaurant gutes Essen ist, sind für einen Corporate Blog spannende Inhalte. Die Kunst besteht darin, die Informationsbedürfnisse der Zielgruppen zu erkennen und mit den passenden Inhalten aufzugreifen. Servieren Sie nur, was Ihre Kunden auch wirklich mögen.Mit den folgenden 4 Schritten treffen Sie genau den Geschmack Ihrer Kunden.

Schritt 1: Personas identifizieren. Haben Sie ein genaues Bild Ihrer Zielgruppe vor Augen? Falls nicht, versuchen Sie es mit Personas (exemplarische Vertreter Ihrer Zielgruppe). Geben Sie ihnen Namen und ein Gesicht – das schafft einen persönlichen Bezug. Teilen sie ihnen typische Merkmale, Bedürfnisse sowie Eigenschaften zu. Je klarer Sie sich die Zielgruppe vorstellen können, desto besser. Jetzt wissen Sie, für wen Sie schreiben.Evaluieren Sie nun deren typische Probleme und Herausforderungen. Um zu wissen, mit welchen Inhalten Sie die Zielgruppe ansprechen können, müssen Sie verstehen, was Ihre Zielgruppe beschäftigt. Überlegen Sie, mit welchen Inhalten Sie diese Probleme lösen können.

Schritt 2: Fragen sammeln. Sammeln Sie jetzt möglichst viele Fragen von potenziellen Kunden zu Ihrem Angebot. Der Fragenkatalog darf ruhig 50 bis 100 Fragen enthalten. Diese Fragen werden jetzt nach Informationsbedürfnissen sortiert und priorisiert. Schon haben Sie mögliche Blogthemen, über die es sich zu schreiben lohnt.

Schritt 3: Keywords analysieren. Sie haben nun schon einige Themen für einen Blog im Köcher. Aber suchen Ihre Kunden wirklich nach Antworten in diesen Themenbereichen? Finden Sie es heraus: Mit dem Google Keyword-Planer.Dieser gibt Auskunft über das Suchvolumen und die Relevanz Ihrer Keywords und Wortgruppen. Auch hier gilt: Je mehr Begriffe Sie zusammenhaben und prüfen können, desto besser.

Schritt 4: Themen zusammenführen. Dank der Persona-Methode können Sie sich nun in Ihre relevante Zielgruppe hineindenken. Sie kennen ihre Fragen und Probleme und haben die Google-Suchbegriffe analysiert. Diese Informationen gilt es, jetzt zu kombinieren. Gibt es Themen, die:

  • Probleme Ihrer Personas ansprechen,
  • in den Fragen der Kunden immer wieder vorkommen und
  • bei Google oft gesucht werden?

Genau das sind die Themen, über die Sie in Ihrem Unternehmensblog schreiben sollten. Es ist an der Zeit, einen Redaktionsplan für die ersten 10 bis 20 Artikel zusammenzustellen.

Blogartikel effizient und professionell schreiben – aber wie?

Ein Koch stellt seine Zutaten fein säuberlich bereit, bevor er mit der Zubereitung beginnt. Nicht anders ist es beim Bloggen. Einfach in die Tasten zu hauen, führt zu Ineffizienz und wirkt sich negativ auf die Qualität des Blogs aus. Überlegen Sie sich eine Antwort auf die folgenden beiden Fragen und halten Sie sich diese stets vor Augen:

  • Wer soll meinen Artikel lesen?
  • Welchen Mehrwert bietet mein Artikel dem Leser?

Danach beginnen Sie mit den Schreibarbeiten:

Titelideen sammeln. Überlegen Sie sich mindestens drei mögliche Titel. Jede Variante besteht – wenn möglich – aus fünf bis acht Wörtern und enthält das Hauptkeyword, unter welchem die Leser Ihren Artikel via Google finden sollten. Die Titelvarianten lassen Sie vorerst im Raum stehen. Am Schluss wird es Ihnen leichtfallen, sich für einen passenden Titel zu entscheiden.

Notizen machen, gliedern und loslegen. Bestimmt haben Sie schon eine Vorstellung davon, welche Themen Sie in Ihrem Artikel aufgreifen möchten. Notieren Sie sich diese Ideen. Das wird Ihnen helfen und eine Gedankenstütze sein, den Text flüssig zu schreiben. Ihre Notizen gliedern Sie am besten bereits in die Elemente:

  • Einleitung: Zeigen Sie auf, was den Leser erwartet. Machen Sie Lust auf mehr.
  • Hauptteil: Gehen Sie dem Thema auf den Grund. Einfach und verständlich.
  • Schlussfolgerung: Fassen Sie das Wichtigste kurz und bündig zusammen.
  • Call-to-Action: Sagen Sie, was Sie jetzt vom Leser erwarten.

Legen Sie auch schon die Länge Ihres Blogartikels fest. Wir empfehlen etwa 800 bis 1000 Wörter pro Artikel. Dies sollte reichen, um ein Thema genügend zu vertiefen und für die Leser einen Mehrwert zu schaffen. Jetzt steht Ihnen nichts mehr im Weg, Ihren Blog effizient und professionell zu schreiben.

Die Leserzahlen in Schwung bringen

Machen Sie auf Ihre Texte aufmerksam. Nutzen Sie dafür Ihre Social Media-Kanäle und erhöhen Sie die Suchmaschinenpräsenz (organisch mittels Einbindung wichtiger Keywords im Blog oder auch mit Google AdWords). Bieten Sie auch eine E-Mail-Abo-Funktion an. Ihre Inhalte wollen und sollen geteilt werden.

Fazit

Corporate Blogs machen Ihre Website attraktiver, erhöhen das Ranking auf Google und bieten ideale Inhalte zur Bewirtschaftung der eigenen Social Media-Präsenzen.

Relevante Themen finden Sie, indem Sie sich den Hut Ihrer Zielgruppen aufsetzen und deren Informationsbedürfnisse eruieren. Mit einer strukturierten Vorbereitung erhöhen Sie die Qualität Ihrer Texte und erhöhen gleichzeitig die Effizienz beim Schreiben.

Detailliertere Ausführungen zum Thema sowie praktische Beispiele finden Sie im eBook „Corporate Blogs: Mehr Traffic und neue Kunden im Web gewinnen“ von Martin Kost, das Sie für wenig Geld bei Amazon bestellen können.

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Wie Online Marketing Agenturen die Unternehmen beim digitalen Wandel unterstützen

Die Musikbranche leidet schwer darunter, die Tourismusbranche musste umdenken und auch der Buchhandel wurde kräftig durchgerüttelt: Plötzlich kommen digitale Startups und treiben etablierte Geschäftsmodelle in die Enge. Der digitale Wandel kann unvorbereitete Unternehmen in ihrem Kerngeschäft hart treffen. Aber er trifft nicht jede Branche im selben Ausmass. Gerade bei uns in der bodenständigen Schweiz mit einer soliden KMU-Wirtschaftslandschaft werden nicht von heute auf morgen alle traditionellen Geschäftsmodelle digitalisiert. Zurücklehnen und hoffen, dass die eigene Branche nicht betroffen sein wird, ist dennoch keine Option.

Denn vor allem in einem Unternehmensbereich wird sich die Digitalisierung auch in fast allen Schweizer Unternehmen durchschlagen. Dieser Bereich wird sich nachhaltig verändern. Unternehmen, die darauf nicht vorbereitet sind, werden gegenüber den besser vorbereiteten Mitbewerbern Nachteile erfahren.

Die Rede ist von der Kommunikation mit den Kunden. Und zwar vor und auch nach dem Kauf eines Produkts oder einer Dienstleistung. Es geht also um den Bereich, der in vielen Unternehmen „Marketing“ oder „Marketing und Kommunikation“ genannt wird. Marketingverantwortliche sind demnach besonders von der Digitalisierung betroffen. Kein Wunder – erachten in Deutschland doch 47% aller Marketingverantwortlichen den digitalen Wandel gemäss einer Studie von „The Economist Intelligence Unit“ als eine ihrer grössten und wichtigsten Herausforderungen.

Der Bereich Marketing und Kommunikation schleicht auch allein in die digitale Welt

Auch wenn z. B. Maschinen und B2B-Dienstleistungen in absehbarer Zukunft noch in einem persönlichen Gespräch verkauft werden, spielen Online-Touchpoints in diesen Geschäftsmodellen trotzdem eine zunehmend wichtige Rolle. Gerade in der B2B-Branche hängt sehr viel von der Onlinerecherche der User vor dem Verkaufsgespräch ab. Genau genommen kommt es schon gar nicht mehr zum Verkaufsgespräch, wenn zuvor die Resultate der Onlinerecherche den potenziellen Kunden nicht überzeugen konnten. Eine CEB-Studie zeigt, dass sich B2B-Kunden erst auf ein Verkaufsgespräch einlassen, wenn sie den Kaufentscheid schon zu 57% getroffen haben.

Diese Zahl zeigt sehr eindrücklich, wie unverzichtbar ein gut auffindbarer Webauftritt mit überzeugenden Inhalten geworden ist. Zu bedenken ist auch, dass Unternehmen, die darauf nicht vorbereitet sind, kaum merken, dass sie den Anschluss langsam verlieren und bei der Anbieterevaluation immer weniger berücksichtigt werden. Kein Kunde wird sich melden mit einer Nachricht wie: „Lieber Anbieter, gerne hätten wir Sie bei unserer neusten Beschaffung berücksichtigt, aber leider konnten wir Sie bei unserer Recherche nicht finden.“ Wenn ein Unternehmen im Web den Anschluss verliert, ist das nur durch umfassende Analysen oder später durch schleichend sinkende Zahlen bei den Kundenanfragen feststellbar.

Wichtiger als die Neukundengewinnung: die digitale Kundenbindung

Neben der selbständigen Recherche vor einem allfälligen Verkaufsgespräch gibt es einen weiteren Bereich, in dem die digitalen Touchpoints eine immer entscheidendere Rolle spielen. Ausserdem ist auch dieser erfolgskritisch für Unternehmen. Und auch dieser Bereich fällt immer häufiger in die Zuständigkeit der Marketingverantwortlichen. Die Rede ist von der Kundenbindung. 58% der deutschen Marketer sehen darin eine ihrer wichtigsten Aufgaben für die kommenden Jahre, so ein weiteres Resultat der Studie von „The Economist Intelligence Unit“. Für viele ist die Kundenbindung sogar noch wichtiger als die Neukundengewinnung.

Die Zahlen dieser Studie zeigen deutlich, dass der digitale Wandel zwar nicht alle Branchen revolutioniert, trotzdem aber die meisten Marketingabteilungen auf Trab halten wird. Denn auf diese kommt eine ganze Reihe von neuen Herausforderungen zu. Eine professionelle Online Marketing Agentur hilft den Verantwortlichen, genau diese Herausforderungen erfolgreich zu meistern.

Drei Herausforderungen, bei denen eine Online Marketing Agentur helfen kann:

1) Strukturänderung vom „Werber“ zum „Kommunikator“

Ganze 87% der befragten Marketingverantwortlichen gehen davon aus, dass Kunden und neue Technologien in Zukunft deutlich höhere Ansprüche an das Marketing stellen werden. Die meisten Marketer erwarten, dass bald weniger Werbung gefragt sein werde, dafür den Bereichen Kundenbindung, Cross Selling/Upselling und E-Commerce umso mehr Gewicht zugeschrieben werden wird.

Gerade die Pflege der Kundenbeziehungen ist ein sehr kommunikationsintensiver Prozess, der sich nur mit einem geschickten Einsatz von Online-Kommunikationstools und -Portalen effizient und den Kundenvorstellungen entsprechend gestalten lässt. Gute Online Marketing Agenturen weisen Erfahrung mit diesen Instrumenten auf und helfen Unternehmen, diese erfolgreich zu nutzen.

2) Die Customer Journey analysieren und gezielt Content erstellen

61% der Marketingverantwortlichen geben bereits heute an, dass von ihnen erwartet wird, die Kunden über die gesamte Customer Journey zu begleiten. Dies mag Zusatzaufwand bedeuten, bringt aber auch die Chance für ein integriertes Marketing über alle Touchpoints hinweg. Dadurch kann für den Kunden ein überzeugendes Markenerlebnis entstehen.

Erfolgsentscheidend dabei ist eine saubere Touchpoint-Analyse. Im nächsten Schritt geht es an die Erstellung von passenden Inhalten für alle Touchpoints in der Customer Journey. Dabei ist zu beachten, dass neue Kunden ganz andere Informationsbedürfnisse aufweisen und sich normalerweise über andere Kommunikationskanäle ansprechen lassen als Bestandskunden. So findet beispielsweise in der Praxis der erste Touchpoint bei Neukunden oft via Google oder Social Media statt, Bestandskunden lassen sich besser auf der eigenen Website oder via E-Mail erreichen.

Die Bereitstellung der richtigen Inhalte auf den richtigen Online-Kanälen kann aufwändig sein bzw. viele Ressourcen binden. Eine Online Marketing Agentur kann dabei interne Ressourcen entlasten, indem sie strategisch wichtige Inhalte für das Unternehmen produziert.

3) Implementierung von Marketing-Technologien

Heute nutzen lediglich 26% der befragten Marketingverantwortlichen geeignete Technologien, um den fortlaufenden Dialog mit den Kunden aufrecht zu erhalten. 58% sind aber überzeugt, in fünf Jahren Daten und Technologien für diesen Zweck einzusetzen.

Einige Online Marketing Agenturen experimentieren bereits länger mit Marketingsoftware wie zum Beispiel die Inbound Marketing Suite Hubspot. Diese Erfahrungen können den Unternehmen helfen, bereits von Anfang an die richtigen Tools einzusetzen.

Fazit:

Der digitale Wandel kann sicher nicht einfach an eine Online Marketing Agentur ausgelagert werden. Besonders wenn die Digitalisierung eine komplette Umstellung des Geschäftsmodells erfordert, sind eher Change Manager als Online Marketing Agenturen gefragt. Ein solch radikaler Wandel ist aber in den nächsten Jahren nur in einzelnen Branchen zu erwarten. In den meisten Geschäftsmodellen werden sich jedoch einzelne Geschäftsbereiche digitalisieren. Allen voran geht der Bereich Marketing und Kommunikation. Dieser entwickelt sich weg von Werbung, hin zu einer technologisch gestützten und inhaltsfokussierten Orchestrierung der Touchpoints über die ganze Customer Journey des Kunden. Das digitale Marketing beginnt schon weit vor dem ersten direkten Kontakt und läuft über die ganze Dauer der Kundenbeziehung. Bei dieser wichtigen Aufgabe können Online Marketing Agenturen dank technologischem Know-how, der redaktionellen Fähigkeit und Methodenkenntnissen eine willkommene Entlastung sowie beratende Unterstützung der internen Ressourcen sein.

6 Online-Tools, die das Leben vereinfachen

Das Arbeitsleben ist durch die Digitalisierung in den letzten Jahren nicht nur mobiler geworden, sondern auch dynamischer, schnelllebiger und komplexer. Diese Veränderungen bringen Chancen für uns alle, aber auch viele neue Herausforderungen. Es ist nicht einfach, im Dschungel aus Kommunikationskanälen, verstrickten Projekten und hektischen Arbeitstagen den Überblick zu bewahren.

In diesem Artikel stellen wir Ihnen die wichtigsten Online-Tools vor, die uns tagtäglich helfen, unsere Arbeit effizienter, müheloser und besser organisiert zu erledigen.

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1) Task-Management: Podio

Podio von Citrix ist eigentlich ein Tool für die Zusammenarbeit im Team mit Funktionen für die Kommunikation und Projektarbeit mit internen und externen Partnern. Wer es nur für das Task-Management nutzt, bekommt ein bedienerfreundliches Tool, bei dem Aufgaben geteilt, terminiert und mit Dateien und Statusmeldungen versehen werden können.

Besonders gut eignet sich Podio auch zur gemeinsamen Redaktionsplanung, z.B. für Social-Media-Redaktionspläne.

2) Zeiterfassung: Mite

Zeiterfassung sei eine „gern gehasste Notwendigkeit“, schreibt Mite auf seiner Website. Da pflichten wir bei und wollen deshalb eine Lösung, die uns so viel davon abnimmt wie möglich. Wir schätzen an Mite die einfache Bedienung genauso wie die übersichtlichen Reports.

3) Notizen: Evernote

Evernote ist eine Desktop- und Mobile-Applikation, die sich besonders für das Sammeln und Teilen von Notizen eignet. Wir schätzen besonders die vielfältigen Möglichkeiten: In den Notizen kann man nicht nur Texte speichern, sondern auch Dateien und Bilder direkt ab der Mobile-Kamera.

4) Dateiablage: Dropbox 

Zu seinen Dateien braucht man einfach immer Zugang, und zwar von überall. Dropbox löst dieses Problem sehr elegant. An dieser Cloud-Lösung schätzen wir besonders die gute Integration in den Finder (Mac), bzw in den Windows Explorer.

5) Informiert bleiben: Feedly

Es gibt unzählige lesenswerte Blogs zu fast allen Themen im Web. Einen Überblick lasst sich mit dem RSS-Reader Feedly erstellen. Dort lassen sich die persönlichen Lieblingsblogs einfach abonnieren und übersichtlich darstellen. Wir schätzen auch die Möglichkeit, die Blogs nach Kategorien sortieren zu können.

6) Social Media Channels füttern: Buffer App

Laufend mehrere Social Media Channels zu pflegen verschafft uns Gehör im Web. Für alle, die dafür nicht den ganzen Tag aufwenden wollen, bietet Buffer eine komfortable Lösung. Einmal erstellte Nachrichten lassen sich dort direkt auf mehrere Channels verteilen. Wir schätzen besonders die Möglichkeit, vorbereitete Posts einfach zu planen und gestaffelt zu veröffentlichen.

Gibt es noch weitere Tools, die das Arbeitsleben vereinfachen?

 

Wikipedia-Eintrag des eigenen Unternehmens bearbeiten

Ja, als Unternehmen darf man den Wikipedia-Eintrag über die eigene Unternehmung, die Marke oder ein eigenes Produkt bearbeiten oder sogar ein neuer Eintrag darüber erstellten, ABER…

… es gibt ein kompliziertes Geflächt an Richtlinien, Grundsätze und Regeln, an die man sich dabei halten muss. Mit diesem Blog möchte ich Ihnen die stundenlange Recherche ersparen und etwas Übersicht in den Paragraphen-Dschungel bringen.

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Neutralität ist Grundprinzip

Die übergeordnete Regel, die für alle Wikipedia-Einträge gilt, ist die des neutralen Standpunktes. Die Neutralität ist ein Grundprinzip von Wikipedia und verlangt eine konsequent sachliche Darstellung von Inhalten ohne Einfluss von persönlichen Standpunkten oder Interessen. Dies schliesst bereits sämtliche Eigenwerbung auf Wikipedia aus.

Umgang mit Interessenskonflikten

Wer Artikel über das eigene Unternehmen bearbeiten will, muss die gemäss Neutralitätsprinzip als neutral tun. Dazu kommt ein korrekter um mit Interessenskonflikten. Ein solcher lässt sich bei der Eigendarstellung auf Wikipedia kaum leugnen und stösst bei Wikipedia auf besonders grosses Misstrauen.

Hier die wichtigsten Tipps, um dieses Misstrauen abzuschwächen:

  • Den Interessenskonflikt auf der Benutzerseite und in der Diskussionsseite offen darlegen.
  • Alle Aussagen konsequent mit zuverlässigen, neutralen Quellen belegen.
  • Kritik selber einbauen
  • Entwürfe in den Diskussionsseiten zur Ansicht freigeben und um Feedback bitten.

Nicht jedes Unternehmen ist relevant genug

Auch wenn Wikipedia die umfangreichste Enzyklopädie der Welt ist, gelten besonders für Einträge über Unternehmen strenge Relevanzkriterien.

Für Artikel über Wirtschaftsunternehmen gelten demnach folgende Bedingungen. Die Unternehmen müssen:

  • mindestens 1000 Vollzeitmitarbeiter beschäftigen, oder
  • einen Jahresumsatz von mehr als 100 Millionen Euro erzielen, oder
  • mindestens 20 eigene Betriebsstätten führen, oder
  • bei einer relevanten Produktgruppe oder Dienstleistung eine marktbeherrschende Stellung oder innovative Vorreiterrolle haben, oder
  • eines dieser Kriterien historisch erfüllen

Artikel zurückgewiesen – was nun?

Widerspricht ein Artikel dem Regelwerk von Wikipedia wird er in der Regel von den Reviewern zurückgewiesen. Danach kann er überarbeitet werden und zur erneuten Review eingegeben werden. In diesem Falle empfehle ich dringend, via Diskussionsseite mit den Reviewern in Kontakt zu treten und ihnen den überarbeiteten Artikel vorgängig zu zeigen.

Bei wiederholtem und starkem Regelmissbrauch kann Wikipedia betroffene User sperren oder sogar von der Enzyklopädie verbannen. Um dies zu vermeiden, empfehle ich jeweils noch einen Gegencheck mit der Liste Was Wikipedia nicht ist durchzuführen.

Social Intranet Tools / Enterprise Collaboration Tools

Social Media macht Unternehmen an vielen Fronten erfolgreicher. Wichtiger als Branding, PR oder Recruiting ist dabei die interne Kommunikation. Dort bieten Social Media Technologien den grössten Mehrwert. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von McKinsey. Laut der renommierten Unternehmensberatung erhöhen Unternehmen die Produktivität ihrer Mitarbeitenden um 20%  bis 25% durch den Einsatz von Social Media in der internen Kommunikation.

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Das Lesen und Beantworten von E-Mails lässt sich gemäss der McKinsey-Studie um 25%  bis 30% schneller erledigen, das Suchen und Sammeln von Informationen sogar um 30%  bis 35%. Erheblich produktiver lässt sich auch die interne Zusammenarbeit gestalten, nämlich um 25%  bis 35%. Sogar die funktionsspezifischen Aufgaben lassen sich um 10%  bis 15% effizienter erledigen.

Was Unternehmen tun können

Social Media für die interne Kommunikation nutzen heisst, mit geeigneten Tools den Mitarbeitenden die tägliche E-Mail-Flut ersparen, Informationen einfacher zugänglich machen und die Kommunikation in (Projekt-) Teams vereinfachen.

Bei der Strategieentwicklung sollten die Tools nicht im Vordergrund stehen, sondern die Bedürfnisse und Anforderungen der Mitarbeitenden. Denn technisch ist fast alles möglich, was man sich denken kann. Viel wichtiger ist die Akzeptanz bei den Mitarbeitenden. Diese entsteht nur, wenn die Mitarbeitenden einen Mehrwert für sich erkennen, für welchen sich der Umstieg vom bisherigen Kommunikationsverhalten auf die neue Form der Zusammenarbeit lohnt.

Eine einfache und schnelle Bedienung der Tools ist unabdingbar. Das Angebot an Tools ist allerdings so vielseitig wie die Bedürfnisse der Unternehmen. Um Ihnen die Wahl zu vereinfachen, habe ich eine Übersicht mit nützlichen Tools erstellt. Grundsätzlich müssen Sie entscheiden, ob Sie lieber umfassende All-in-one-Tools einsetzen oder spezifische Bedürfnisse einzeln mit entsprechenden Tools abdecken möchten.

All-in-one-Tools: gut, einfach, übersichtlich und teuer

Die Vorteile von All-in-one-Tools wie Yammer, Jive, WebOffice, Teambox oder Socialcast liegen auf der Hand: Mitarbeitende benötigen nur ein Login, viele Arbeitsschritte lassen sich auf der gleichen Oberfläche erledigen und Mitarbeitende müssen sich nur mit einem zusätzlichen Programm neu zurecht finden. Diese Einfachheit führt zu einer höheren Akzeptanz bei den Mitarbeitenden. Jive gefällt mir persönlich am besten, besonders wegen der übersichtlichen Oberfläche und der intuitiven Bedienung. Allerdings ist Jive teuer und die Preispolitik undurchsichtig. Yammer ist günstiger und wurde vor einiger Zeit durch Microsoft aufgekauft. Es lässt sich besonders einfach in Intranet-Portale integriere, welche auf Microsoft SharePoint basieren.

Collaboration Tools von Google: gut und kostenlos!

Erstaunlich gut lassen sich einige Tools von Google für die interne Kommunikation verwenden. Genial finde ich Google Docs. Dort können mehrere User gleichzeitig an Textdokumenten, Tabellen oder Präsentationen arbeiten. Die Änderungen werden jeweils in Echtzeit übernommen und sind für die anderen User sofort sichtbar. Besonders praktisch ist das bei Telkos! Auf Google+ lassen sich nach belieben eigene Gruppen für die interne Zusammenarbeit erstellen und mit Hangouts vereinfachen sich Videokonferenzen weiter. Gemeinsam verwendete Daten lassen sich bei Bedarf in der Cloud bei Google Drive speichern. Goolge Calendar sind ebenfalls in der Cloud verfügbar und lassen sich einfach mit anderen Usern sharen.

Mit diesen vielseitigen Einsatzmöglichkeiten wird Google zur ernsthaften Alternative von Jive und Yammer. Vorteile sind der Preis und die Bekanntheit von Google, welche zu einer höheren Akzeptanz bei den Usern führt.

Individuelle Tools: für jeden Wunsch eine Anwendung

Wenn Sie Collaboration Tools punktuell für spezifische Aufgaben einsetzen möchten, können Sie sich in der folgenden Übersicht die passenden Anwendungen herauspicken.

Project Management Tools für Teams

Zum Beispiel mit Basecamp, ProjectplaceZoho Projects oder auch Social PM.

Wikis – Know-how-Management

Wikidot, Mediawiki oder Zoho Wiki

Video-Konferenzen

Zum Beispiel mit Skype, DoVisio, Oovoo, Vsee oder natürlich mit Google+ Hangouts

File Sharing

Dropbox, Google Drive oder Microsoft Skydrive

Termine finden

Hat sich bewährt: Termine finden mit doodle.

Web-Konferenzen

Webex oder Zoho Meeting

Instant Messaging und Chatten

Neben Skype funktionieren auch Chatter und Google Talk sehr gut.

Dokumente dem Team zeigen

Geht ganz einfach mit Showdocuments

Alternativen zur Telefonkonferenz – VoIP

Skype ist immer gut! Alternative: Oovoo

Bildschirm übertragen

Besonders für Support sehr geeignet: Teamviewer

Collaborative Writing – Dokumente gemeinsam erstellen

Google Docs – gleichzeitige Bearbeitung von Textfiles, Tabellen und Präsentationen mit Echtzeit-Darstellung der Änderungen.

MindMapping und Diagramme

Zum Beispiel mit Creately oder Mindjet.

Webinars erstellen

Gotomeeting oder Anymeeting

Wir hoffen, Ihnen mit dieser Übersicht die Tool-Wahl etwas zu erleichtern. Bei der Entwicklung einer Strategie unterstützen wir Sie gerne.

Kennen Sie Personen, denen dieser Artikel weiterhelfen könnte? Bitte teilen Sie ihn durch einen Klick auf die Share Buttons unten. Oder haben Sie selbst Erfahrungen mit den Collaboration Tools gesammelt? Dann freue ich mich über Ihren Kommentar! Vielen Dank!

Was macht ein Intranet sozial?

Intranet 2.0, Enterprise 2.0, Wissensmanagement 2.0, Collaboration Platform oder Social Intranet. Die Aufzählung liesse sich beliebig fortsetzen. „2.0“ soll es sein, „Social“ und die „Collaboration“ soll es fördern. Neudeutsche und vielfach marketinggetriebene Bezeichnungen, die ausdrücken wollen, dass… ja was wollen diese Begriffe eigentlich genau ausdrücken?

Es gibt zu jedem einzelnen Begriff so viele Erklärungsversuche, wie es Autoren gibt – und nach dem Lesen dieser Erklärungen und Definitionen bin ich häufig nicht viel schlauer als vorher. Verwirrt und jeweils um rund ein Dutzend neuer verschwommener Begriffe reicher trifft es in der Regel eher.

Deshalb: Ein Intranet ist für mich dann sozial, wenn es folgende Merkmale erfüllt.

1. Der Mitarbeiter erhält die Möglichkeit, ein persönliches Profil zu anzulegen und damit eine eigenständige Identität innerhalb des Unternehmens zu schaffen.

2. Der Mitarbeiter kann selbstständig ein eigenes, für sich und seine Arbeit sinnvolles Netzwerk zu anderen Mitarbeitern aufbauen und pflegen.

3. Der Mitarbeiter kann (bis zu einem bestimmen Grad) selber bestimmen, welche Informationen er mit wem teilen und vom wem erhalten möchte. Er betreibt sein eigenes, organisationsunabhängiges Informationsmanagement und stellt dadurch sicher, dass die Informationen, die er bereitstellt, in adäquater Form an die richtigen Stellen gelangen. Umgekehrt erhält er genau die Informationen, die für seine tägliche Arbeit und seine Entwicklung (informelles Lernen) wichtig sind.

4. Der Mitarbeiter kann über unterschiedliche Kanäle und auf unkomplizierte Art und Weise mit Kollegen, Vorgesetzten oder der Geschäftsleitung kommunizieren.

5. Der Mitarbeiter kann synchron und ortsunabhängig mit seinen Teamkollegen und Projektmitarbeitern zusammenarbeiten (Collaboration).

Das sind alles Bausteine und Möglichkeiten, die Digital Natives und zu einem beachtlichen Teil auch Digital Immigrants als selbstverständlich betrachten und in ihrem Privatleben täglich und erfolgreich einsetzen. Zu jedem der 5 weiter oben erwähnten Punkte gibt es im „richtigen Leben“ dutzende von Tools und Plattformen (von Facebook über Twitter zu Google Docs oder Office 365, um nur ein paar bekanntere Vertreter zu nennen), die einfach zu bedienen, sehr erfolgreich und – hier kommt’s – häufig kostenlos oder -günstig und vorallem produktivitätsfördernd sind. Sowohl Digital Natives als auch Digital Immigrants erwarten diese Möglichkeiten heutzutage auch an ihrem Arbeitsplatz und damit von ihrem Arbeitgeber.

Wir brauchen wohl nicht mehr lange jedes Mal ein „Social“ vor oder ein „2.0“ nach „Intranet“ zu platzieren, wenn wir die weiter oben stehenden Funktionen und Merkmale mit einbeziehen möchten. „Social“ wird selbstverständlich. Menschen funktionieren so.

Thomas Weber, Standout